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Spitzbergen-Grönland-Island

Termin

05.09. - 23.09.2018

Reisezeit: 04.09.-23.09.2018

Freie Plätze

0/30 - Ausverkauft!

Stand: 24.07.2018

Reisepreis

ab 5.098,- EUR

zzgl. Flug und Extrakosten


Eine Natur- und Tauchexpedition der Superlative mit gleich drei beeindruckenden Ländern in einer Reise! Erleben Sie atemberaubende Landschaften und grandiose Tierbegegnungen sowohl an Land als auch unter Wasser. Wer mag, taucht sogar zwischen den Kontinentalplatten und unter Eis.

Startpunkt dieser Expedition ist das norwegische Spitzbergen, wo Mitternachtssonne, Packeis und Schnee Sie erwarten. An Bord der MV Plancius geht es weiter nach Grönland und dort entlang der Ostküste bis zum Scoresbysund, dem größten Fjordsystem der Welt. Über die Dänemarkstraße erreichen Sie anschließend Island. Hier können Sie in unserem optionalen Anschlussprogramm weitere gewaltige Naturereignisse über und unter Wasser erleben.

DER KAMPF DER ELEMENTE

Nirgendwo sonst in Europa konkurrieren die Elemente so sehr um ihren Platz wie auf Island. Feuer, Wasser, Erde: Hier steigt Schwefel hervor, dort brodelt Wasser und da zittert die Erde. Woher kommen aber die Gletscher, wenn es im Inneren der Insel so heiß ist? Die Oberfläche wurde von der Kälte geformt: Während der Eiszeit, als es bis zu 15 Grad kälter war als heute, war Island von Gletschern überzogen. Noch heute bedecken die Gletscher zwölf Prozent der Landesfläche. Darunter ein wahrer Eis Riese: Der Vatnajökull ist mit 8300 Quadratkilometern Fläche der größte Gletscher Europas. Seine Ausmaße entsprechen etwa der Fläche von 1200 Fußballfeldern. Seine Eisdecke soll mehr als 900 Meter dick sein. Die vielen Gletscher und Eisspalten entstanden in der Kälteperiode (um 500 vor Christus), teilweise bedecken sie immer noch aktive Vulkane.

Auch unter dem Vatnajökull brodelt es mitunter gewaltig. Der letzte große Ausbruch war 1996 unterhalb der Eismassen des Gletschers. Die darauf folgende Flutwelle aus Schmelzwasser zerstörte einen großen Teil der Südküstenstraße. Diese Ringstraße verbindet zahlreiche Orte miteinander und gilt als Hauptverkehrsader der Insel. Im Erdinneren sorgen hohe Temperaturen für Islands Vulkanismus. Der Grund für die ungewöhnliche Hitze im Erdboden ist nicht nur das Auseinanderdriften der Erdplatten, sondern der sogenannte "Hot Spot", auf dem sich Island befindet: Das ist ein heißer zylindrischer Erdmantelstrom am Boden des Ozeans, der ständig heißes Magma nach oben transportiert, so dass sich inzwischen alle Prozesse auf der Insel über dem Meeresspiegel abspielen, die sonst in 3000 Meter Tiefe des Ozeans stattfinden würden. Sichtbar wird die Aktivität des "heißen Punktes" zum Beispiel an den zahlreichen heißen Quellen auf der Insel.

EIN HEIßES BAD AM GLETSCHERRAND

Island ist ein ständiger Durchlauferhitzer: Die Erdwärme sorgt für warmes Wasser mitten im Winter. Entlang des Vulkangürtels befinden sich natürliche Quellen, in denen es sich hervorragend baden lässt. Seitdem Island besiedelt ist, erfreuen sich diese Heißwasserquellen großer Beliebtheit. Lange Zeit nutzten die Hausfrauen sie als Waschanstalten und schleppten ihre Wäsche kilometerlang zu den Quellen. Einige dieser heißen Orte bieten ein beliebtes Naturschauspiel: Geysire, Wasser speiende Quellen, schießen in Abständen Fontänen aus sich heraus. Der "Große Geysir" im Südwesten der Insel ist Namensgeber für alle internationalen "Kollegen". Leider hat er seine beeindruckenden Aktivitäten mittlerweile weitgehend eingestellt. Doch gleich nebenan leistet der kleine Bruder "Strokkur" noch jede Menge touristenwirksame Arbeit. Alle paar Minuten schießen hier etwa 30 Meter hohe Wasserfontänen in die Höhe. Warum es zu diesem Spektakel überhaupt kommt, darüber existierten viele Theorien. Mittlerweile weiß man, dass die Druckentladung etwas mit Gasen zu tun hat, die sich in den besonders verschlungenen Geysir-Schloten ansammeln. Irgendwann wird der Raum für die Gase zu eng und sie suchen sich mit der Eruption einen Weg ins Freie.

