Guadalupe & Socorro Repositioning Trip

Termin

11.11. - 26.11.2019

Reisezeit: 09.11.-27.11.2019

Freie Plätze

02/30 - Frei!

Stand: 24.04.2018

Reisepreis

ab 6.398,- EUR

zzgl. Flug und Extrakosten


Nur ein einziges Mal pro Jahr bietet die MV NAUTILUS BELLE AMIE diesen 16-tägigen Sondertrip an, der sowohl zur ISLA GUADALUPE (weltweit größte Population an Weißen Haien), zur Insel SAN BENITOS bei der BAJA CALIFORNIA, als auch zu den legendären ISLAS REVILLAGIGEDOS mit ihrer Hauptinsel SOCORRO führt.

Käfigtauchen mit dem Topräuber der Meere in kristallklarem Blauwasser, Seelöwenspiele bei San Benito Island, Seidenhaie, Silberspitzenhaie, Galapagoshaie und Hammerhaie bei Roca Partida und die wohl besten Manta- und Delfinbegegnungen der Welt warten auf Sie, denn WIRODIVE TAUCHREISEN hat sich für November 2019 den Termin des Jahres im Pazifik gesichert! Dieser sogenannte „Repositioning Trip“ gilt als DIE Highend-Tauchsafari im Pazifik.

Eine Sonderreise der Superlative auf einem der besten Tauchsafariboote im Pazifik, der MV NAUTILUS BELLE AMIE.

Reiseablauf

(vorbehaltlich etwaiger Änderungen)

09.11.2019 Europa - San Diego

Linienflug ab allen deutschen/österreichischen/Schweizer Flughäfen mit American Airlines o. ä. via Frankfurt-Dallas nach San Diego. Ankunft in San Diego am späten Nachmittag/Abend.

Kurzer Transfer zum Stopoverhotel direkt in San Diego Downtown. Wer trotz 9 Stunden Zeitverschiebung noch nicht müde ist, kann sich in das Nachtleben der pulsierenden Stadt am südlichen Ende Kaliforniens stürzen – oder auf Fotopirsch gehen.

09.11. - 11.11.2019 San Diego

Die beiden Tage stehen ganz im Zeichen von SAN DIEGO. Zeit genug, um diese wunderbare Stadt zu erforschen oder ganz einfach nur in einer der vielen Shopping Malls einkaufen zu gehen.

11.11.2019 San Diego-Ensenada

Um ca. 19:00 fahren Sie mit dem Bus von San Diego nach Ensenada Nach dem Eintreffen an Bord der Nautilus Belle Amie und dem Bezug der Kabinen lassen Sie den Tag gemütlich ausklingen. Das Schiff sticht am Abend in See.

12.11.2019 auf See und auf dem Weg nach Guadalupe

Ein Tag auf hoher See, Schiffsbriefings, Relaxen und Fotoequipment auf Vordermann bringen - Ankunft am späten Nachmittag in Guadalupe, Tiefenkäfige werden bereit gestellt und ins Wasser gelassen, das Abenteuer beginnt. Biologische und wissenschaftliche Vorträge sowie Erklärungen gehören zum Service an Bord und werden durch den Cruise Director oder einen der Diveguides an Bord der Nautilus Belle Amie durchgeführt.

13.11. - 15.11.2019 THE GREAT WHITE SHARKS OF GUADALUPE

Drei volle Tagen welche ganz den WEISSEN HAIEN gewidmet sind. Käfigtauchen den ganzen Tag über im stündlichen Wechsel, Foto- und Filmoptionen OHNE ENDE! Am späten Nachmittag des 23. Novembers werden die Käfige an Bord gebracht und die Nautilus Belle Amie wird Ihre Anker lichten.

16.11.2019 Nachtfahrt BAJA CALIFORNIA – San Benitos Island

Nachtfahrt zur Insel SAN BENITOS an der Baja California. Relaxen, Fotos am Laptop anschauen oder einfach den Vorträgen des Cruise Directors der Nautilus lauschen….

17.11.2019 BAJA CALIFORNIA – San Benitos Island

Nur ein paar hundert Taucher erkunden diese Insel vor der Baja California pro Jahr. Jeder kann sich vorstellen, wie unberührt die Unterwasserlandschaft dort noch sein muss. Die Nautilus ankert direkt über den großen Kelpwäldern. Bis zu 4 Tauchgänge sind geplant. Gehen Sie im Kelpwald auf Fotopirsch! Seeelefanten, Seelöwen sowie Thunfische wie Adlerrochen werden Ihre Begleiter sein. Unberührtes Kelpwaldtauchen – einfach traumhaft!

