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Expedition Franz-Josef-Land

Termin

12.08. - 23.08.2022

Reisezeit: 11.08. - 24.08.2022

Freie Plätze

16/16 - Frei!

Stand: 01.03.2022

Reisepreis

ab 7.350,- EUR

zzgl. Flug und Extrakosten


Tief in der Arktis, etwa 900 Kilometer vom Nordpol entfernt, befindet sich Franz-Josef-Land, Russlands nördlichster Außenposten im arktischen Eismeer. Keine Landmasse liegt näher am Nordpol als diese Inselgruppe. Die Geschichte des Archipels begann erst im 19. Jahrhundert und wurde geprägt von berühmten Forschern und Entdeckern: Nansen, Weyprecht, Payer... Fernab der Zivilisation, extrem und von beindruckender Schönheit ist dies die Heimat der Könige der Arktis, der Eisbären. Auch Walrosse findet man wieder in großer Anzahl. In den eisfreien Gewässern wimmelt es von Walen und Robben. Nicht zu vergessen die Vielzahl an Arktisvögeln, die hier nisten. Und über allem die Mitternachtssonne: sie macht die Nacht zum Tag.

Machen Sie im August 2022 gemeinsam mit Oceanwide Expeditions und Wirodive eine Reise ins Goldene Zeitalter der Entdeckungen. Begeben Sie sich während der 12-tägigen Naturexpedition an Bord der M/V Hondius, einem der wenigen Expeditionskreuzfahrtschiffe, die diese mysteriöse und äußert selten besuchte Inselgruppe anfahren können, auf die Spuren berühmter Polarforscher.


Reiseablauf

(Vorbehaltlich etwaiger Änderungen, z.B. auf Grund von Wetterbedingungen oder anderweitigen Anpassungen durch die Schiffsleitung)

11.08.2022: Flug Deutschland – Oslo

Flug ab allen Flughäfen Deutschland/Österreich/Schweiz nach Oslo.

11.08. – 12.08.2022: Stopover Oslo

Sie fahren zum gebuchten Stopoverhotel, z.B. dem Park Inn by Radisson, und verbringen dort eine Nacht.

12.08.2022: Flug Oslo - Longyearbyen / Einschiffung MV Hondius

Weiterflug nach Longyearbyen / Spitzbergen. Gegen 13 Uhr startet das Boarding der MV Hondius, gegen 16 Uhr legt das Expeditionsschiff ab.

12.08. – 23.08.2022: Naturexpedition Franz-Josef-Land auf der MV Hondius

Tag 1: Start des Arktis-Abenteuers
Tage 2 & 3: Auf See auf dem Weg nach Franz-Josef-Land entlang Spitzbergen
Tag 4: Erste Sichtung von Franz-Josef-Land / Alexandraland
Tag 5: Historische Expedition zur Rudolf-Insel
Tag 6: Walrosse am Kap Norvegia
Tag 7: Geologische und glaziale Wunder
Tag 8: Arktische Wildtiere, Seevögel und Klippen
Tag 9: Zurück nach Spitzbergen – Abschied nehmen von Franz-Josef-Land
Tag 10: Sjuøyane – „Seven Islands“
Tag 11: Krossfjorden
Tag 12: Ausschiffung in Longyearbyen

23.08.2022: Ende der Naturexpedition auf der MV Hondius

Nach der Ankunft in Longyearbyen verlassen Sie das Schiff und treten die Heimreise über Oslo an. Sie bleiben auch auf der Heimreise eine Nacht in Oslo und kommen am 24.08.2022 in Deutschland / Österreich / Schweiz an.

Gäste, die sich für das optionale Verlängerungsprogramm auf der MV Hondius entschieden haben, verweilen auf dem Schiff, bis dieses zum nächsten Abenteuer am Abend ablegt, oder Sie erkunden für einige Stunden Longyearbyen.

23.08. – 30.08.2022: Naturexpedition Nordspitzbergen auf der MV Hondius

Tag 1: Start der Expedition am frühen Abend, Fahrt durch den Isfjord
Tag 2: Raudfjord
Tag 3: Monacogletscher
Tag 4: Hinlopenstraße
Tag 5: Anlandung auf Phippsøya
Tag 6: Eisbären & Grönlandwale
Tag 7: Vogelkolonie bei Alkhornet
Tag 8: Ausschiffung Longyearbyen

30.08. – 31.08.2022: Ende der Naturexpedition auf der MV Hondius / Rückreise

Nach Ankunft in Longyearbyen verlassen Sie das Schiff und treten die Heimreise über Oslo an. Nach einer Stopovernacht in Oslo kommen Sie am 31.08.2022 in Deutschland / Österreich / Schweiz an.

