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SHARKSCHOOL® Azoren

Termin

18.07. - 25.07.2020

Reisezeit: 18.07. - 25.07.2020

Freie Plätze

6/8 - Frei!

Stand: 07.08.2019

Reisepreis

ab 1.799,- EUR

zzgl. Flug und Extrakosten


In Taucherkreisen gelten die neun smaragdgrünen Vulkaninseln der Azoren immer noch als Geheimtipp. Dabei gibt es kaum einen aussichtsreicheren Platz, um Haie, Mantas, Wale und Co. vor die Maske zu bekommen als diesen Archipel im Atlantik.

Vor wenigen Jahren haben WIRODIVE und Pico Sport in Kooperation mit Dr. Erich Ritters SHARKSCHOOL® die Gewässer rund um die Insel Pico auf der Suche nach Haien erkundet. Dabei entdeckten wir die Geburtsplätze der glatten Hammerhaie sowie eine größere Anzahl von Blauhaien an den vorgelagerten Bänken. Mit Glück sind auch Makohaie anzutreffen.

Nach mehreren sehr erfolgreichen Touren in den letzten Jahren laden die SHARKSCHOOL® und Pico Sport Sie im Juli 2020 wieder ein, gemeinsam diese und weitere Haiarten der Azoren zu beobachten und zu erforschen. Die Logistik vor Ort übernimmt dabei natürlich wieder Pico Sport, der erfahrenste Anbieter solcher Touren auf den Azoren.

Zusätzlich haben Sie auch einen Tauchtag am Topspot im Atlantik, dem Tiefseeberg Princess Alice. Hier tauchen Sie in Mobula-Schwärmen und mit pelagischem Fisch. Dazu beobachten Sie die Wale und Delfine des Mittelatlantiks.


Reiseablauf

Was erwartet Sie?

  • 3 Ausfahrten zum Haitauchen mit Blau- & Makohaien / Hammerhaien inkl. Flasche, Blei, Boot und Guide
  • 1 Tauchtag zum Princess Alice Deep Sea Mountain inkl. Flasche, Blei, Boot, Guide, Snacks & Getränke 
  • 1 Tauchtag mit 2 Tauchgängen an den Tauchplätzen rund um Pico

Aufgrund der unbeständigen Wetterbedingungen kann hier kein exakter Reiseverlauf aufgeführt werden. Unsere Partner von Pico Sport beobachten laufend die Wasser-, Strömungs- und Wetterverhältnisse und passen dementsprechend die Tagesaktivitäten an. Diese besprechen Sie dann täglich mit Ihren Guides bzw. Frank Wirth und Erich Ritter.

Teilnahme/Buchungsbedingung

Gemäß den Anforderungen des SHARKSCHOOL®-Gütesiegels für „sicheres Blauhaitauchen“ müssen folgende Voraussetzungen zur Buchung erbracht werden:

  • Mindestens 50 geloggte Tauchgänge; vollständige Tauchausrüstung, inklusive Kopfhaube und Handschuhe
  • Keine gelben oder weißen Ausrüstungsgegenstände

Es ist auch möglich, weitere Teilnehmer (Familie, Freunde) zu buchen, die nicht an dem SHARKSCHOOL® -Programm teilnehmen. Wahlweise können Mitreisende an Walbeobachtungen, Delphinschnorcheln oder Tauchgängen an den Riffen Picos teilnehmen. Dazu arrangieren wir gerne abweichende Unterkünfte, Gästehäuser und auch Leihwagen. Bitte separat anfragen!

 

Die Azoren

Beinah "vor unserer Haustür", mitten zwischen alter und neuer Welt und lediglich gut zwei Flugstunden westlich von Lissabon, liegen die Azoren. Neun Inseln, grün und mild, auf 600 Kilometer in Ost-West-Richtung verteilt, rund 1.450 Kilometer von Europa entfernt.

Das weithin bekannte Azorenhoch ist wahrscheinlich noch das Uninteressanteste an dieser Inselgruppe zwischen Europa und Nordamerika. Dagegen sorgen Whale-Watching, Schnorcheln mit Delfinen und Tauchen mit diversen Haiarten für große Emotionen. Grandiose Landschaften vulkanischen Ursprungs, sehenswerte Hafenstädtchen und ausgedehnte Wanderungen machen die Azoren zudem zu einem herrlichen Refugium fernab des Alltags.