ACHTUNG – aktuell wird der Kelp alle ca. 3-4 Wochen industriell geerntet. Er wächst mit ca. 30 cm pro Tag rasch nach. Damit ist der Tauchgang im Kelp jedoch abhängig von der tagesaktuellen Situation vor Ort. Am spätem Abend dann Überfahrt nach Rocas Elijos.

18.11.2019 Vulkan im Nirgendwo: ROCA ELIJOS

Ein unvergesslicher Tauchtag an den steil aus dem Meer ragenden Felsblöcken „Rocas Elijos“. Ein Großfischplatz pur! Die Felsspitzen steigen steil aus 3.300 Meter Wassertiefe empor. Sie werden riesige Fischschwärme antreffen. Begegnungen mit Mantas, Hochseehaien sind jederzeit möglich. In einer Tiefe von 25 Meter erwärmen Unterwasservulkane das Wasser. Eine tropische Flora und Fauna hat sich dort entwickelt.

Logistisch für die Nautilus Belle Amie ein schwieriges Gebiet. Das Tauchen ist an den Rocas Elijos sehr wetterabhängig. 2-4 Tauchgänge sind geplant. Sollte das Wetter des Pazifiks dem Trip nicht wohlgesonnen sein, wird nach San Benitos zum Tauchen ausgewichen oder direkt die Überfahrt nach Socorro gestartet, womit Sie einen Tag Tauchen mehr im Socorro Archipel gewinnen.

28.11. (abends) - 20.11.2019 Überfahrt zum Revillagigedos-Archipel (SOCORRO ISLANDS).

21.11. – 24.12.2019 Revillagigedos-Archipel, SOCORRO

DIE FREUNDLICHSTEN MANTAS UND DELPHINE WELTWEIT

Die noch unberührten, vom Kontinent weit entfernten Islas Revillagigedos mit den Inseln San Benedicto, Roca Partida und Socorro haben eine beeindruckende Unterwasserwelt und bieten das beste Großfischtauchen in den Gewässern Mexikos - ein wahres Abenteuerparadies für Taucher! Das warme Wasser und die weite Sicht bieten perfekte Voraussetzungen für die Unterwasserbeobachtung.

Diese isolierten Inseln üben eine natürliche Anziehungskraft auf viele Hochseefische aus: Große Haiarten, mächtige Herden von Thunfischen, Jacks, Wahoos und ganz besonders riesige Mantas. Letztere schweben nicht nur die Unterwasserlandschaft beherrschend elegant durchs Meer. Sie gehen sogar von sich aus auf Tuchfühlung mit den Tauchgästen! Eine Putzerstation bei San Benedicto ist der ideale Ort dafür. Hier lassen sich die Mantas aus aller nächster Nähe beobachten. Sie kommen tatsächlich bis auf Handlänge an die Taucher heran bzw. „parken“ direkt über den Tauchern, um sich von den Luftblasen „kitzeln“ zu lassen. Dennoch sollte man die Tiere nicht berühren.

Auch sind die Inseln berühmt geworden für ihre verspielten Delfine, die sich sogar berühren lassen. Weiterhin ist zu unserer Reisezeit der Tauchplatz „ROCCA PARTIDA“ ein regelmäßiger Treffpunkt für Walhaie. Alle Tauchplätze bieten interessante Unterwasserlandschaften und reichen in große Tiefen - der Bewuchs ist allerdings recht spärlich. Erwarten Sie vor Socorro je nach Wetterlage bis zu 4 Tauchgänge pro Tag.

25.11.2019 SOCORRO – Cabo San Lucas

Viel zu früh sind die spektakulären Tage vergangen. Sie verbringen diesen Tag der Rückfahrt auf See. Bilder sichten, Relaxen und Packen ist angesagt. Am Abend erreichen Sie die Hafenstadt Cabo San Lucas.

26.11.2019 Cabo San Lucas

Nach dem Frühstück verlassen Sie die Nautilus Belle Amie, begeben sich von Bord und werden zum Flughafen San Jose del Cabo gebracht. Flug von San Jose del Cabo nach Europa.

