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Projekt Megalodon Azoren

Termin

05.08. - 18.08.2021

Reisezeit: 05.08. - 18.08.2021

Freie Plätze

4/8 - Frei!

Stand: 23.03.2021

Reisepreis

ab 2.086,- EUR

zzgl. Flug und Extrakosten


In Taucherkreisen gelten die neun smaragdgrünen Vulkaninseln der Azoren immer noch als Geheimtipp. Dabei gibt es kaum einen aussichtsreicheren Platz, um Haie, Mantas, Wale und Co. vor die Maske zu bekommen als diesen Archipel im Atlantik. Aus genau diesem Grund ist dieser „Hot Spot“ der ideale Ort für das wissenschaftliche „Projekt Megalodon“. Bei diesem geht es darum, Haie und Mobulas zu „taggen“, um ihre Wanderungsrouten verfolgen zu können. Diese liefern wertvolle Erkenntnisse für Wissenschaft und Politik, damit diese dann Hand in Hand Schutzkonzepte für diese großartigen Tiere erstellen, bzw. vorhandene Konzepte erweitern können.

Für die TeilnehmerInnen an dieser Reise im August 2021 besteht die großartige Möglichkeit, spannende Forschungsarbeit live und hautnah zu erleben und den Forschern bei ihrer Arbeit „über die Schulter zu blicken“.

Begleitet werden Sie auf diesem unvergesslichen Abenteuer von dem Reisejournalisten und Fotografen Daniel Brinckmann.


Reiseablauf

(vorbehaltlich Änderungen vor Ort aufgrund Wetter oder Einschränkungen durch Marineparkbehörden)

05.08.2021: Flug Deutschland / Österreich / Schweiz – Pico

Flug ab allen Flughäfen Deutschland/Österreich/Schweiz nach Pico über Lissabon.

05.08. – 18.08.2021: Projekt «MEGALODON»

Ein genauer Ablauf des Programms wird vor Ort mit Pico Sport besprochen und festgelegt, da vor allem die Ausfahrten zur Princess Alice Bank, sowie zu den Haitauchplätzen und zum Delfin-Schnorcheln ruhige Seebedingungen erfordern.

Geplant sind während des 14-tägigen Aufenthaltes:

  • 2 Tage Tauchen vor Pico (je 2 Tauchgänge)
  • 2 Tagestouren zur Princess Alice Bank (je 2 Tauchgänge)
  • 3 Hai-Tauchgänge an der Condor Bank / Pé Sousa
  • 2 Ausfahrten zum Schnorcheln mit Delfinen
  • 2 Whale-Watching Ausfahrten
  • Einleitende Präsentation von Daniel Brinckmann zur Meereswelt der Azoren und ihrer Bedeutung im Atlantik
  • Fachvortrag und Begleitung durch einen DOP-Biologen bei 2 der genannten Ausfahrten zum Taggen der Tiere (DOP: Departamento de Oceanografia e Pescas = Ozeanografisches Institut der Universität der Azoren in Horta)

Die Touren gehen ab Madalena (Pico Island). Alle Tauchgänge erfolgen eigenverantwortlich mit einem Guide. Es wird vorausgesetzt, dass an Tauchplätzen wie der Princess Alice Bank und / oder Condor Bank das zugewiesene beschwerte Seil immer erreichbar ist, sollte es zu plötzlich auftretenden, starken Strömungen kommen.

Eine Mindestanzahl von 50 absolvierten Tauchgängen und einer Mindestqualifikation OWD werden vorausgesetzt. Auch geübte Freediver sind auf der Tour herzlich willkommen, solange sie sich im offenen Ozean wohl fühlen.

18.08.2021: Flug Pico – Deutschland / Österreich / Schweiz

Nach dem Frühstück geht es zum Flughafen, und Sie treten Ihre Rückreise an.

 

Die Azoren

Die Azoren (portugiesisch Ilhas dos Acores, "Habichtsinseln") sind neun vulkanische Inseln, die etwa 3600 km östlich von Nordamerika und 1500 Kilometer westlich vom europäischen Festland auf der Höhe Portugals liegen. Unterschieden werden die Ostgruppe mit Santa Maria und der Hauptinsel São Miguel (Hauptstadt Ponta Delgada), die Westgruppe mit den entlegenen Inseln Flores und Corvo sowie die Zentral- gruppe mit Terceira, Graciosa, São Jorge, Faial und Pico. Letztere Insel ist 42 Kilometer lang und 15 Kilometer breit. Die rund 15.000 Einwohner verteilen sich mehrheitlich auf die Küstenstädtchen Madalena, São Roque und Lajes do Pico.

