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Socorro, Mexiko

Termin

14.03. - 23.03.2019

Reisezeit: 12.03.-24.03.2019

Freie Plätze

16/30 - Frei!

Stand: 24.09.2018

Reisepreis

ab 3.398,- EUR

zzgl. Flug und Extrakosten


Diese Tour mit der MV NAUTILUS BELLE AMIE führt Sie zur besten Buckelwalzeit zu den legendären Islas Revillagigedos mit ihrer Hauptinsel Socorro. Auf diesem "Big Fish & Whale Trip" können Sie die wohl unglaublichsten Manta- und Delfinbegegnungen der Welt erleben, Buckelwale auf ihrem Weg zur Behringsee hautnah beobachten und riesige Haischulen bestaunen. Diese Reise gilt - neben unseren Cocos-Touren - als DIE Highend-Tauchsafari im Pazifik.

Optionale Krönung Ihrer Reise ist das Anschlussprogram im Costa Baja Resort (Baja California). Tauchen Sie mit den weltberühmten Seelöwen am Tauchplatz Los Islotes in der Sea of Cortez, wo sich die Tiere mit ihrer Agilität und Zutraulichkeit regelmäßig in die Herzen ihrer Besucher spielen, und zelebrieren Sie mexikanische Lebensart in der quirligen Stadt La Paz.


Reiseablauf

(vorbehaltlich etwaiger Änderungen)

12.03.-14.03.2019: Europa - San José del Cabo

Linienflug ab allen deutschen, österreichischen und Schweizer Flughäfen mit Lufthansa/American Airlines/KLM oder vergleichbar nach San José del Cabo in der Baja California. Ankunft am späten Nachmittag/Abend. Kurzer Transfer mit lokalem Taxiunternehmen (Kosten ca. 20,- US$) zum Stopover Hotel „TESORO LOS CABOS“ direkt am Yachthafen von Cabo San Lucas. Beziehen Sie Ihr Zimmer, schlafen Sie sich aus und genießen Sie das Hotel und die wunderschöne Umgebung der Baja California. Stürzen Sie sich am Abend ins Nachtleben der pulsierenden Stadt am südlichsten Ende der Baja California.

14.03.-15.03.2019: Hotel Tesoro Los Cabos & Einschiffung Nautilus

Nach dem Auschecken steht ab 12 Uhr eine Hospitality Suite (Aufenthaltsraum) zur Verfügung. Hier treffen Sie sich vorab um schon einige Formalitäten zur klären. Wenn Sie nicht im Hotel TESORO LOS CABOS wohnen, seien Sie bitte spätestens um 19 Uhr des Abfahrtstages im Hotel. Vom Hotel werden Sie anschließend zum Schiff gebracht. Nach Begrüßung durch den Kapitän wird Ihnen Ihre Kabine zugewiesen. Dann läuft die Nautilus Richtung REVILLAGIGEDOS ARCHIPEL aus. Die Überfahrt zum 250 Seemeilen entfernten SOCORRO dauert je nach Wind- und Wetterlage 20 bis 26 Stunden. Die Zeit der Überfahrt ist kurzweilig und gefüllt mit Filmen über Socorro, Sicherheitsbriefings, Fertigmachen der Tauchausrüstung etc. Ein Tag auf hoher See, Relaxen und Fotoequipment auf Vordermann bringen. Am Abend des nächsten Tages erreichen Sie die Inseln.

16.03.-23.03.2019 Tauchen im Socorro Archipel

Sechs volle Tage (16.03.-23.03.2019) im Socorro-Archipel stehen auf dem Programm. Ein großer Teil der Tauchgänge findet vom Achterdeck der MV NAUTILUS BELLE AMIE statt, d.h. das Boot geht am besten Tauchplatz vor Anker und bietet den Gästen - je nach Wetterlage - die Möglichkeit, direkt vom Boot die Tauchgänge zu starten (3-4 TG täglich). Falls dies nicht möglich ist, werden die Tauchplätze mit den Beibooten angefahren. Wie viele Tauchtage an welchen Tauchplätzen verbracht werden hängt von Wetterverhältnissen und auch dem Aufkommen an Booten vor Ort ab; die Flotten sprechen sich ab. Getaucht wird bei San Benedicto, Socorro selbst und der legendären Felsinsel „Roca Partida“. Der 22.03.2019 ist der Rückfahrtag nach Cabo San Lucas

23.03.2019 Ankunft San Jose del Cabo, Heimreise oder Verlängerung

In den Morgenstunden erreichen Sie Cabo San Lucas. Nach dem Frühstück verlassen Sie die Nautilus Under Sea und fahren mit dem örtlichen Taxiunternehmen (Kosten ca. 20,- US$) zum Flughafen Los Cabos (San Jose del Cabo). Rückflug Los Cabos-Europa. Ankunft Europa: 24.03.2019. Falls Sie das Verlängerungsprogramm in der Baja California gebucht haben, werden Sie zum Transfer nach La Paz im Hafen von San Jose del Cabo abgeholt.