Neben den Geysiren zeigt sich das Wasser auf dieser Insel in besonders großen Wasserfällen von seiner spektakulären Seite: Der Dettifoss ist der wasserreichste Europas; der höchste der Insel ist der Glymur, der sich bei Botnsá aus 190 Metern in die Tiefe stürzt. Der Wasserreichtum und die Erdwärme bringen Island energiewirtschaftlich gesehen in die Pole-Position. 86 Prozent der Bevölkerung werden mit geothermaler Wärme versorgt. Schon 1904 wurde auf der Insel das erste Wasserkraftwerk gebaut. Diese insgesamt sehr umweltfreundliche Energieversorgung sorgt für Islands berühmte Luftqualität. Die durchschnittliche Lebenserwartung der Isländer ist mit rund 78 Jahren sehr hoch - das liegt zum Teil sicher auch an der sauberen Umwelt.

Reiseverlauf

Die hier beschriebenen Tagesprogramme auf der Plancius dienen nur zu Ihrer groben Orientierung. Das Reiseprogramm kann durch den Einfluss lokaler Eis- und Wetterverhältnisse beträchtlich variieren. Der Expeditionsleiter entscheidet gemäß den Verhältnissen vor Ort und wird auch ad hoc auf aktuelle Gegebenheiten und Tierbeobachtung reagieren und den Fahrplan anpassen. Flexibilität ist von größter Bedeutung auf unseren Schiffsreisen mit Expeditionscharakter. Alle Anlandungen sind vom Wetter, Verfügbarkeit von Anlandezeiten, örtlichen Landebestimmungen und Umweltschutzauflagen der AECO abhängig. Fahrplan und Anlandezeiten werden über ein System der AECO vor dem Beginn der Saison festgelegt. Der endgültige Fahrplan wird vom Expeditionsleiter an Bord bestimmt und nach dem sicheren Ermessen des Kapitäns und den Eigenschaften des Schiffes umgesetzt. Geführte Landausflüge (Wanderungen, Tierbeobachtungen und Zodiacfahrten) sind im Reisepreis inkludiert. Das Programm ist vielfältig und wird allen Passagieren angeboten. Die Philosophie ist das aktive Naturerlebnis an Land und zur See und unter Wasser.

Grönland

Tauchen

Für max. 8 Taucher ist es möglich, auf der Explorertour auf der MS Plancius zu tauchen. Sie müssen erfahren sein und Vorkenntnisse im Tauchen mit Trockenanzügen in kalten Gewässern haben. Wir hoffen auf mindestens 5 Tauchgänge während der gesamten Tour, parallel zu allen anderen Programmpunkten während der Vormittage oder Nachmittage. Das Tauchprogramm richtet sich nach den  vorherrschenden Wetter- und Eisverhältnissen. Die endgültige Entscheidung, wo und in welcher Form die Tauchgänge stattfinden, trifft der Expeditionsleiter an Bord, der von einem Dive Master und Tauchlehrern in allen Sicherheitsaspekten unterstützt wird. Oceanwide stellt die Basisausrüstung zur Verfügung: Tauchflaschen, Kompressoren, Gewichte. Taucher bringen Ihre persönliche Ausrüstung und Trockenanzüge mit. Die Teilnahme am Tauchprogramm ist kostenpflichtig.

Reiseablauf

(vorbehaltlich etwaiger Änderungen)

04.09.2018 Internationaler Flug, Transfer Hotel Oslo

Sie fliegen mit LUFTHANSA | ICLAND AIR oder vergleichbar am 04.09.2018 ab vielen deutschen, Schweizer oder österreichischen Flughäfen. Ankunft in Oslo am selben Tag. Nach einer kurzen Taxifahrt checken Sie im Quality Airport Hotel Gardermoen (oder vergleichbar) in der Nähe des Flughafens ein. Hier verbringen Sie eine Stopover Nacht bevor es am nächsten Tag weiter geht Richtung Spitzbergen.