Eine Reise auf die Azoreninsel Pico ist auch immer eine Reise in die Vergangenheit. Das Leben ist einfach, das Tempo bedächtig und die Menschen kommen nicht so schnell aus der Ruhe. Zusammen mit der unverdorbenen Schönheit der Natur wird Pico damit zu einem wahren Urlaubsparadies für Naturfreunde.

Walheimat

Im Sommer suchen vor allem »kleinere« Walweibchen mit ihren Kälbern die Küstenregionen Picos auf. Während die Pott- und Grindwale als häufigste Spezies das ganze Jahr über die Azoren-Gewässer bewohnen, kommen die Bartenwale zwischen Mai und Juni zur Stippvisite vorbei. Sei-, Finn- und Buckelwale werden in jedem Frühjahr gesichtet, selbst Blauwale sind manchmal mit von der Partie. Gut und gerne 25 Wal- und Delfin-Arten, unter ihnen auch kleine Schwertwale und Orcas, machen die Azoren zum europäischen Hotspot für Meeressäuger.

Und die ‚Gästeliste‘ wächst weiter! »Neuerdings sehen wir auch Brydewale und Frazer-Delfine, die es sonst nur sehr viel weiter südlich gibt«, berichtet der Chef von Pico Sport, Frank Wirth. Für den Fachbuchautor und Fotografen ist die Ankunft der „Neuen“ ganz klar eine Folge der Meereserwärmung. Ein Grund mehr, auch meeresbiologische Projekte intensiver zu unterstützen.

Beinahe als tägliche Beigabe gelten Tümmler und Gemeine Delfine, die oft genug in Schulen von 50 oder mehr Tieren gesichtet werden. Etwas seltener sind Flecken- und Streifendelfine sowie die scheuen Rundkopfdelfine. Nicht nur die kleineren Meeressäuger ziehen oft direkt unter Land vorbei. Häufig werden auch Wale wenige hundert Meter vor der Küste gesichtet.

Tauchplätze

Besonders beliebte Tauchplätze sind bei den im Kanal zwischen Pico und der Nachbarinsel Faial gelegenen Ilhéus do Madalena. In den scharfkantigen Canyons zwischen den beiden Inselchen tummeln sich Barrakuda-Schwärme, Bernsteinmakrelen und kapitale Stachelrochen. Im Hochsommer schauen auch schon mal Mobulas, Adlerrochen und Bonito-Schwärme vorbei. Auf dem anderen Ende der Skala gibt es eine Vielzahl von Makromotiven zu sehen, darunter verschiedene Nacktschnecken-Arten und außergewöhnlich viele Schraubensabellen. Zahlreiche Küstenabschnitte sind noch gar nicht erschlossen. Für erfahrene Taucher werden Ausfahrten rund um die Insel und echte Abenteuer-Trips angeboten. Zu letzteren zählen eindeutig Sonderaktionen wie Wochenend-Ausflüge zur Nachbarinsel São Jorge (mit Camping) und Blauwasser-Abstiege über der Princess Alice Bank, dem vielleicht aufregendsten Spot im europäischen Nordatlantik. Die Liste könnte beliebig verlängert werden, aber so ist das nun mal mit den weißen Flecken auf der Landkarte. Es gibt einfach viel zu viel zu entdecken.

Ein Berg mitten im Ozean: Die Spitze der Seebank wirkt wie ein Adlerhorst.

Rund um eine einsame Bergspitze mitten im Atlantik explodiert das maritime Leben. Die »Princess Alice Bank«, rund 80 Kilometer von den Azoren-Inseln Faial und Pico entfernt, ist wie eine Oase in der Wasserwüste. Die Anfahrt ist beschwerlich und die Schaukelpartie geht an niemandem spurlos vorüber. Trotz GPS dauert es seine Zeit, bis der Anker endgültig auf dem höchsten Punkt des Schelfs fällt. »Hier schwimmt alles vorbei, was überhaupt im Atlantik lebt«, schürt Guide Raoul die aufkeimende Neugierde. »Das ist der offene Ozean und kein Streichelzoo. Möglich ist alles, aber vielleicht seht Ihr auch gar nichts.