 

Franz-Josef-Land

Unterwegs mit dem Segen des Kaisers und auf der Suche nach einem Weg zur Beringstraße - doch was die Männer der österreichisch-ungarischen Nordpolexpedition unter Führung von Julius Payer und Carl Weyprecht 1873 fanden, war der nördlichste Archipel der Erde: Franz-Josef-Land.

Die 192 Inseln, die größtenteils von Eis bedeckt sind, bilden den nördlichsten Ausläufer des eurasischen Kontinents und sind russisches Hoheitsgebiet. Sie liegen zwischen dem 80. und 82. Breitengrad und wurden nach dem Kaiser von Österreich und König von Ungarn Franz Joseph I. benannt. Die unbewohnte Inselkette ist vulkanischen Ursprungs. Etwa 82% ihrer Gesamtfläche von mehr als 16.000 Quadratkilometern ist ständig mit Eis bedeckt. Die Inselgruppe weist damit die höchste Vergletscherungsrate aller arktischen Länder auf.

Franz-Josef-Land

Es herrscht raues, arktisches Klima mit durchschnittlich +2°C im Sommer und -22°C im Winter. Stürme sind hier keine Seltenheit. Die vielen Eiskuppen, die die Inseln bedecken, die majestätischen Gletscher und die langgezogenen Fjorde an den Küsten begeistern Expeditionskreuzfahrer. In vollkommenen Kontrast dazu stehen die flachen Küstenebenen, die man so in der arktischen Welt nicht erwarten würde, und geben die Sicht frei auf Seen und Flüsse. Die Flora erscheint auf den ersten Blick selbstverständlich alles andere als üppig. Knapp 100 Arten von Flechten, aber auch einige Grasarten und wenige Blütenpflanzen sind hier heimisch. Besonders schön sind die farbenprächtigen Schneealgen, in leuchtendem rot und grün, die sich auf den oberen Schichten des tauenden Schnees bilden. Die Fauna des Franz-Josef-Land ist dafür voll von einzigartigem Leben.

Genau das macht die Inseln zum idealen und fantastischen Jagdgebiet für Eisbären. Gerade an den Stellen, an denen die Gewässer teilweise eisfrei sind, kann der Eisbär ideal jagen und so seinen täglichen Fettbedarf von ca. 2kg stillen. Hier findet er die wichtigste seiner Nahrungsquellen: Robben. Das Franz-Josef-Land bietet mit seiner unberührten Wildnis exzellente Lebensbedingungen für diese Meeressäuger. So ist auch die Walrosspopulation sehr groß, und selbstverständlich durchqueren auch große Walherden die Gewässer. Die Grundlage der Nahrungskette der meisten Tiere, die für die Arktis typischen Arten von Krill, findet sich dank der beständigen Algenblüte reichlich.

Doch das ist noch lange nicht alles. Sogar Polarfüchse durchstreifen die Tundra, natürlich ebenfalls auf der Suche nach Beute. Auf dem Speiseplan stehen insbesondere Vögel und Aas. Daher folgen Polarfüchse häufig den Eisbären, da diese viel Aas zurücklassen und sie so nicht selbst für ihre Beute sorgen müssen. Selbstverständlich hält der Polarfuchs gebührenden Abstand zu seinem „Freund“, um am Ende nicht selbst auf dem Speiseplan des Eisbären zu landen.

Auch die Vogelpopulation ist beeindruckend. In den warmen Sommermonaten belagern tausende von Vögeln unterschiedlicher Arten die Klippen. Bislang wurden etwa 41 Arten, wovon 14 auch auf Franz-Josef-Land brüten, beobachtet, wie etwa Krabbentaucher, Dreizehenmöwen, Eissturmvögel und Dickschnabellummen. Der Archipel ist vor allem für die seltene Elfenbeinmöwe eines der wichtigsten Brutgebiete in der russischen Arktis. Auf die Nester der brütenden Vögel ist wiederum der Polarfuchs bei seiner Jagd besonders ausgerichtet.