27.11.2019 Europa

Ankunft Europa.

San Diego

San Diego befindet sich an der Südküste Kaliforniens, nahe der Grenze zu Mexiko, 200 km südlich von LOS ANGELES und etwa 1.000 km südlich von SAN FRANCISCO. Die Stadt liegt am Rand einer großen Bucht, die von einigen flachen Halbinseln geschützt ist. Dieser prächtige natürliche Hafen verleitete den spanischen Missionar Pater Junipero Serra dazu, dort die erste einer Reihe von 21 Missionen im Jahr 1769 zu gründen. Während des 2. Weltkriegs baute die US Navy ihren wichtigsten Stützpunkt sowie den größten Wasserflughafen des Pazifischen Ozeans in San Diego. Heute ist San Diego die zweitgrößte Stadt Kaliforniens, eine große Metropole, ein ganzjähriges Ferienzentrum und ein blühender Hafen mit einem großen Stützpunkt der Seestreitkräfte. Die Stadt bietet ein angenehmes Klima und eine entspannte Atmosphäre. Trotz ihrer Größe erscheint sie weniger verstopft und frenetisch als Los Angeles. Das Klima ist sehr gemäßigt, mit angenehmen Temperaturen zu jeder Jahreszeit. Im Winter sind die Tage üblicherweise warm und sonnig und die Nächte frisch. Im Sommer lindert eine angenehme Brise vom Pazifik die Hitze der tropischen Sonne. Das Stadtzentrum von San Diego ist ein Konglomerat von mehrstöckigen Hotels und Verwaltungsgebäuden sowie dem restaurierten "Gas Lamp Quarter". Der Balboa Park umgibt die Stadt und bietet eine breite Auswahl von Museen, kulturellen Attraktionen und einen der besten Zoos der Vereinigten Staaten.

Guadalupe

Das Tauchen mit GROSSEN WEISSEN HAIEN gehört sicherlich zu den beeindruckendsten Erlebnissen, die man in einem Taucherleben haben kann. Das Wasser ist glasklar, die Haie sind extrem groß und „fett“ – ein Traum für jeden Fotografen, Filmer und Abenteurer. Erfüllen Sie sich diesen Traum mit uns und erleben Sie den legendären WEISSEN HAI live und hautnah aus der Sicherheit eines stabilen Tiefenkäfigs!

Vor Guadalupe ist ganztägig die Möglichkeit geboten mit großen Weißen Haien auf Kontakt zu gehen: 3 stabile und sichere Haikäfige, die jeweils 2-4 Tauchern Platz bieten, sind die ganze Zeit über im Wasser. Getaucht wird in Gruppen, die sich abwechseln.

Die Under Sea ist eines der wenigen Schiffe vor Guadalupe, die sogenannte „DEEPCAGES“ mit externer Luftversorgung in 12 m Wassertiefe einsetzt, mitten ins Reich der großen Weißen. Flaschen werden bei dieser Art des Tauchens nicht benutzt, die Luftversorgung kommt vom Mutterschiff mittels meterlanger Schläuche am Atemregler. Notfallflaschen im Käfig sind vorhanden. Sollte es das Verhalten der Haie zulassen, und nur unter strengster Aufsicht durch das Team, können Sie aus den Käfigen hinaussteigen und das Geschehen von der Oberseite aus beobachten, wobei Sie auf dem Käfig sitzen, knien oder hocken (das Stehen auf den Käfigen ist nach den derzeit geltenden Regeln im Nationalpark nicht mehr erlaubt!). Dann trennt Sie von diesen unglaublichen Räubern der Meere lediglich ein einziges kleines Geländer. Ein spezielles Bleisystem (Hosenträgergurte mit VIEL Blei) wird zur Verfügung gestellt, um einen bequemen und sicheren festen Stand im Käfig zu gewährleisten. Flossen werden nicht verwendet. Mit den Haien kann den ganzen Tag getaucht werden, von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang. Zwischen den Tauchgängen können die Tiere von oben beobachtet oder auch fotografiert werden, während diese den Gruppe in den Käfigen „die Zähne zeigen“.