Umschwärmter Gipfel

Wie ein Adlerhorst wirkt die Spitze der Seebank bei 37 Metern. Abstiege an der Princess Alice Bank sind anspruchsvoll: Schnell können Strömungen aufkommen, und allzu weite Ausflüge, gar außer Sichtweite des Bootes, verbietet schon der gesunde Menschenverstand. Und das Bauchgefühl. Trotzdem überlässt Pico Sport die Sicherheit ihrer Kunden nicht dem Zufall. Neben dem Ankerseil ragen vier beschwerte Taue zum Festhalten hinab in die Tiefe. Schon nach wenigen Minuten im Schwindel erregenden Nichts der Hochsee fährt der Atlantik einige seiner prominentesten Bewohner auf. Ein Schwarm Bernsteinmakrelen macht den Anfang. Kurz darauf schälen sich die Konturen der ersten Mobulas aus dem diffusen Blau. Alle paar Minuten tauchen einige Tiere in verschiedenen Tiefen auf. Ob es dieselben sind oder ständig neue eintreffen, die den Seeberg als Fixpunkt auf der Durchreise passieren? Die Antwort auf diese Frage kennen noch nicht einmal die Wissenschaftler des meeresbiologischen Instituts in Horta. Was sich jenseits der 40-Meter-Grenze abspielen mag, beflügelt die Fantasie. Einige Makrelen umschwärmen stets die Spitze des Schelfs, ebenso wie kapitale Zackenbarsche und der eine oder andere Stachelrochen.

Herdentrieb

Nur in seltenen Fällen bleiben an der Princess Alice Bank Begegnungen mit den Teufelsrochen aus. An guten Tagen im Hochsommer werden Fotografen von gut und gerne fünfzig Rochen in den freudigen Wahnsinn getrieben. Vom tropischen Manta (Manta birostris), der gelegentlich auch über der Seebank kreuzt, unterscheidet sich der Sichelflossen-Mobula (Mobula tarapaxana) beispielsweise durch eine geringere Spannweite von rund drei Metern sowie durch ein unterständiges Maul. Als das Unterwasserballett vorüber ist, übernimmt ein großer Schwarm ausgewachsener Barrakudas die Regie. Jenseits des Bootes ziehen mehrere hundert Bonitos in respektvoller Entfernung vorbei. Im Hintergrund gesellen sich Großaugen-Tunfische dazu, und erneut schwimmen ein paar Mobulas in die Manege ein. »Mitten im Ozean, weit weg von allem, wirkt es hier wie eine Explosion von Fischleben«, bringt es später Biologin Astrid Lefringhaus auf den Punkt.

Pico Sport & Frank Wirth

Frank Wirth wurde in Deutschland geboren und ist in der Natur zuhause. Schon seit vielen Jahren arbeitet er international als Wildlife-Fotograf und Reise-Organisator. Für Wal- und Delfinreisen ist er sogar einer der welterfahrensten Reiseführer. Entsprechend zahlreich sind seine Arrangements und Begleitungen vieler Fernseh- und Filmproduktionen sowie Fototouren. Beinahe die Hälfte der brillanten Cousteau-Produktion »Dolphins and Whales« wurde bei ihm auf Pico abgedreht. Dafür gibt es gute Gründe: Die Chance, bei Ausfahrten auf Wale oder Delfine zu treffen, liegt bei 99 Prozent.

Frank ist seit über 20 Jahren auf Pico und hat die Veränderungen dort live miterlebt. Es ist ihm ein Anliegen, zur Aufklärung der Probleme im Meer beizutragen. Ein großer Erfolg für Frank war die Übereinkunft mit dem lokalen Fischereiverband, Monte da Guia und einen Küstenstreifen nahe Madalena zum Reproduktionsrevier zu erklären. Seit 2017 wird jeder Tauchgang dort mit einer Gebühr von einem Euro belegt, die der Kasse des Fischereiverbandes zugute kommt. Im Gegenzug wurde das Auslegen von Reusen und die Fischerei dort eingestellt, so dass sich dort nunmehr ein prächtiges Reproduktionsrevier für die Küstenfische entwickelt. Das lockt natürlich auch die Raubfische an, und die Kette der Biodiversität explodiert.

Die SHARKSCHOOL®

Die meisten Taucher haben schon Haie gesehen. Aber wer weiß, was die Absicht der Tiere war? Was bedeutet es, wenn sie vor Tauchern auf- und abschwimmen, plötzlich wegschwimmen, sich von unten wieder nähern? Die Antworten finden sich in den Workshops der SHARKSCHOOL®. SHARKSCHOOL® steht für das Interagieren mit Haien und das richtige Interpretieren von Begegnungs-Situationen. SHARKSCHOOL® ist zudem ein Bindeglied zwischen Hai & Mensch und trägt aktiv zum Hai-Schutz bei. In diesen Kursen lernen Sie, eine Situation zu deuten, richtig zu reagieren und - was das Wichtigste ist - sich dabei wohl zu fühlen. So wird die Begegnung mit dem Hai zum Genuss.