2016 wurde erfreulicherweise der russische Arktis-Nationalpark vom damaligen Premierminister ausgeweitet, so dass nun auch das Franz-Josef-Land zu eben diesem zählt. Dadurch entstand das größte Meeresschutzgebiet in der Arktis. Die dort lebenden Tiere werden durch diese Erweiterung geschützt, und Öl-, Gas- und Meeresbodenmineralienforschung sind untersagt. Lediglich streng begrenzter Ökotourismus ist gestattet.

Detaillierte Reisebeschreibung

Ihre fesselnde Expedition in den 192 Inseln umfassenden Archipel von Franz-Josef-Land, welche Ihnen die Möglichkeit gibt, die zuvor genannten arktischen Tiere in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten, startet in Longyearbyen, dem größten Ort und Verwaltungszentrum der von Norwegen verwalteten Inselgruppe Spitzbergen.

Nachdem Sie gegen 13 Uhr an Bord der MV Hondius gegangen sind und Ihre Kabine bezogen haben, heißt es gegen 16 Uhr „Leinen los“. Die Expedition beginnt mit der Fahrt durch den Isfjord, wo man mit etwas Glück bereits auf Belugas treffen kann. Abends steht ein ausführliches Briefing zu Ihrem Abenteuer auf dem Programm.

Routenführung

Die nächsten beiden Tage verbringen Sie auf See und fahren entlang der malerischen Küste von Spitzbergen bis an die Packeisgrenze. Nutzen Sie unbedingt die Gelegenheit, von einem der vielen Beobachtungsdecks die Schönheit und Unberührtheit der Natur zu bestaunen. Im Wasser tummeln sich Robben, Walrosse und Wale, und mit Glück bekommen Sie bereits an diesem Punkt die ersten Eisbären, welche sich gerne an der Packeisgrenze aufhalten, zu sehen.

Endlich können Sie Franz-Josef-Land das erste Mal sichten. Auf Alexandraland werden nach Freigabe durch Russland vier russische Guides des „Russischen Nationalparks Arktis“ bei der Militär- und Polarforschungsstation Nagurskoye an Bord genommen, um Sie die nächsten Tage zu begleiten. Die Insel selbst darf auf dieser Expedition leider nicht betreten werden. Der erste Landgang ist jedoch noch am selben Tag im südlichen Teil von Arthur Island geplant.

Und plötzlich, nach einem bereits so eindrucksvollen Tag, sehen Sie ihn an der Küste stehen – den König der Arktis. Sein Fell glitzert im Sonnenlicht und er blickt auf das Wasser. Einen Eisbären in freier Wildbahn zu erleben gehört mit Sicherheit zu den beeindruckendsten Erinnerungen, die man von dieser Reise mit nach Hause nehmen kann.

Eisbär

Zurück an Bord geht die Reise weiter in Richtung Rudolf Island, der nördlichsten Insel des Franz-Josef-Land Archipels. Sofern es die Witterung zulässt, werden Sie an der verlassenen russischen Station Teplitz Bay von Bord gehen und sich auf die Spuren der italienischen und amerikanischen Pol-Expeditionen Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts begeben. Der zweite Landgang ist geplant an Kap Fligely, der nördlichsten Landmasse Eurasiens.

Die Fahrt führt Sie nun südlich Richtung Apollonov Island. Diese Insel ist bekannt für seine riesige Walrosskolonie, welche Sie mit dem Zodiac erkunden werden.

Der nächste Halt der Hondius ist Jackson Island, wo Sie wieder an Land gehen können. Auf den Spuren von Nansen und Johansen, die 1895 den Winter hier verbringen mussten, nachdem Sie ihr berühmtes Schiff, die MV Fram, aufgeben mussten, erkunden Sie die Insel. Nachdem wieder alle zurück an Bord sind, geht es in Richtung Ziegler Island und weiter Richtung Süden, vorbei an einigen der schönsten Fjorde, die der Archipel zu bieten hat.

Am Kap Tirol, welches nord-östlich der Wiener Neustadt Insel liegt, gehen Sie heute das erste Mal für diesen Tag an Land. Begeben Sie sich auf die Spuren der österreichisch-ungarischen Tegthoff Expedition. Die im Durchmesser bis zu drei Meter großen und perfekt geformten Steinkugeln bringen die Besucher von Champ Island am Kap Trieste zum Staunen und sind ein wahres Highlight. Später am Tag werden Sie am Camp Ziegler auf Alger Island ein weiteres Mal an Land gehen, um umgeben von eindrucksvollen Gletscherzungen und wunderschönen Bergpanoramen die historischen Spuren früherer Nordpolexpeditionen zu entdecken.