05.09.2018 Weiterflug, Einschiffung in Longyearbyen

Weiterflug nach Spitzbergen. Ankunft in Longyearbyen, dem Verwaltungszentrum Spitzbergens auf der größten Insel des Archipels, West-Spitzbergen. Vor dem Einschiffen besteht die Möglichkeit, durch die Siedlung zu streifen. Die Pfarrkirche und das Svalbard-Museum mit interessanten Ausstellungen zu Bergbauindustrie und Polargeschichte sind ebendfalls einen Besuch wert. Um Longyearbyen sind 100 verschiedene Pflanzenarten nachgewiesen worden.

Am späten Nachmittag beginnt das Boarding der MS Plancius bevor am frühen Abend der Anker gelichtet wird und die Reise mit einer Fahrt durch die Istfjorde beginnt.

06.09.2018 Raudfjord

Wir fahren in den Raudfjord, ein schöner Fjord mit spektakulären Gletschern, an der Nordostküste von Spitzbergen. Hier sind Ringelrobben und Bartrobben zu Hause. Auch Vogelkolonien und üppige Vegetation gibt es zu sehen. Außerdem besteht eine gute Möglichkeit, Eisbären zu entdecken. Beispielsweise in der Nähe des Hamilton Gletschers oder näher am Fjordende. Von hier aus nehmen wir Kurs auf Moffen Island, wo sich meist Walrosse am Strand versammeln. Je nach Bedingungen besteht hier die Möglichkeit für einen Tauchgang.

07. & 08.09.2019 Grönlandsee

Mit Kurs West durchqueren wir die Grönlandsee und sehen vielleicht die Kante des Ostgrönlandeisstromes. Wir halten Ausschau nach Walen und Seevögeln.

09.09.2018 Kaiser Franz Josef Fjord

Wir nähern uns Grönland und versuchen durch das Eis in die Foster Bugt zu fahren, wo wir auf eine Anlandung bei Myggebugten hoffen. Hinter der alten Jagdhütte breitet sich die offene Tundra aus, in der Moschusochsen leben. Hier waren norwegische Trapper, in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts auf der Jagd nach Eisbären und Polarfüchsen. Auf den kleinen Seen sind Gänse beheimatet. Wir steuern durch den Kaiser Franz Joseph Fjord, ein fantastischer Ort, umringt von hohen Bergen zu beiden Seiten. Im Inneren des Fjordes sammeln sich sehr viele Eisberge. Eine Alternative ist der enge Sofia Sund. Hier kann man Moschusochsen vom Schiff aus beobachten. Je nach Bedingungen besteht hier die Möglichkeit für einen Tauchgang.

10.09.2018 Anlandung Blomster Bugt

Wir hoffen auf eine Anlandung an der Blomster Bugt, um dort die einzigartig schönen geologischen Formationen zu bestaunen. Schneehasen und seltene Vogelarten kann man hier sehen. Am Nachmittag nehmen wir Kurs entlang Teufelschloss und Ella Ø (auch Ella Island genannt) und können eventuell am Abend noch eine interessante Anlandung ermöglichen.

11.09.2018 Moschusochsen

Am Morgen fahren wir in den Segelsällskapets Fjord mit dem schönen Berzelius-Gebirge auf der Nordseite. Wir werden an einem schönen Platz auf der Südseite des Fjordes anlanden. Hier liegt uns alte sedimentäre Geologie buchstäblich zu Füßen. Eine Wanderung führt uns zu einem kleinen See mit guten Chancen, Moschusochsen, Schneehasen und Schneehühner zu sehen. Am Nachmittag tastet sich das Schiff in den Alpe Fjord, der so spektakulär ist, wie der Name schon andeutet. Wir hoffen auf eine Zodiac-Exkursion rund um den Gully Gletscher, der einst den Zugang zum Inneren des Fjordes blockierte. Heute steuern wir ins Innere des Fjordes – Abenteuer vom Feinsten! Je nach Bedingungen besteht hier die Möglichkeit für einen Tauchgang.

12.09.2018 Antarcticahavn

Die erste Tageshälfte verbringen wir im Antarcticahavn, ein breitläufiges und ausgedehntes Tal, in dem man auch Gruppen von Moschusochsen begegnen kann. Zu dieser Zeit kann man die herbstlichen Farben der kargen arktischen Vegetation bestaunen.