23.03.-27.03.2019 Anschlussprogramm Baja California

Transfer um ca. 09:00 Uhr von der Nautilus Under Sea nach La Paz (Fahrtzeit ca. 2 - 3 Stunden) in den Osten der Baja California. Frühstücken Sie auf der Nautilus Under Sea noch ausgiebig für die lange Fahrt. Unterwegs genießen Sie die Küste der Baja. Ankunft in La Paz gegen 11:00 Uhr. Checken Sie im Hotel „Costa Baja Resort“ ein und entspannen Sie am Strand, im Hotel oder am Pool. Auch schön:  Gehen Sie mit dem Kajak auf Erkundungstour in der Bucht von La Paz. Mit etwas Glück treffen Sie hierbei einen der Walhaie, die sich in der Bucht von La Paz zu dieser Jahreszeit noch aufhalten können.

2 Tage Tauchen mit dem Cortez Club (nahe dem Costa Baja Resort) mit je 2 Tauchgängen pro Tag (abhängig von Wetter- und Windverhältnissen), Mittagssnack und Wasser & Softdrinks an Bord des Tagesschiffes sind inbegriffen. Rückkehr zum Hotel ist immer am Nachmittag. Am Abend bietet es sich an, ins nahe gelegene La Paz zu fahren. Hier treffen sich die Einheimischen zum Sonnenuntergang an der Hafenpromenade zum Strandbesuch oder zum Essen in einem der zahlreichen Restaurants.

Der 26.03.2019 ist tauchfrei zur Entsättigung wegen des frühen Rückfluges am 27.03.2019.

27.03.2019 Heimreise Mexiko - Europa

Der Aufenthalt in der Baja California ist leider vorbei und Sie machen sich auf die Rückreise nach Europa. Ankunft Europa: 28.03.2019.

Echtes „Hai-End“-Tauchen bei Socorro

Socorro ist eine Vulkaninsel im östlichen Pazifischen Ozean, etwa 440 km südwestlich der Südspitze der Baja California gelegen. Sie ist die bei weitem größte der Revillagigedo-Inseln, zu denen außerdem noch Clarion, Roca Partida und San Benedicto gehören. Tauchen ist hier nur mit Safarischiffen möglich, die die Inseln nach einer etwa 22-stündigen Fahrt von der Baja California aus erreichen.

Roca Partida

Die Inseln haben eine beeindruckende Unterwasserwelt und bieten das beste Großfischtauchen in den Gewässern Mexikos; für Großfischliebhaber bildet Socorro zusammen mit Cocos Island und Galapagos die "heilige Dreifaltigkeit" im Pazifik. Das warme Wasser und beste Sichtweiten sind perfekte Voraussetzungen für die Unterwasserbeobachtung. Diese isolierten Inseln üben eine natürliche Anziehungskraft auf viele Hochseefische aus: große Haiarten, mächtige Schulen von Thunfischen, Jacks, Wahoos und ganz besonders riesige Mantas, welche elegant und die Unterwasserlandschaft beherrschend auf Tuchfühlung durchs Meer schweben.

Eine Besonderheit an Socorro ist dabei die Interaktivität der Tiere mit den Menschen: Die großen Mantas drängen sich förmlich auf, warten auf die Taucher und lieben es, wenige Zentimeter über diesen in den Luftblasen zu verharren. Das "Kitzeln am Bauch" haben die Mantas von Socorro sozusagen als Wellness-Behandlung für sich entdeckt: Die Luftblasen helfen, lästige Parasiten los zu werden. An einer Putzerstation bei San Benedicto lassen sich die Mantas aus allernächster Nähe beobachten, und oft laden sie einen dazu ein, sie vorsichtig zu berühren. Dieses für die Revillagigedo-Inseln typische und unseres Wissens nach nur hier vorkommende Verhalten ist atemberaubend und gehört bei den Tauchgängen zur Tagesordnung!