Die Weißhaipopulation vor Guadalupe ist die größte der Welt. Mehr als 120 Tiere sind markiert und werden wissenschaftlich erforscht. Die Tiere leben zwischen August und November an der Insel und fressen sich "Winterspeck" für schlechte Zeiten an. Ende November zieht die Population, den Thunfischschwärmen folgend, in Richtung Hawaii. Irgendwo auf der Strecke mitten im Pazifik stoppen die Tiere dann wochenlang an einem unterseeischen Hochplateau. Man vermutet dass dies einer der sagenumwobenen Paarungsplätze ist.

Echtes „Hai-End“-Tauchen

Socorro ist eine Vulkaninsel im östlichen Pazifischen Ozean, etwa 440 km südwestlich der Südspitze der Baja California gelegen. Sie ist die bei weitem größte der Revillagigedo-Inseln, zu denen außerdem noch Clarion, Roca Partida und San Benedicto gehören. Tauchen ist hier nur mit Safarischiffen möglich, die die Inseln nach einer etwa 22-stündigen Fahrt von der Baja California aus erreichen.

Roca Partida

Die Inseln haben eine beeindruckende Unterwasserwelt und bieten das beste Großfischtauchen in den Gewässern Mexikos; für Großfischliebhaber bildet Socorro zusammen mit Cocos Island und Galapagos die "heilige Dreifaltigkeit" im Pazifik. Das warme Wasser und beste Sichtweiten sind perfekte Voraussetzungen für die Unterwasserbeobachtung. Diese isolierten Inseln üben eine natürliche Anziehungskraft auf viele Hochseefische aus: große Haiarten, mächtige Schulen von Thunfischen, Jacks, Wahoos und ganz besonders riesige Mantas, welche elegant und die Unterwasserlandschaft beherrschend auf Tuchfühlung durchs Meer schweben.

Eine Besonderheit an Socorro ist dabei die Interaktivität der Tiere mit den Menschen: Die großen Mantas drängen sich förmlich auf, warten auf die Taucher und lieben es, wenige Zentimeter über diesen in den Luftblasen zu verharren. Das "Kitzeln am Bauch" haben die Mantas von Socorro sozusagen als Wellness-Behandlung für sich entdeckt: Die Luftblasen helfen, lästige Parasiten los zu werden. An einer Putzerstation bei San Benedicto lassen sich die Mantas aus allernächster Nähe beobachten, und oft laden sie einen dazu ein, sie vorsichtig zu berühren. Dieses für die Revillagigedo-Inseln typische und unseres Wissens nach nur hier vorkommende Verhalten ist atemberaubend und gehört bei den Tauchgängen zur Tagesordnung!

Doch nicht nur Mantas - auch Delfine lieben diese Interaktivität: Bei unseren Expeditionen gab es immer wieder Tauchgänge, bei denen diese den Gästen und Tauchern eine Show der Superlative boten, als sie im blauen Pazifik regelmäßig zu Besuch kamen um mit den Tauchern zu spielen - und sich streicheln zu lassen. Taucher, die sich weigerten die Tiere zu berühren ("...man soll ja nichts anfassen...."), wurden von den Delfinen so lange bedrängt und gestupst, bis Ihnen gar nichts anderes mehr übrig blieb als die wundersamen Meeresbewohner zu streicheln.

Von Februar bis April besuchen Buckelwale die Inseln auf ihrem Weg zur Behringsee. In dieser Zeit gibt es weltweit keinen zweiten Platz, um diese wunderschönen Tiere zu beobachten.

Ihr Schiff: MV Nautilus Belle Amie

Die MV Nautilus Belle Amie ist seit März 2015 für die Nautilus-Flotte unter der Oberaufsicht von Captain Mike Lever im Einsatz. Genau wie ihre Schwesterschiffe MV Nautilus Explorer und MV Nautilus Under Sea bietet sie Tauchsafaris zu den Weltklassetauchgebieten von Guadalupe, Socorro und der Sea of Cortez.

Das 42 Meter lange Stahlschiff wurde 2005 erstmals in Dienst gestellt und nach seiner Übernahme durch die Nautilus-Flotte entsprechend der Vorgaben von Mike Lever und seinem erfahrenen Team umgebaut. Die Nautilus Belle Amie liegt sehr stabil im Wasser und ist damit auch für die längeren Überfahrten bei gelegentlich unruhiger See hervorragend geeignet.

Im äußerst geräumigen Salon können Sie Ihre Unterwasseraufnahmen an einem PC oder MAC herunterladen und auswerten oder sie auf einem 42' Flachbildschirm als Videos oder Slideshows ansehen.