13.09.2018 Anlandung auf Danmarks Island

Heute erreichen wie den Scoresbysund und fahren am Vormittag entlang der schroffen und vergletscherten Volquart Boons Küste. Je nach der Situation vor Ort begeben wir uns spontan auf eine Schlauchboottour entlang einer der zahlreichen Gletscherzungen an dieser Küste, und vielleicht können wir irgendwo an Land gehen, etwa beim Maane-Gletscher. Später landen wir auf Danmarks Ø (auch Danmarks Island genannt). Hier interessieren uns besonders die Überreste einer Inuit-Siedlung, die vor etwa 200 Jahren verlassen worden ist. Kreise aus Steinen, die sogenannten „Zeltringe“, deuten die Lage der ehemaligen Sommerbehausungen an, während Fundamentreste von Winterhäusern in der Nähe eines kleinen Kaps zu sehen sind. Diese archäologischen Fundstellen befinden sich in überraschend gutem Zustand, so dass man auch heute noch die Eingänge und sogar “bärensichere Speisekammern” sowie einige Gräber ausmachen kann. Am Abend geht die Reise weiter durch einzigartige Fjorde gen Westen. Hier staut sich das Eis regelrecht auf. Je nach Bedingungen besteht hier die Möglichkeit für einen Tauchgang.

14.09.2018 Kap Hofmann Halvø

Landgang am Kap Hofmann Halvø. In dieser Gegend weiden Moschusochsen und das Alpenschneehuhn und der Eistaucher lebt hier. Die Landschaft ist ausgesprochen schön, besonders, wenn sich das Laub von Zwergweide und Zwergbirke im Herbst verfärbt. Auch arktische Beeren wie Heide- oder Krähenbeeren tragen mit satten Farben zu einem pittoresken Bild bei und sind zudem ausgesprochen schmackhaft! Abends geht die Fahrt weiter durch den Fjord, Richtung Scoresby Land. Die Tundra mit ihren warmen Herbstfarben, die blauen Eisberge und die hohen dunkeln Berge im Hintergrund bilden einen perfekten Kontrast. Lassen Sie sich verzaubern!

15.09.2018 Nordwestfjord, Scoresby Land

Im Nordwestfjord in Scoresby Land treffen wir am Morgen auf gigantische Eisberge. Einige von ihnen sind mit Sicherheit über 100 Meter hoch und mehr als einen Kilometer lang. Da der Fjord selbst nur etwa 400 Meter tief ist, sind die meisten dieser Eisgiganten hier auf Grund gelaufen. Wir gehen in der Nähe von Sydkap an Land, um die Überreste eines Winterdorfs der Thulekultur zu besichtigen. Bis zu zwanzig Menschen fanden in diesen winzigen Behausungen Unterschlupf. Sie lebten vom Fang des Grönlandwals und benutzten die Walknochen als Dachbalken. Vielleicht ist auch eine Landung bei Gurreholm auf Jameson Land möglich. Hier ist die weite Landschaft leicht hügelig. Je nach Bedingungen besteht hier die Möglichkeit für einen Tauchgang.

16.09.2018 Ittoqqortoormiit

Ittoqqortoormiit ist mit 500 Einwohnern die einzige größere Siedlung am Scoresbysund. Im Postamt kann man Briefmarken für Postkarten kaufen oder schlendern Sie einfach durch den Ort und achten auf die Felle von Robben, Moschusochsen und Eisbären, die zum Trocknen aufgespannt sind. Nach dem Abendessen nehmen wir südlichen Kurs auf und passieren die atemberaubende Landschaft der Blosseville Küste.

17.09.2018 Auf See

Auf der Fahrt nach Island durchqueren wir die Dänemarkstraße. Gewiss sehen wir Eissturmvögel, Dreizehenmöwen, Bass Tölpel und große Gruppen von Trottellummen und Tordalken. Wir überqueren den nördlichen Polarkreis und halten nach Walen Ausschau. Nachts präsentiert sich mit viel Glück eine Aurora Borealis – die bekannten Nordlichter.

18.09.2018 Ausschiffung Akureyri

Ankunft in Akureyri am Morgen. Hier endet die Expeditionsschiffsreise leider. Auf Anfrage kann hier ein Sammeltransfer mit dem Bus zu einem Treffpunkthotel nach Reykjavic (ca. sechs Stunden Fahrt) organisiert werden oder Sie verlängern Ihre Reise und entdecken Island.