Doch nicht nur Mantas - auch Delfine lieben diese Interaktivität: Bei unseren Expeditionen gab es immer wieder Tauchgänge, bei denen diese den Gästen und Tauchern eine Show der Superlative boten, als sie im blauen Pazifik regelmäßig zu Besuch kamen um mit den Tauchern zu spielen - und sich streicheln zu lassen. Taucher, die sich weigerten die Tiere zu berühren ("...man soll ja nichts anfassen...."), wurden von den Delfinen so lange bedrängt und gestupst, bis Ihnen gar nichts anderes mehr übrig blieb als die wundersamen Meeresbewohner zu streicheln.

Von Februar bis April besuchen Buckelwale die Inseln auf ihrem Weg zur Behringsee. In dieser Zeit gibt es weltweit keinen zweiten Platz, um diese wunderschönen Tiere zu beobachten.

Ihr Schiff: MV Nautilus Belle Amie

Die MV Nautilus Belle Amie ist seit März 2015 für die Nautilus-Flotte unter der Oberaufsicht von Captain Mike Lever im Einsatz. Genau wie ihre Schwesterschiffe MV Nautilus Explorer und MV Nautilus Under Sea bietet sie Tauchsafaris zu den Weltklassetauchgebieten von Guadalupe, Socorro und der Sea of Cortez.

Das 42 Meter lange Stahlschiff wurde 2005 erstmals in Dienst gestellt und nach seiner Übernahme durch die Nautilus-Flotte entsprechend der Vorgaben von Mike Lever und seinem erfahrenen Team umgebaut. Die Nautilus Belle Amie liegt sehr stabil im Wasser und ist damit auch für die längeren Überfahrten bei gelegentlich unruhiger See hervorragend geeignet.

Im äußerst geräumigen Salon können Sie Ihre Unterwasseraufnahmen an einem PC oder MAC herunterladen und auswerten oder sie auf einem 42' Flachbildschirm als Videos oder Slideshows ansehen.

Das großzügige Sonnendeck bietet mit zahlreichen Liegestühlen einen perfekten Platz zum Auspannen. Hier befindet sich auch ein Whirlpool.

In 2 Premium-Suiten (können zu einer Platinum-Suite kombiniert werden), 6 Superior-Suiten und 8 Staterooms werden auf regulären Fahrten bis zu 30 Gäste untergebracht, bei Vollchartern bequem auch bis zu 36 Gäste. Alle Suiten und Kabinen sind selbstverständlich individuell klimatisiert und verfügen über ein eigenes Badezimmer/WC.

 