Das großzügige Sonnendeck bietet mit zahlreichen Liegestühlen einen perfekten Platz zum Auspannen. Hier befindet sich auch ein Whirlpool.

In 2 Premium-Suiten (können zu einer Platinum-Suite kombiniert werden), 6 Superior-Suiten und 8 Staterooms werden auf regulären Fahrten bis zu 30 Gäste untergebracht, bei Vollchartern bequem auch bis zu 36 Gäste. Alle Suiten und Kabinen sind selbstverständlich individuell klimatisiert und verfügen über ein eigenes Badezimmer/WC.

Weitere Infos zur MV NAUTILUS BELLE AMIE

Baja California – das Land der Kakteen, der kargen Wüstenlandschaften, der Skorpione und Klapperschlangen, aber auch Heimat der gewaltigen Kalifornischen Grauwale, der Walhaie und vieler anderer „big boys“ lassen Taucherträume Realität werden. Umgeben vom Pazifik auf der Westseite und der Sea of Cortez auf der Ostseite bietet die 1.300 km lange Halbinsel für Taucher die Möglichkeit zu Begegnungen mit den ganz Großen der Ozeane. Während eines zweiwöchigen Aufenthaltes in der Umgebung von La Paz wurden meine Erwartungen täglich aufs Neue übertroffen. Ziel der Reise waren eigentlich die berühmten Walhaie, die regelmäßig im Frühsommer in die Bucht von La Paz ziehen. Innerhalb von 4 Tagen sichteten wir insgesamt 5 Walhaie und genossen es, teils stundenlang mit den friedlichen Riesen zu Schnorcheln. Daneben tauchte zweimal ein riesiger Blauwal – das größte Säugetier der Welt – neben unserem Boot auf. Auch diese Riesen kommen jedes Jahr im Mai/Juni in die La Paz Bay, um Ihre Jungen im seichten und planktonreichen Wasser zu gebären. Leider gelangen Foto-Shots nur vom Boot aus, unter Wasser sind die Kolosse viel zu schnell für einen Taucher und dampfen wie U-Boote vorbei. Ca. 2 Bootsstunden nördlich von La Paz liegt der legendäre Tauchspot El Bajo, bekannt für seine Hammerhai-Rudel. Bei El Bajo handelt es sich um ein UW-Gebirge, dessen mächtige Flanken aus unerreichbaren Tiefen bis auf ca. 40 m an die Oberfläche wachsen. Ein schwieriger Spot für erfahrene Taucher - der Freiabstieg gelingt aufgrund der teils brutalen Strömung nur an der Ankerleine und die Navigation zwischen den unzähligen Canyons und Gipfeln ist nicht einfach. Wenn man am Rückweg die Ankerleine nicht mehr findet, ist ein Freiaufstieg und Sicherheitsstop im Freiwasser notwendig. Durch die Strömung ist die Abdrift vom Boot gewaltig und daher das Mitführen einer Signalboje Pflicht. Belohnt werden die Mühen aber fast immer durch beeindruckende Hammerhai-Rudel, auch wir genossen zweimal die Vorstellung der großen Räuber. Wrack-Fans werden Ihre Freude an den Überresten der Salvatierra haben, die 1975 gesunkene Fähre liegt in nur 18 m Tiefe und ist 300 Fuß (91 m) lang. Das Wrack ist Heimat der wunderschönen Cortez-Kaiserfische und unzähliger grüner Muränen. Die Innenräume der Fähre sind über und über mit Schwarzen Korallen bewachsen, ein erstaunliches Phänomen in nur 18 m Tiefe, normalerweise leben Schwarze Korallen viel tiefer. Mein absoluter Lieblingsplatz aber sind die mächtigen Felsen von Los Islotes, die am Nordende der Isla Partida liegen und bereits vor einigen Jahren von der Mexikanischen Regierung unter Schutz gestellt wurden. Über und unter Wasser sind einmalige Erlebnisse garantiert, Hauptattraktion aber ist eine Kolonie von ca. 300 Kalifornischen Seelöwen, die stets neugierig und verspielt an den Taucher herankommen. Vor allem die jungen und halbwüchsigen Tiere suchen Kontakt zu den neoprengekleideten Wesen und zeigen sich als wahre Unterwasserclowns. Meist pirschen sich die Seelöwen von hinten heran, zischen dann blitzschnell vor die Maske und stoßen einen Schwall Luftblasen heraus. Fast scheint es als wollen sie zeigen, dass nicht nur Taucher unter Wasser Luft ausatmen können. Ein anderes beliebtes Spiel ist Flossenknabbern und Schnorchelziehen, mehr als einmal wollte mir ein Seelöwe die Flossen klauen oder zupfte mir den Schnorchel samt Maske vom Kopf. Die Tiere zeigen dabei aber stets viel Gefühl, trotz des kräftigen Gebisses wurden weder ich noch meine Ausrüstung lädiert. In