Früh am Morgen des darauffolgenden Tages erreichen Sie Rubini Rock in der Tikhaya Bucht auf Hooker’s Island. Die imposante Felsformation bietet die wahrscheinlich größte Ansammlung von dicht an dicht liegenden Brutplätzen im gesamten Archipel. Dickschnabellummen, Dreizehenmöwen, Eismöwen, Gryllteisten und Krabbentaucher sind nur einige Arten, die man hier zu sehen bekommt. Und auch hier sind Sichtungen von Grönlandwalen, Sattelrobben, Bartrobben und Eisbären möglich.

Weiter geht es in Richtung Cape Flora auf Northbrook Island, einem der landschaftlich eindrucksvollsten Teile der Insel. Die imposante Felswand des Plateauberges, die bis zu 200 Meter hoch aufsteigt, bietet zahlreichen Vögeln Brutplätze. Auf Grund der südlichen Ausrichtung und der Düngung durch die Vögel findet man hier eine für Franz-Josef-Land vergleichsweise große Vielfalt an Pflanzen, Flechten und Moosen. Auch hat man hier die besten Chancen, einen Polarfuchs zu sichten. Walrösser sind fast immer im Wasser rund um die Northbrook Island. Des Weiteren sind auch Walsichtungen, u.a. Buckelwale und Grönlandwale, südlich von Cape Flora sehr häufig, da das Nahrungsangebot für die Tiere hier sehr hoch ist.
    
Mit etwas Glück werden Sie auch den sogenannten „Lummensprung“ beobachten können, der typischerweise bis Mitte August stattfindet, wenn die flugunfähigen Lummenjungen von den Eltern zum Sprung von den Felsbändern animiert werden.

Durch seine Lage war Cape Flora die wohl am häufigsten genutzte Basis für diverse Expeditionen der Pionierzeit.

Günther Bay, ebenfalls auf Northbrook Island, ist das Kontrastprogramm zu Cape Flora. Das Gletschereis reicht fast überall bis ins Meer, und nur gelegentlich ragen darunter schmale Strandsäume heraus. Hier werden Sie gegen Nachmittag mit den Zodiaks hinfahren, um eine weitere große und wichtige Walrosskolonie zu erleben.
    
Für den Fall, dass eine Landung auf Grund der Witterungsbedingungen auf Cape Flora nicht möglich ist, so ist eine als Alternative die Landung auf Bell Island geplant, auf welcher im 19. Jahrhundert auch der Polarforscher Benjamin Leight Smith gestrandet ist.

In den frühen Morgenstunden kehren Sie nach Nagurskoye zurück, wo Ihre russischen Begleiter von Bord gehen werden. Nun ist es auch an der Zeit, von diesem beeindruckenden Teil der Erde Abschied zu nehmen. Sie machen sich in Richtung Westen auf den Weg zurück nach Spitzbergen. Der restliche Tag wird auf See verbracht, wo Sie natürlich weiter Ausschau nach Robben, Seevögeln, Walen und Eisbären halten.

Im nördlichsten Teil von Spitzbergen liegt eine kleine Inselgruppe, die bekannt ist als „Seven Islands“. Hier ist geplant, auf der kargen und felsigen Insel Phippsøya zu landen. In der felsigen Polarwüste gibt es kleinere Seevogelkolonien, in denen auch Papageitaucher und Elfenbeinmöwen brüten. Weitere Walrosskolonien sind auch hier keine Seltenheit.

Ihr letzter Tag auf See bricht an und als Highlight durchqueren Sie die Krossfjorden. Hier werden Sie mehrere Gletscher mit aktiven Kalbungsfronten, die bis ins Meer herabfallen, hohe und eisbedeckte Berge und eine reiche Vegetation bestaunen können. Auf Grund des recht milden Klimas gibt es hier einen bunten Flickenteppich aus Moosen und Flechten und eine ganze Reihe von Vogelfelsen mit Dickschnabellummen, Eissturmvögeln und Dreizehenmöwen. Außerdem freuen sich Füchse über alles, was von diesen Vogelfelsen herabfällt und Rentiere über die reiche Tundra.

Ihre Expedition endet am frühen Morgen, wenn Sie mit der MV Hondius wieder im Hafen von Longyearbyen einlaufen. Gegen Mittag verlassen Sie das Schiff, im Gepäck natürlich all Ihre unbezahlbaren Erlebnisse und Eindrücke von dieser atemberaubenden Reise an einen Ort, den nur wenige Menschen in Ihrem Leben besuchen können.