  • Erleben Sie am eigenen Leib, wie sich Ihre Scheu oder Berührungsängste in respektvolle, ehrfürchtige Interaktion wandeln.
  • Erfahren Sie wissenschaftlich fundiert, wie Haie wirklich ‚ticken‘.
  • Trainieren Sie in spannend-unterhaltsamer Theorie & Praxis, wie Sie den gejagten Jägern richtig & sicher begegnen und ihr Verhalten interpretieren.

Ihre Reiseleitung: Dr. Erich Ritter

(Etwaige Änderungen vorbehalten)

Dr. Erich Ritter ist der führende Hai-Kommunikations- und Interaktionsforscher. Sein Hai-Mensch-Interaktionskonzept ADORE-SANE gilt als Maßstab für Begegnungsinterpretationen. In den Workshops räumen er und seine Kollegen mit alten Vorurteilen auf und bieten nicht nur Interaktionsanleitungen zu obigen Begegnungsfragen. Sie erläutern außerdem, warum Menschenblut keine Haie anlockt, eine Verwechslung von Surfern und Seehunden nicht stattfindet oder welche Motivationen wirklich Auslöser für die seltenen Haiunfälle sind und welche Ausgangssituationen dafür vorliegen müssen.

Erich steht Ihnen während der Reise mit Verhaltensfragen rund um die Topräuber der Meere zur Verfügung. Er zeigt Ihnen die (menschliche) Seite der Tiere, klärt auf und betrachtet die Räuber der Meere, wie sie wirklich sind und veranschaulicht, dass man vor Ihnen Respekt aber keine Angst haben muss.

„...es gibt keine gefährlichen Haie, nur gefährliche Situationen. Diese Tatsache muss der breiten Öffentlichkeit klar gemacht werden... Erst wenn die Menschen keine Angst mehr vor Haien haben, können diese Tiere wirklich geschützt werden... Bewusstes Interagieren mit Haien ist ein wichtiges Werkzeug zum Verständnis mit ihnen... Wir schulden es nicht nur den Tieren, sondern auch unseren Kindern…“ (Dr. Erich Ritter)

Jetzt anfragen

SHARKSCHOOL® Azoren

7 Übernachtungen in einem einfachen Gästehaus, Doppelzimmer Bad/WC, Flughafentransfers Pico, Frühstück, 3 Ausfahrten zum Haitauchen, 1 Ausfahrt Princess Alice + 1 Tauchtag mit 2 Tauchgängen rund um Pico, alle genannten Tauchgänge inkl. Flasche, Blei, Boot und erfahrenen Tauchguides.


REISEPREISE pro Person

1 Woche SHARKSCHOOL® Seminar, Doppelzimmer

1.799,-

EUR

Extrakosten (bei Buchung)

Fluganreise nach Pico inkl. Flugsteuern *

ab 550,-

EUR

Aufpreis Einzelzimmer im Gästehaus

240,-

EUR

Aufpreis Übernachtung im Hotel Caravelas****

180,-

EUR

Aufpreis Einzelzimmer im Hotel Caravelas****

660,-

EUR

* Richtpreise 2019. Flugpreis wird tagesaktuell ermittelt.


Extrakosten (vor Ort)

Mittag-/Abendessen und Getränke

Trinkgelder 


Wichtig:

Alle Reisepreise der Sonderreise vorbehaltlich Änderungen von Seiten der Anbieter bzw. Behörden vor Ort. Preisänderungen und Irrtümer vorbehalten. Es gelten unsere AGB . Bitte beachten Sie die geänderten Reisebedingungen bei dieser Sonderreise. Preise gültig bei Angebotserstellung, Moosburg im Februar 2019.

Es besteht kein Anspruch auf Reisepreisminderung bei: Ausfall der Reiseleitung, Änderungen zum Reiseablauf/Reisetage, Schiffsroute sowie Tour - und Routenbeschreibung seitens Veranstalter vor Ort sowie Entscheidungen der lokalen Behörden/Regierungen oder des Kapitäns auf Grund von Naturkatastrophen, höhere Gewalt, Tauchunfall, Wind und Wetter welche die gebuchte Reise verändern oder abbrechen könnten


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Termin

18.07. - 25.07.2020

Reisezeit: 18.07. - 25.07.2020

Freie Plätze

6/8 - Frei!

Stand: 07.08.2019

Reisepreis

ab 1.799,- EUR

zzgl. Flug und Extrakosten