Acht nehmen sollte man sich aber von den mächtigen Bullen, die eifersüchtig ihren Harem bewachen. Vor allem zur Paarungszeit und während die Weibchen Ihre Jungen bekommen, können die Paschas aggressiv werden. Die Tiere greifen aber niemals an ohne vorher mehrmals deutlich zu warnen. Sie kommen auf den Taucher zugeschossen und „bellen“ den Eindringling mehrmals lautstark an. Wenn man diese Drohung beachtet und sich „demütig“ aus dem Revier entfernt, ziehen die Bullen wieder friedlich ab. Unsere Diveguides Alfredo und James erzählten beim abendlichen Bier am Oberdeck, dass auch ein mächtiger See-Elefant Los Islotes bewohnen soll, aber seit einigen Wochen nicht mehr gesichtet wurde. Um den „Elephant“ ranken sich die wildesten Gerüchte, da in der Sea of Cortez keine See-Elefanten leben. Die nächsten Kolonien befinden sich auf der Pazifikseite einige hundert Meilen entfernt. Es soll sich um einen jungen Bullen handeln, der als gerade selbständiges Jungtier nach Los Islotes geraten ist. Einige Fischer erzählen, dass irgendwelche Naturfilmer den See-Elefanten für Filmaufnahmen nach Los Islotes gebracht haben und einfach dagelassen haben. Andere Fischer wollen wieder ganz genau wissen, dass ein Hurrikan das Junge von seiner Kolonie getrennt hat und er traurig und einsam auf Los Islotes gestrandet ist. Der Kleine wurde von den Seelöwen „adoptiert“ und lebt seitdem mit dem artfremden Rudel zusammen. Anfangs hielt ich die Story für „echtes Seemannsgarn“, der nächste Tag sollte mich aber eines Besseren belehren. Als ich nach dem 2. Tauchgang auf das Beiboot kletterte, erwartete mich unser Bootsmann Luis schon ganz aufgeregt mit der Nachricht: „The Elephant is back!“ In der nächsten Sekunde tauchte auch schon ein riesiger Kopf mit 2 großen tiefschwarzen Augen und einer viel zu groß erscheinenden Nase einige Meter neben dem Boot auf. James warnte mich zwar eindringlich, dass mit dem Riesen nicht zu spaßen ist, aber als begeisterter UW-Photograph kann man die Chance, einem See-Elefanten unter Wasser zu begegnen, natürlich nicht ungenutzt lassen. Mit komplett leerer Flasche, aber halbvollen Film in der Nikonos schwang ich mich über Bord und näherte mich vorsichtig dem Ungetüm. Gerade als ich einige Meter abgetaucht war kam auch schon eine riesige Gestalt viel zu schnell auf mich zu. Der See-Elefant schnappte mich am rechten Unterschenkel und zog mich tiefer. Mit den Brustflossen versuchte er mich zu Umklammern und in mir stieg die nackte Angst auf. Anstatt des Lungenautomaten hatte ich nur den Schnorchel im Mund, außerdem bin ich kein begnadeter Apnoe-Taucher und verfluchte in diesem Moment sämtliche bisher gerauchten Marlboros. Ich versuchte mit dem freien Bein das riesen Vieh zu treten und schlug mit der Nikonos auf Kopf und Nase. Nach einer endlos erscheinenden Zeit ließ mich der Riese endlich los und ich erreichte hustend und keuchend die Oberfläche. Am Boot hielten sich Luis und James die Bäuche vor Lachen, offenbar hat mein Befreiungskampf recht „lustig“ auf die Zwei gewirkt. Ich war anfangs stinksauer, anstatt mich zu retten kullerten beiden die Lachtränen über die Wangen. Doch dann wurde ich aufgeklärt: Der See-Elefant ist ein Bulle (derzeit knapp 4 m lang und ca. 1,3 Tonnen schwer) und nun im „pubertären“ Alter. Da er keine Weibchen hat und bei Annäherungsversuchen an die Seelöwen-Weibchen sofort von deren Paschas attackiert wird, sucht er sich andere Gespielinnen. Die heimischen Fischer haben den liebeshungrigen Kerl schon auf Pottwalen und Delphinen „herumturnen“ gesehen, am allerliebsten sind ihm aber Taucher/-innen – die sind leichter zu erwischen! Einige Wissenschaftler, die regelmäßig auf Los Islotes forschen, hatten schon das zweifelhafte Vergnügen und auch James wurde vom See-Elefanten schon einige Male „geliebt“. Trotz Walhaien, Hammerhaien, Mobulas und Hunderten von Seelöwen war die Begegnung mit dem „Elephant“ sicherlich das Highlight dieser Tauchreise, denn wer kann von sich schon behaupten: „Ich wurde von einem See-Elefanten geliebt“.