Baja California – das Land der Kakteen, der kargen Wüstenlandschaften, der Skorpione und Klapperschlangen, aber auch Heimat der gewaltigen Kalifornischen Grauwale, der Walhaie und vieler anderer „big boys“ lassen Taucherträume Realität werden. Umgeben vom Pazifik auf der Westseite und der Sea of Cortez auf der Ostseite bietet die 1.300 km lange Halbinsel für Taucher die Möglichkeit zu Begegnungen mit den ganz Großen der Ozeane. Während eines zweiwöchigen Aufenthaltes in der Umgebung von La Paz wurden meine Erwartungen täglich aufs Neue übertroffen. Ziel der Reise waren eigentlich die berühmten Walhaie, die regelmäßig im Frühsommer in die Bucht von La Paz ziehen. Innerhalb von 4 Tagen sichteten wir insgesamt 5 Walhaie und genossen es, teils stundenlang mit den friedlichen Riesen zu Schnorcheln. Daneben tauchte zweimal ein riesiger Blauwal – das größte Säugetier der Welt – neben unserem Boot auf. Auch diese Riesen kommen jedes Jahr im Mai/Juni in die La Paz Bay, um Ihre Jungen im seichten und planktonreichen Wasser zu gebären. Leider gelangen Foto-Shots nur vom Boot aus, unter Wasser sind die Kolosse viel zu schnell für einen Taucher und dampfen wie U-Boote vorbei. Ca. 2 Bootsstunden nördlich von La Paz liegt der legendäre Tauchspot El Bajo, bekannt für seine Hammerhai-Rudel. Bei El Bajo handelt es sich um ein UW-Gebirge, dessen mächtige Flanken aus unerreichbaren Tiefen bis auf ca. 40 m an die Oberfläche wachsen. Ein schwieriger Spot für erfahrene Taucher - der Freiabstieg gelingt aufgrund der teils brutalen Strömung nur an der Ankerleine und die Navigation zwischen den unzähligen Canyons und Gipfeln ist nicht einfach. Wenn man am Rückweg die Ankerleine nicht mehr findet, ist ein Freiaufstieg und Sicherheitsstop im Freiwasser notwendig. Durch die Strömung ist die Abdrift vom Boot gewaltig und daher das Mitführen einer Signalboje Pflicht. Belohnt werden die Mühen aber fast immer durch beeindruckende Hammerhai-Rudel, auch wir genossen zweimal die Vorstellung der großen Räuber. Wrack-Fans werden Ihre Freude an den Überresten der Salvatierra haben, die 1975 gesunkene Fähre liegt in nur 18 m Tiefe und ist 300 Fuß (91 m) lang. Das Wrack ist Heimat der wunderschönen Cortez-Kaiserfische und unzähliger grüner Muränen. Die Innenräume der Fähre sind über und über mit Schwarzen Korallen bewachsen, ein erstaunliches Phänomen in nur 18 m Tiefe, normalerweise leben Schwarze Korallen viel tiefer. Mein absoluter Lieblingsplatz aber sind die mächtigen Felsen von Los Islotes, die am Nordende der Isla Partida liegen und bereits vor einigen Jahren von der Mexikanischen Regierung unter Schutz gestellt wurden. Über und unter Wasser sind einmalige Erlebnisse garantiert, Hauptattraktion aber ist eine Kolonie von ca. 300 Kalifornischen Seelöwen, die stets neugierig und verspielt an den Taucher herankommen. Vor allem die jungen und halbwüchsigen Tiere suchen Kontakt zu den neoprengekleideten Wesen und zeigen sich als wahre Unterwasserclowns. Meist pirschen sich die Seelöwen von hinten heran, zischen dann blitzschnell vor die Maske und stoßen einen Schwall Luftblasen heraus. Fast scheint es als wollen sie zeigen, dass nicht nur Taucher unter Wasser Luft ausatmen können. Ein anderes beliebtes Spiel ist Flossenknabbern und Schnorchelziehen, mehr als einmal wollte mir ein Seelöwe die Flossen klauen oder zupfte mir den Schnorchel samt Maske vom Kopf. Die Tiere zeigen dabei aber stets viel Gefühl, trotz des kräftigen Gebisses wurden weder ich noch meine Ausrüstung lädiert. In Acht nehmen sollte man sich aber von den mächtigen Bullen, die eifersüchtig ihren Harem bewachen. Vor allem zur Paarungszeit und während die Weibchen Ihre Jungen bekommen, können die Paschas aggressiv werden. Die Tiere greifen aber niemals an ohne vorher mehrmals deutlich zu warnen. Sie kommen auf den Taucher zugeschossen und „bellen“ den Eindringling mehrmals lautstark an. Wenn man diese Drohung beachtet und sich „demütig“ aus dem Revier entfernt, ziehen die Bullen wieder friedlich ab. Unsere Diveguides Alfredo und James erzählten beim abendlichen Bier am Oberdeck, dass auch ein mächtiger See-Elefant Los Islotes bewohnen soll, aber seit einigen Wochen nicht mehr gesichtet wurde. Um den „Elephant“ ranken sich die wildesten Gerüchte, da in der Sea of Cortez keine See-Elefanten leben. Die nächsten Kolonien befinden sich auf der Pazifikseite einige hundert Meilen entfernt. Es soll sich um einen jungen Bullen handeln, der als gerade selbständiges Jungtier nach Los Islotes geraten ist. Einige Fischer erzählen, dass irgendwelche Naturfilmer den See-Elefanten für Filmaufnahmen nach Los Islotes gebracht haben und einfach dagelassen haben. Andere Fischer wollen wieder ganz genau wissen, dass ein Hurrikan das Junge von seiner Kolonie getrennt hat und er traurig und einsam auf Los Islotes gestrandet ist. Der Kleine wurde von den Seelöwen „adoptiert“ und lebt seitdem mit dem artfremden Rudel zusammen. Anfangs hielt ich die Story für „echtes Seemannsgarn“, der nächste Tag sollte mich aber eines Besseren belehren. Als ich nach dem 2. Tauchgang auf das Beiboot kletterte, erwartete mich unser Bootsmann Luis schon ganz aufgeregt mit der Nachricht: „The Elephant is back!“ In der nächsten Sekunde tauchte auch schon ein riesiger Kopf mit 2 großen tiefschwarzen Augen und einer viel zu groß erscheinenden Nase einige Meter neben dem Boot auf. James warnte mich zwar eindringlich, dass mit dem Riesen nicht zu spaßen ist, aber als begeisterter UW-Photograph kann man die Chance, einem See-Elefanten unter Wasser zu begegnen, natürlich nicht ungenutzt lassen. Mit komplett leerer Flasche, aber halbvollen Film in der Nikonos schwang ich mich über Bord und näherte mich vorsichtig dem Ungetüm. Gerade als ich einige Meter abgetaucht war kam auch schon eine riesige Gestalt viel zu schnell auf mich zu. Der See-Elefant schnappte mich am rechten Unterschenkel und zog mich tiefer. Mit den Brustflossen versuchte er mich zu Umklammern und in mir stieg die nackte Angst auf. Anstatt des Lungenautomaten hatte ich nur den Schnorchel im Mund, außerdem bin ich kein begnadeter Apnoe-Taucher und verfluchte in diesem Moment sämtliche bisher gerauchten Marlboros. Ich versuchte mit dem freien Bein das riesen Vieh zu treten und schlug mit der Nikonos auf Kopf und Nase. Nach einer endlos erscheinenden Zeit ließ mich der Riese endlich los und ich erreichte hustend und keuchend die Oberfläche. Am Boot hielten sich Luis und James die Bäuche vor Lachen, offenbar hat mein Befreiungskampf recht „lustig“ auf die Zwei gewirkt. Ich war anfangs stinksauer, anstatt mich zu retten kullerten beiden die Lachtränen über die Wangen. Doch dann wurde ich aufgeklärt: Der See-Elefant ist ein Bulle (derzeit knapp 4 m lang und ca. 1,3 Tonnen schwer) und nun im „pubertären“ Alter. Da er keine Weibchen hat und bei Annäherungsversuchen an die Seelöwen-Weibchen sofort von deren Paschas attackiert wird, sucht er sich andere Gespielinnen. Die heimischen Fischer haben den liebeshungrigen Kerl schon auf Pottwalen und Delphinen „herumturnen“ gesehen, am allerliebsten sind ihm aber Taucher/-innen – die sind leichter zu erwischen! Einige Wissenschaftler, die regelmäßig auf Los Islotes forschen, hatten schon das zweifelhafte Vergnügen und auch James wurde vom See-Elefanten schon einige Male „geliebt“. Trotz Walhaien, Hammerhaien, Mobulas und Hunderten von Seelöwen war die Begegnung mit dem „Elephant“ sicherlich das Highlight dieser Tauchreise, denn wer kann von sich schon behaupten: „Ich wurde von einem See-Elefanten geliebt“.