In der Wetterküche Azoren können zwei Regentage am Stück auch im Sommer schon einmal vorkommen, weshalb die Einheimischen von »vier Jahreszeiten an einem Tag« sprechen. Ohne diese häufigen Regenfälle würde die traumhaft grüne Lava-Insel auch kaum wie eine schillernde Mischung aus Irland und Hawaii anmuten.

Der Anblick des mächtigen Pico, mit 2351 Metern der höchste Berg Portugals, entschädigt locker für die geringe Anzahl der Strände auf der gleichnamigen Insel, zumal einige Gezeitenbecken sichere Badestellen bieten. An einigen Stellen ziehen sich begehbare Höhlen kilometerweit durch das poröse Lavagestein, und auch jenseits der Wasserlinie gibt es Höhlen, die auf Erkundung warten. Überhaupt ist die Küstenlinie unter Wasser für Überraschungen gut, weshalb der Tauchbetrieb bei Pico Sport auch beständig ausgebaut wird.

Unter Wasser

Das imponierendste Blauwasser- und Großfisch-Tauchrevier Europas ist geprägt von den unterschiedlichsten Meeresbewohnern. Die großen Wanderer der Meere, wie z.B. Makohaie, Blauhaie, Thunfische, Pottwale und noch viele andere große pelagische Fischarten werden von dem kalten und äußerst nährstoffreichen Wasser, welches durch das sogenannte „Upwelling“ in die oberen Wasserschichten gelangt, angezogen. Diese „Upwelling“ wird durch den mittelatlantischen Rücken verursacht.

Doch nicht nur das Gebirge, auch die Ausläufer des Golfstroms sorgen für die Artenvielfalt. Besonders in den Sommermonaten, wenn die Azorenströmung am stärksten wird, gelangt glasklares, warmes Wasser mit Sichtweiten bis zu 50 Meter zu den Inseln. Insgesamt 36 Arten von Hammer-, Blau- und Makohaien, Delfinen und Walen, Stachel- und Adlerrochen, riesigen Schwärmen von Barrakudas, Mobulas, Thunfische und Bernsteinmakrelen, ebenso wie Walhaie, Karettschildkröten, Marlins, Mondfische und Mantas gibt es hier zu bewundern. Einige der genannten Arten halten sich das ganze Jahr über rund um die Azoren auf und wandern entlang des atlantischen Rückens, andere machen hier nur eine Pause, um dann weiter zu ziehen.

Besonders beliebte Tauchplätze sind bei den im Kanal zwischen Pico und der Nachbarinsel Faial gelegenen Ilhéus do Madalena. In den scharfkantigen Canyons zwischen den beiden Inselchen tummeln sich Barrakuda-Schwärme, Bernsteinmakrelen und kapitale Stachelrochen. Im Hochsommer schauen auch schon mal Mobula-Mantas, Adlerrochen und Bonito-Schwärme vorbei. Auf dem anderen Ende der Skala gibt es eine Vielzahl von Makromotiven zu sehen, darunter verschiedene Nacktschnecken-Arten und außergewöhnlich viele Schraubensabellen. Zahlreiche Küstenabschnitte sind noch gar nicht erschlossen.

Ein Heidenspaß ist auch das Schnorcheln mit Delfinen. Dafür werden von Land aus Herden ausgesucht, deren Verhalten auf einen Blickkontakt unter Wasser schließen lässt.

PRINCESS ALICE BANK

Rund um eine einsame Bergspitze mitten im Atlantik explodiert das maritime Leben. Die „Princess Alice Bank“, rund 80 Kilometer von den Azoren-Inseln Faial und Pico entfernt, ist wie eine Oase in der Wasserwüste. Die Spitze der Seebank wirkt wie ein Adlerhorst.