 

Kurz einige Infos zur Biologie der See-Elefanten:

 

Der Nördliche See-Elefant (Mirounga angustirostris) verdankt seinen Namen der lang ausgezogenen Nase der männlichen Tiere. Erst bei völlig ausgewachsenen Bullen macht die Nase dem Namen alle Ehre. See-Elefanten verbringen den Großteil Ihres Lebens im Wasser und kommen vorwiegend zur Paarung und Jungenaufzucht an Land. Die Geburtszeit beginnt gewöhnlich im Dezember, nur wenige Wochen danach beginnt die Paarungszeit. Die Bullen werden an die 6 m lang und wiegen bis 2,5 Tonnen. Die Weibchen bleiben mit bis zu 4 m deutlich kleiner und werden nur ca. 1 Tonne schwer. Die Babys wiegen bei der Geburt bereits an die 40 kg und vergrößern dieses Gewicht innerhalb eines Monats auf bis zu 175 kg! Die Muttermilch hat einen Fettanteil von rund 55%. Geschlechtsreif werden die Weibchen mit 3-4 Jahren, die Männchen mit 5 Jahren, echte Paarungschancen haben die Männchen aber erst voll ausgewachsen mit 8-9 Jahren. In Mexiko leben See-Elefanten entlang der Pazifikküste von Baja California und wären Anfang dieses Jahrhunderts beinahe ausgerottet worden. 1892 zählte man nur mehr gut 50 Tiere. Bereits 1922 stellte die Mexikanische Regierung diese wunderbaren Riesen unter Schutz, so dass sich die Bestände bis heute wieder auf einige Tausend Exemplare vergrößert haben. See-Elefanten sind als ausgezeichnete Tief-Taucher bekannt (s. hierzu tauchen 07/98) und erreichen bei ihren Jadgzügen Tiefen von mehr als 1.200 m! Die Ernährung besteht aus Fischen, Krebstieren und Tintenfischen, wobei auch Rochen und Haie nicht verschmäht werden.

Verfasser: Altmann Wolfgang

Gästebuchauszug einer Kundin:

„...Wir haben bereits öfters Mantas gesehen, San Benedicto war aber absolut einzigartig! Klares Wasser, bei jedem Tauchgang etliche Mantas und das vom Abtauchen bis zum Wiederauftauchen. Noch am Deko-Stopp haben wir uns an ihnen erfreut. Und das Geniale an den Mantas war einerseits ihre Größe, andererseits waren sie total neugierig und kamen richtig nah. Was kann man sich mehr wünschen als 60 Minuten hautnah mit Mantas zu interagieren? Sie haben den Weißspitzenriffhaien einfach die Show gestohlen..... Man hätte nicht geglaubt, dass diese Begegnungen noch zu toppen sind - tja, aber wir wurden im Laufe der Reise auch noch mit Delfinen überrascht. Auf den Überfahrten haben wir uns bereits über ihre Begleitung gefreut - aber dann hatten wir etliche Tauchgänge wo wir Schulen von 10-25 Tieren unter Wasser hatten, die uns richtig neugierig begleitet haben. Bei einem Tauchgang muss man ehrlicherweise sagen, war die Begleitung eher umgekehrt. Eine ganze Gruppe von Tauchern hat sich mit ihnen ins Blaue treiben lassen, begleitet von einem Manta und einem Seidenhai (den hat allerdings niemand beachtet). Aber wer ist nicht bereit sich von Delfinen, die einem Aug in Aug in die Maske blicken, ins Blaue zu verführen zu lassen? Allein dieser eine Tauchgang war jeden Cent der gesamten Reise wert - wilde Delfine, die sich streicheln lassen, interagieren, umrundet von einem Manta und neugierig beäugt von einem Seidenhai.... Mich hat auch die Unterwasserlandschaft fasziniert - wer Korallen sucht, ist hier aber fehl am Platz. Wer Fischreichtum, Mantas, Delfine und Seelöwen hautnah erleben möchte, für den ist die Baja / Socorro ein absolutes Muss! Wir hatten seinerzeit bei Cocos gesagt, dass wir mit Sicherheit wiederkommen - dasselbe gilt für diesen Trip!“