Optionale Verlängerung: Adenture - Nature - Tauchabenteuer ISLAND

18.09.2018 Akureyri

Diesen Tag verbringen Sie in Akureyri und Umgebung. Ihr Guide wird Ihnen die schönsten Flecken Erde Islands im Umfeld zeigen. Besuchen Sie ausgewählte Naturgewalten, den Botanischen Garten, einen imposanten Aussichtspunkt oder machen sie eine Whalewatching Ausfahrt. Es gibt Vieles zu entdecken.

Guesthouse Skjaldarvik o. vergleichbar, Basis halbes Doppelzimmer, Frühstück

19.09.2018 Styrtan Hydrothermale Kamine

Nicht weit entfernt von der zweitgrößten Stadt Akureyri in der Mitte des Eyjafjords erleben Sie heute einen weiteren einzigartigen Tauchplatz, den geothermalen Schlot Stýrtan. In einer Tiefe von etwa 70 Metern setzt eine heiße Quelle kontinuierlich heißes Wasser ins Meer frei. Sobald die im heißen Süßwasser gelösten Mineralien in Kontakt mit dem kalten Salzwasser treten, kristallisieren diese. Im Verlauf der letzen ca. 11.000 Jahre hat dieser Prozess einen 55 Meter hohen Kalksteinschlot entstehen lassen, der bis 15 Meter unter die Wasseroberfläche reicht. Taucher können hier die Flora und Fauna entdecken, die sich unter diesen besonderen Umständen entwickelt und angesiedelt hat und auch das heiße Wasser spüren, das aus Stýrtan hervorquillt. Neben all den kleinen vorbeihuschenden Kreaturen können häufig Kabeljau- oder Seelachsschwärme beobachtet werden, die nahe des Schlots hin- und herschwimmen. Stýrtan wurde 2001 unter Naturschutz gestellt und kann nur mit spezieller Genehmigung betaucht werden. 2 Bootstauchgänge sind an diesem faszinierenden Platz geplant.

20.09.2018 Dive Nesgja, Snorkel Geothermal Rive, Lake Myvatn 

Heute erkunden Sie die Nesgja Lagune, ein weiteres kristallklares Juwel im Herzen Islands. Nicht so tief wie die Silfra-Spalte, überzeugt Nesgja mit genauso außergewöhnlichen Sichtweiten. Auch hier werden 100 Meter meist locker erreicht. Ein isländischer Tauchguide hat einmal gesagt, dass die Sichtweite nur von der Qualität des Glases der Tauchermaske abhängt.

Nach diesem Tauchgang besuchen Sie Litla á, einen geothermischen Flusslauf mit warm aufsteigenden Quellen und blubberndem Sandboden. Hier können Sie ohne Kraftanstrengung das Flussbett entlangschnorcheln.

Auf halber Strecke zwischen Akureyri und dem Myvatn liegt der Wasserfall Goðafoss im Naturpark Myvatn, Ihre nächste Station. Obgleich nur bescheidene 12 Meter hoch, beeindruckt die donnernde Kaskade durch die Wassermassen, die sich in großer Breite in eine Schlucht stürzen. Die Fallkante des Wasserfalls entstand am Rand des Lavastromes Frambruni, der sich vor rund 8000 Jahren aus dem Schildvulkan Trölladyngja ergoss und eine Länge von 105 km erreichte. Krater, heiße Quellen und vieles mehr gibt es hier zu sehen.

Nach diesem aufregenden Tag erreichen Sie gegen Abend wieder Akureyri und genießen bei einem Abendessen die isländische Gastfreundschaft. Mit etwas Glück lassen sich noch Nord- bzw. Polarlichter entdecken.

GUESTHOUSE SKJALDARVIK o. vergleichbar, Basis halbes Doppelzimmer, Frühstück.

21.09.2018 Dive the Wall, French Garden

Heute machen Sie sich wieder auf den Weg in den Eyjafjord in der Nähe von Akureyri, um dort zwei Bootstauchgänge im Fjord an den Tauchplätzen “The Wall” und “French Garden” zu unternehmen. Die Tauchausfahrten mit Zodiacs starten in dem kleinen Fischerdorf Hjalteyri, welches eine erstaunliche Geschichte der Herings-Ära Islands begleitet. Beide Tauchplätze weisen erstaunliche geologische Strukturen auf und quellen vor Leben schier über; vor lauter Farben und Bewuchs sieht man manchmal die Riffstruktur nicht. Anemonen und Algen in rosa und lila überziehen die Wände, in denen sich so mancher bekannte Meeresbewohner versteckt. Nacktschnecken aller Couleur bevölkern die Rifflandschaft.