Die Anfahrt ist beschwerlich und die Schaukelpartie geht an niemandem spurlos vorüber. Trotz GPS dauert es seine Zeit, bis der Anker endgültig auf dem höchsten Punkt des Schelfs fällt. „Hier schwimmt alles vorbei, was überhaupt im Atlantik lebt“, schürt Guide Raoul die aufkeimende Neugierde. „Das ist der offene Ozean und kein Streichelzoo. Möglich ist alles, aber vielleicht seht Ihr auch gar nichts.“

Abstiege an der Princess Alice Bank sind anspruchsvoll: Schnell können Strömungen aufkommen, und allzu weite Ausflüge, gar außer Sichtweite des Bootes, verbietet schon der gesunde Menschenverstand. Und das Bauchgefühl.

Natürlich überlässt Pico Sport die Sicherheit seiner Kunden nicht dem Zufall. Neben dem Ankerseil ragen vier beschwerte Taue zum Festhalten hinab in die Tiefe. Schon nach wenigen Minuten im Schwindel erregenden Nichts der Hochsee fährt der Atlantik einige seiner prominentesten Bewohner auf. Ein Schwarm Bernsteinmakrelen macht den Anfang. Kurz darauf schälen sich die Konturen der ersten Mobulas aus dem diffusen Blau. Alle paar Minuten tauchen einige Tiere in verschiedenen Tiefen auf. Ob es dieselben sind oder ständig neue eintreffen, die den Seeberg als Fixpunkt auf der Durchreise passieren? Die Antwort auf diese Frage kennen bislang noch nicht einmal die Wissenschaftler des meeresbiologischen Instituts in Horta.

Was sich jenseits der 40-Meter-Grenze abspielen mag, beflügelt die Fantasie. Einige Makrelen umschwärmen stets die Spitze des Schelfs, ebenso wie kapitale Zackenbarsche und der eine oder andere Stachelrochen.

Projekt Megalodon

Wie fast alle Naturgebiete dieser Welt ist auch die wunderbare Unterwasserwelt der Azoren in Gefahr. Umweltverschmutzung und die Überfischung außerhalb der Azoren-Hoheitsgewässer vernichten die Fischpopulationen, wie z.B. die von Schwert- und Thunfischen. Haie sind ebenfalls betroffen. All diese Lebewesen erfüllen eine wichtige Funktion im Ökosystem Ozean. Wenn auch nur ein Glied dieser Kette wegfällt, kann das den Zusammenbruch des kompletten Systems bedeuten. Daher ist es von enormer Bedeutung mit fundierter Forschung Daten für die Entscheidungsträger zu liefern, um eine Ausweitung der Hoheitsgebiete, sowie die Einrichtung von Schutzzonen oder Korridoren im Ozean zu bewirken.

Um diese Forschung voranzutreiben und nachhaltigen Tourismus weiter aktiv zu fördern, hat Frank Wirth von Pico Sport in enger Zusammenarbeit mit dem Ozeanografischen Institut der Universität Lissabon im Jahr 2020 das „Projekt Megalodon“ ins Leben gerufen. Ziel des Projektes ist es, mindestens 30 Satelliten-Sender im Sommer 2021 an diversen Tieren zu befestigen, um ihre Routen zu erforschen und darauf basierend die so wichtigen Daten zum Schutz der bedrohten Arten liefern zu können. Wenn man sich bewusst macht, dass bereits 75% der wildlebenden Tiere seit dem zweiten Weltkrieg ausgerottet wurden, erkennt man schnell, dass die Zeit rennt. Deswegen ist es Frank ein besonderes Anliegen, so viele Menschen, Reiseveranstalter und Personen aus der Industrie wie möglich zu mobilisieren und auf dieses so wichtige Thema aufmerksam zu machen.

Es wird daher auch möglich sein, während eines Urlaubes auf Pico selbst dabei zu sein, wenn die Forscher mit den Tieren arbeiten. Werden Sie Teil dieser phänomenalen Arbeit und seien Sie live dabei, wenn es heißt, möglichst vielen der großen Kaliber zu begegnen und Haien und Mobulas zu „taggen“. Forschung hautnah erleben steht hier an oberster Stelle!

Unterkunft

Während Ihres 14-tägigen Aufenthalts auf Pico werden Sie in einem landestypischen Gasthaus am Rande des Küstenortes Madalena untergebracht, von welchem Sie in 5-10 Minuten sowohl den Hafen als auch die Tauchbasis Pico Sport erreichen. Die Unterkunft verfügt über eine Gemeinschaftsküche, eine Terrasse und WLAN. Restaurants, Bars, ein kleiner Supermarkt und ein Bäcker befinden sich ebenfalls in Gehweite.