Sonderreise Guadalupe - Baja California - Socorro Nautilus Belle Amie November 2019

15 Nächte Nautilus Belle Amie je nach Kategorie, Vollpension, Käfigtauchen, Tauchen, alle Getränke an Bord der Nautilus außer Bier, Wein & Spirituosen, Guadalupe nur Käfigtauchen mit ext. Luftversorgung, an den Tauchtagen vor San Benitos, Socorro Inseln 3-4 Tauchgänge, Flasche, Blei und Luft.


REISEPREISE pro Person

STATEROOM, Doppel- oder Zweibettkabine (Unterdeck)

6.398,-

EURO

SUPERIOR SUITE, Doppel- oder Zweibettkabine (Oberdeck mit Panoramafenster)

7.298,-

EURO

PREMIUM SUITE, Doppelkabine (Hauptdeck mit Panoramafenster)

8.098,-

EURO

SINGLE-STATEROOM, Einzelkabine (Unterdeck)

7.998,-

EURO


Extrakosten (bei Buchung)

Flug Europa – San Diego / Cabo San Lucas - Europa inkl. Flugsteuern ab *

950,- *

EURO

09.11. - 11.11.2019 Hotel Best Western Plus Island Resort Doppelzimmer p.P.

210,-*

EURO

09.11. - 11.11.2018 Hotel Best Western Plus Island Resort Einzelzimmer p.P.

350,-*

EURO

Reiseversicherung - eine Tauchversicherung muss an Bord vorgewiesen werden.

 

 

* Richtpreise 2017. Flug- und Hotelleistungen werden circa 1 Jahr vor Abreise zum tagesaktuellen Preis angeboten.


Extrakosten (vor Ort)

Nitrox an Bord der Nautilus Flotte pro Tauchtag

 20,-

USD

Hafengebühr Ensenada (zahlbar an Bord des Schiffes)

65,-

USD

Trinkgelder (ca. 10% vom Schiffspreis werden erwartet)

Transfers Airport – Hotel (San Diego) / Nautilus - Airport (San Jose del Cabo) pro Strecke und Person

25,-

USD

alkoholische Getränke an Bord

Souvenirs an Bord, persönliche Ausgaben



Wichtig:

Alle Preise TAUCHSAFARI und ANSCHLUSSPROGRAMME vorbehaltlich Änderungen von Seiten der Anbieter bzw. Behörden vor Ort. Preise gültig bei Angebotserstellung im März 2017. Gerne stehen wir Ihnen für weitere Fragen zur Verfügung! Rufen Sie uns an oder senden Sie uns eine E-Mail.

Die Preise für die Reise basieren auf den momentanen Wechselkursen, Preisänderungen auf Grund enormer Wechselkursschwankungen Dollar-Euro behalten wir uns vor. Preisänderungen und Irrtümer vorbehalten. Es gelten unsere AGB lt. Internetseiten www.wirodive.de.

BITTE BEACHTEN:

Es besteht kein Anspruch auf Reisepreisminderung bei Änderungen des Reiseablaufs, der Reisetage und der Schiffsroute. Abweichungen von der Tour- und Routenbeschreibung sind mitunter unvermeidbar, zum Beispiel aufgrund von Einflüssen lokaler Behörden/Regierungen, Naturkatastrophen, höherer Gewalt, Tauchunfall, Witterungsbedingungen etc. Die Veranstalter vor Ort und/oder der Kapitän können aufgrund der vorgenannten Faktoren Entscheidungen fällen, die die gebuchte Reise verändern oder abbrechen ohne Anspruch auf Reisepreisminderung.


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