 

Kurz einige Infos zur Biologie der See-Elefanten:

 

Der Nördliche See-Elefant (Mirounga angustirostris) verdankt seinen Namen der lang ausgezogenen Nase der männlichen Tiere. Erst bei völlig ausgewachsenen Bullen macht die Nase dem Namen alle Ehre. See-Elefanten verbringen den Großteil Ihres Lebens im Wasser und kommen vorwiegend zur Paarung und Jungenaufzucht an Land. Die Geburtszeit beginnt gewöhnlich im Dezember, nur wenige Wochen danach beginnt die Paarungszeit. Die Bullen werden an die 6 m lang und wiegen bis 2,5 Tonnen. Die Weibchen bleiben mit bis zu 4 m deutlich kleiner und werden nur ca. 1 Tonne schwer. Die Babys wiegen bei der Geburt bereits an die 40 kg und vergrößern dieses Gewicht innerhalb eines Monats auf bis zu 175 kg! Die Muttermilch hat einen Fettanteil von rund 55%. Geschlechtsreif werden die Weibchen mit 3-4 Jahren, die Männchen mit 5 Jahren, echte Paarungschancen haben die Männchen aber erst voll ausgewachsen mit 8-9 Jahren. In Mexiko leben See-Elefanten entlang der Pazifikküste von Baja California und wären Anfang dieses Jahrhunderts beinahe ausgerottet worden. 1892 zählte man nur mehr gut 50 Tiere. Bereits 1922 stellte die Mexikanische Regierung diese wunderbaren Riesen unter Schutz, so dass sich die Bestände bis heute wieder auf einige Tausend Exemplare vergrößert haben. See-Elefanten sind als ausgezeichnete Tief-Taucher bekannt (s. hierzu tauchen 07/98) und erreichen bei ihren Jadgzügen Tiefen von mehr als 1.200 m! Die Ernährung besteht aus Fischen, Krebstieren und Tintenfischen, wobei auch Rochen und Haie nicht verschmäht werden.