Optionale Verlängerung: Nord-Spitzbergen

Für die Gäste, die noch nicht genug von den beeindruckenden Landschaften und Tierwelten haben, bietet sich die Möglichkeit, an der direkt im Anschluss stattfinden Expedition rund um Spitzbergen teilzunehmen. Diese 8-tägige Naturexpedition führt sie von Longyearbyen an den 82. Breitengrad, von wo aus nur noch 870 Kilometer bis zum Nordpol sind. Sie fahren wieder durch den Isfjord in Richtung Raudfjord zur Nordküste Spitzbergens. Dieser schöne Fjord wird von Gletschern dominiert und wird gerne von Bart- und Ringelrobben besucht. An den Klippen und Küstenlinien des Fjordes sind zahlreiche Seevogelarten beheimatet, und häufig bekommt man hier bereits Eisbären zu sehen.

Weiter geht es in Richtung Liefdefjord. Mit etwas Glück können Sie den Fjord befahren und an dessen Ende an der 5 Kilometer langen Front des Monacogletschers entlang kreuzen. Eisbären sieht man hier häufig in fotografisch einmaliger Umgebung. Dreizehenmöwen fischen hier zu Tausenden an der Abbruchkante.

Ihre Reise führt Sie durch Beverleysundet, vorbei an Scoresby Island in den Rijpfjord, wo die deutsche Wehrmacht bis zum September 1945 die Wetterstation Haudegen betrieb.

Angesteuert wird als nächstes die nördlichste Inselgruppe Spitzbergens: Seven Islands. Es geht ins Packeis, wo Sie die Stille und Schönheit der Natur in vollen Zügen genießen und Ausschau nach Eisbären, Elfenbeinmöwen und Rosenmöwen halten können. Selbst Grönlandwale können hier gesichtet werden.

Etwa 40 Seemeilen westlich von Spitzbergen segeln Sie am Rande der Kontinentalplatte, wo Finnwale nährstoffreiche Futterquellen in der auftreibenden Strömung finden. Westlich des Kongsfjordes hoffen wir auf die Sichtung von Buckelwalen.

In Folandsundet, bei Sarstangen, befindet sich ein Ruheplatz von Walrosskolonien. Da es nicht sicher ist, dass sich die Walrosse noch hier aufhalten, geht es alternativ weiter in den St. Johns Fjord oder noch südlicher, zum Eingang des Isfjordes. Seevögel an den Klippen, Polarfüchse und Rentiere sind hier üblich. In der Nacht erreichen Sie Longyearbyen. Hier hat auch dieses wunderbare Abenteuer ein Ende.

 Phippsøya

 

Ihr Schiff: Die M/V Hondius

Die M/V Hondius der Oceanwide Expeditions Eismeerflotte wurde 2019 als weltweit erstes registriertes Schiff der Polar Class 6 in Betrieb genommen. Sie erfüllt die neuesten und höchsten Anforderungen von Lloyd's Register für eisverstärkte Kreuzfahrtschiffe. Zudem entspricht die Hondius den zwingend erforderlichen Anforderungen des Polarkodex laut International Maritime Organization (IMO) für einen sicheren Schifffahrtsbetrieb und zum Schutz der polaren Umwelt.

Die Hondius bietet 170 Passagieren Platz in 80 großzügigen Kabinen. Die Kabinenklassen reichen von Vierpersonen-Kabinen mit Bullauge, Dreipersonen-Kabinen mit Bullauge, Doppelkabinen mit Bullauge, Doppelkabinen mit Fenster, Deluxe-Doppel-Kabinen und Superior-Doppelkabinen bis zu luxuriösen Junior-Suiten und Grand Suiten mit eigenem Balkon. Alle Kabinen haben ein eigenes Bad mit Dusche und WC.

Ein Deck ist vollständig für (mehrsprachige) Vorträge und Präsentationen eingerichtet, eine große Panoramalounge und ein separater Hörsaal stehen für diesen Zweck zur Verfügung. Während der Fahrten gibt es Vorträge und Filmvorführungen, die sich mit Fauna und Flora, den klimatischen und geographischen Bedingungen in der Antarktis/Arktis sowie den historischen Ereignissen rund um die Reiseroute beschäftigen.