Pico Sport & Frank Wirth

Frank Wirth wurde in Deutschland geboren und ist in der Natur zuhause. Schon seit vielen Jahren arbeitet er international als Wildlife-Fotograf und Reise-Organisator. Für Wal- und Delfinreisen ist er sogar einer der welterfahrensten Reiseführer. Entsprechend zahlreich sind seine Arrangements und Begleitungen vieler Fernseh- und Filmproduktionen sowie Fototouren.

Seit 1994 engagiert sich Frank für das Whale Watching Center auf der Insel Pico. Seit dieser Zeit hat er die Veränderungen dort live miterlebt. Es ist ihm ein Anliegen, zur Aufklärung der Probleme im Meer beizutragen. Ein großer Erfolg für Frank war die Übereinkunft mit dem lokalen Fischereiverband, Monte da Guia und einen Küstenstreifen nahe Madalena zum Reproduktionsrevier zu erklären. Seit 2017 wird jeder Tauchgang dort mit einer Gebühr von einem Euro belegt, die der Kasse des Fischereiverbandes zugutekommt. Im Gegenzug wurden das Auslegen von Reusen und die Fischerei dort eingestellt, so dass sich dort nunmehr ein prächtiges Reproduktionsrevier für die Küstenfische entwickelt. Das lockt natürlich auch die Raubfische an, und die Kette der Biodiversität explodiert.

Ihre Reiseleitung: Daniel Brinckmann

Jetzt anfragen

 

Projekt “Megalodon” mit Pico Sport, 05.08. – 18.08.2021

  • Transfer ab / an Flughafen Pico
  • Tauchen inkl. Flaschen (12l), Blei und Guides
  • Fachvorträge und Begleitung durch Daniel Brinckmann

REISEPREISE pro Person

14 Tage im Doppelzimmer eines Gästehauses von Pico Sport (B&B)

2.086,-

EUR

14 Tage im Einzelzimmer eines Gästehauses von Pico Sport (B&B)

2.286,-

EUR

Extrakosten (bei Buchung)

Flug DE / AT / CH – Pico – DE / AT / CH (Economy) *

ab 550,-

EUR

Verlängerungsprogramme

auf Anfrage

* Richtpreis 2020. Flug- und Hotelpreise werden tagesaktuell ermittelt.
Bei Flug ab/bis Horta: Transfer EUR 25 je Strecke (zzgl. Fähre ca. 4 EUR, zahlbar vor Ort)


Extrakosten (vor Ort)

Übergepäck auf den Flügen nach Pico

Verpflegung (Frühstück ist im Preis inbegriffen)

Leih-Motorroller, Leihwagen, Mountainbikes

Trinkgelder, Souvenirs, Leihequipment (falls benötigt)

Zusätzliche Trips und / oder Tauchgänge, Landausflüge


Wichtig:

Alle Reisepreise der Sonderreise vorbehaltlich Änderungen von Seiten der Anbieter bzw. Behörden vor Ort. Preisänderungen und Irrtümer vorbehalten. Es gelten unsere AGB. Bitte beachten Sie die geänderten Reisebedingungen bei dieser Sonderreise. Preise gültig bei Angebotserstellung, Moosburg im Februar 2021.

Es besteht kein Anspruch auf Reisepreisminderung bei: Ausfall der Reiseleitung, Änderungen zum Reiseablauf/Reisetage, Schiffsroute sowie Tour - und Routenbeschreibung seitens Veranstalter vor Ort sowie Entscheidungen der lokalen Behörden/Regierungen oder des Kapitäns auf Grund von Naturkatastrophen, höhere Gewalt, Tauchunfall, Wind und Wetter welche die gebuchte Reise verändern oder abbrechen könnten.


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Termin

05.08. - 18.08.2021

Reisezeit: 05.08. - 18.08.2021

Freie Plätze

4/8 - Frei!

Stand: 23.03.2021

Reisepreis

ab 2.086,- EUR

zzgl. Flug und Extrakosten


Ihre Ansprechpartner

Peter Schulze

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peter@wirodive.de
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Anna-Lina Cramer

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Robert Wilpernig

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