Verfasser: Altmann Wolfgang, A-5760 Saalfelden, Tel. +43/664/1801083, E-Mail: w.altmann@magnet.at

Sonderreise Socorro Nautilus Belle Amie März 2019

9 Nächte Nautilus Belle Amie je nach Kabinenkategorie, Vollpension, Tauchen inkl. Flasche, Blei, Guides, alle Getränke an Bord der Nautilus außer Bier, Wein & Spirituosen.

Anschlussprogramm Baja California inkl. 4 Übernachtungen mit Frühstück, 2 Tauchtage a 2 TG "Los Islotes" mit dem Cortez Club inkl. Flasche, Blei, Guides & allen Flughafentransfers


REISEPREISE pro Person

STATEROOM, Doppel- oder Zweibettkabine (Unterdeck)

3.398,-

EURO

SUPERIOR SUITE, Doppel- oder Zweibettkabine (Oberdeck)

3.878,-

EURO

PREMIUM SUITE, Doppelkabine (Mitteldeck)

4.398,-

EURO

SINGLE-STATEROOM, Einzelkabine (Unterdeck)

4.278,-

EURO


Extrakosten (bei Buchung)

Flug Europa – San José del Cabo - Europa inkl. Flugsteuern ab *

850,-

EURO

Übernachtung Hotel TESORO LOS CABOS, Cabo San Lucas, Doppelzimmer inkl. Frühstück, Preis pro Nacht *

95,-

EURO

Übernachtung Hotel TESORO LOS CABOS, Cabo San Lucas, Einzelzimmer inkl. Frühstück, Preis pro Nacht *

185,-

EURO

Verlängerungsprogramm Baja California / Sea of Cortez inkl. o.g. Leistungen

1.199,-

 

 

EURO

Einzelzimmerzuschlag Costa Baja Resort, 4 Übernachtungen

495,-

EURO

* Richtpreise 2017. Flug- und Hotelleistungen werden circa 1 Jahr vor Abreise zum tagesaktuellen Preis angeboten.


Extrakosten (vor Ort)

Nitrox an Bord der Nautilus Flotte pro Tauchtag

 20,-

USD

Hafengebühr Cabo San Lucas (zahlbar an Bord des Schiffes)

65,-

USD

Trinkgelder (ca. 10% vom Schiffspreis werden erwartet)

Transfers Airport – Hotel - Airport pro Strecke und Person

20,-

USD

alkoholische Getränke an Bord

Souvenirs an Bord, persönliche Ausgaben


Wichtig:

Alle Preise TAUCHSAFARI und ANSCHLUSSPROGRAMME vorbehaltlich Änderungen von Seiten der Anbieter bzw. Behörden vor Ort. Preise gültig bei Angebotserstellung im März 2017. Gerne stehen wir Ihnen für weitere Fragen zur Verfügung! Rufen Sie uns an oder senden Sie uns eine E-Mail.

Die Preise für die Reise basieren auf den momentanen Wechselkursen, Preisänderungen auf Grund enormer Wechselkursschwankungen Dollar-Euro behalten wir uns vor. Preisänderungen und Irrtümer vorbehalten. Es gelten unsere AGB lt. Internetseiten www.wirodive.de.

BITTE BEACHTEN:

Es besteht kein Anspruch auf Reisepreisminderung bei Änderungen des Reiseablaufs, der Reisetage und der Schiffsroute. Abweichungen von der Tour- und Routenbeschreibung sind mitunter unvermeidbar, zum Beispiel aufgrund von Einflüssen lokaler Behörden/Regierungen, Naturkatastrophen, höherer Gewalt, Tauchunfall, Witterungsbedingungen etc. Die Veranstalter vor Ort und/oder der Kapitän können aufgrund der vorgenannten Faktoren Entscheidungen fällen, die die gebuchte Reise verändern oder abbrechen ohne Anspruch auf Reisepreisminderung.


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