Das Schiff zeichnet sich durch einen hohen Standard und gleichzeitig eine unverwechselbare leger-gemütliche und ungezwungen-informelle Atmosphäre aus. Eine Kleiderordnung gibt es an Bord nicht, schließlich sind Sie ja auf Expeditionsreise! Viel von der spektakulären Landschaft kann man bereits vom Deck aus sehen, auf dem es rutschig sein kann. Wir empfehlen daher robuste Schuhe mit rutschfesten Sohlen. Sorgen Sie möglichst dafür, dass Sie Ihren Parka nie lange suchen müssen, wenn aus den Lautsprechern „Eisbären in Sicht!“ ertönt und Sie nach draußen eilen müssen. Tragen Sie Kleidung möglichst nach dem Zwiebelprinzip, da es in den Schiffsräumen angenehm warm ist und draußen oft kalt sein kann.

Jetzt anfragen

 

Expedition Franz-Josef-Land, M/V Hondius 2022

11.08. – 12.08.2022 Stopover Oslo - Park Inn by Radisson
12.08. – 23.08.2022 Naturexpedition Franz-Josef-Land, MV Hondius
23.08. – 24.08.2022 Stopover Oslo – Park Inn by Radisson
23.08. – 30.08.2022 Optionale Verlängerung: Nordspitzbergen, MV Hondius

Naturexpeditionen MV Hondius einschließlich

  • Vollpension mit drei Mahlzeiten täglich
  • Wasser, Kaffee & Tee, Kakao, kleine Snacks & Instantsuppen
  • Landausflüge & Zodiakfahrten
  • Umfangreiche und vielfältige Vorträge
  • Bettwäsche und Handtücher

Preise pro Person

11 Nächte Grand Suite mit Doppelbett, Balkon & Panoramafenster

13.800,-

EUR

11 Nächte Superior Zimmer mit Doppelbett und 2 Fenstern

11.200,-

EUR

11 Nächte Twin Deluxe Zimmer mit 2 Einzelbetten und 2 Fenstern

10.000,-

EUR

11 Nächte Twin Window mit 2 Einzelbetten und 1 Fenster

8.650,-

EUR

11 Nächte Twin Porthole mit 2 Einzelbetten und 2 Bullaugen

7.350,-

EUR

7 Nächte Verlängerung Nordspitzbergen, MV Hondius

ab 4.800,-

EUR

Stopovernacht Park Inn by Radisson, ½ Doppelzimmer inkl. Frühstück

62,- *

EUR

Stopovernacht Park Inn by Radisson, Einzelzimmer inkl. Frühstück

112,- *

EUR


Extrakosten bei Buchung

Flug Deutschland / Österreich / Schweiz – Longyearbyen (Economy)

ab 598,- *

EUR

* Richtpreis 2021. Flug- und Hotelpreise werden tagesaktuell ermittelt.


Extrakosten vor Ort

Übergepäck auf den Flügen nach Longyearbyen

Transfers ab / an Schiff außerhalb von Spitzbergen

Kosten für Visa

Staatliche An- und Abreisesteuern

Verpflegung an Land

Alkoholische Getränke und Softdrinks an Bord der Hondius

Eventuelle Treibstoffzuschläge

Trinkgelder, Souvenirs


Wichtig:

Alle Reisepreise der Sonderreise vorbehaltlich Änderungen von Seiten der Anbieter bzw. Behörden vor Ort und eventuellen Währungsschwankungen EUR-USD. Preisänderungen und Irrtümer vorbehalten. Es gelten unsere AGB. Bitte beachten Sie die geänderten Reisebedingungen bei dieser Sonderreise. Preise gültig bei Angebotserstellung, Moosburg im Februar 2021.

Es besteht kein Anspruch auf Reisepreisminderung bei: Ausfall der Reiseleitung, Änderungen zum Reiseablauf/Reisetage, Schiffsroute sowie Tour - und Routenbeschreibung seitens Veranstalter vor Ort sowie Entscheidungen der lokalen Behörden/Regierungen oder des Kapitäns auf Grund von Naturkatastrophen, höhere Gewalt, Tauchunfall, Wind und Wetter welche die gebuchte Reise verändern oder abbrechen könnten


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Persönliche Daten

Angaben zum gewünschten unverbindlichen Reiseangebot

Termin

12.08. - 23.08.2022

Reisezeit: 11.08. - 24.08.2022

Freie Plätze

16/16 - Frei!

Stand: 01.03.2022

Reisepreis

ab 7.350,- EUR

zzgl. Flug und Extrakosten


Ihre Ansprechpartner

Peter Schulze

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Tel
+49 (0) 8761 724 8000
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