Nach den Tauchgängen kehren Sie zu Ihrer Unterkunft zurück. Sie verbringen den Abend in einem der lokalen Restaurants und genießen die isländische Gastfreundschaft.

GUESTHOUSE SKJALDARVIK o. vergleichbar, Basis halbes Doppelzimmer, Frühstück.

Island

22.09.2018 Silfra, Golden Circle

Betauchen Sie heute die berühmte Silfra-Spalte am See Thingvelir im Nationalpark, circa 45 Fahrminuten von Reykjavik entfernt. Ein Weltklasse-Tauchplatz, glasklar und spektakulär! Tauchen Sie ab in der Spalte zwischen den beiden Kontinentalplatten Amerika und Eurasiens. Hier treffen sich diese beiden Platten und driften im Jahresschnitt 2 cm auseinander. Die Sichtweiten sind unbeschreiblich, 100 Meter sind keine Seltenheit. Die Gründe für die Reinheit des Wassers: Es ist kalt, 2°bis 4°C Grad im Durchschnitt das ganze Jahr über, und es handelt sich um Schmelzwasser eines Gletschers aus über 50 km Entfernung, das jahrelang durch das Lavagestein geflossen ist und so gefiltert wurde, bevor es am Nordende des Sees Thingvellir aus unterirdischen Quellen wieder hervorquillt. Silfra-Wasser ist so rein wie Wasser nur sein kann, und Sie können während des Tauchgangs jederzeit davon trinken.

Der Nationalpark Thingvellir wurde sowohl wegen seiner kulturell-historischen Bedeutung als auch wegen seiner geologischen-landschaftlichen Einzigartigkeit durch die UNESCO 2004 in die Welterbeliste aufgenommen.

Im Anschluss daran erleben Sie die Gullni hringurinn, eine beliebte Reiseroute in Südwest-Island, bei ausländischen Touristen bekannt unter dem Namen Golden Circle. Auf dieser Route liegen einige der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Islands: Der Wasserfall Gullfoss, die Thermalquelle Blesi, der Geysir Strokkur, der zuverlässig ca. alle 10 Minuten ausbricht, und der Große Geysir. Ihr kenntnisreicher Guide wird Ihnen alles Wissenswerte über die historischen Orte und Naturphänomene vermitteln. Am Abend Ankunft in Reykjavik.

HOTEL KLETTUR o. vergleichbar, Basis halbes Doppelzimmer, Frühstück.

23.09.2018 Reykjavik

Genießen Sie den letzten Tag in Reykjavik. Gehen Sie noch einmal auf Fotopirsch und erkunden die Stadt, bevor Sie die Heimreise vom internationalen Flughafen Keflavik aus, antreten.

Island

Spitzbergen

Land der Mitternachtssonne, Schnee & Packeis

Hier regiert der König der Arktis, der Eisbär! Schroffe Berge, üppige Tundra, Gletscher und eine Fülle von maritimen Wildtieren und Hunderttausenden von Seevögeln verleihen dieser Region ihren einzigartigen Charakter.

Spitzbergen ist eine zu Norwegen gehörende Inselgruppe und heißt auf Norwegisch Svalbard. Sie befindet sich im Arktischen Ozean zwischen Norwegen und dem Nordpol. Die atemberaubende Landschaft ist wild und zerbrechlich zugleich. Unberührte arktische Wildnis, eine einzigartige Tierwelt, arktische Eislandschaften und alte Bergbaustädtchen – Spitzbergen war schon immer faszinierend!

Knapp 3000 Menschen leben neben mehreren tausend Eisbären auf der Inselgruppe, die meisten in Longyearbyen, dem größten Bezirk und Verwaltungszentrum von Spitzbergen. Das kleine ehemalige Bergarbeiterstädtchen hat sich in einen kleinen, bunt gemischten, modernen Ort mit diversen Unternehmen und Branchen entwickelt. Besucher sind überrascht von dem großen Angebot an kulturellen Events.

Svalbard heißt aus dem Norwegischen übersetzt, kalte Küste. Der Name tauchte erstmals im zwölften Jahrhundert in isländischen Schriften auf. Mit anderen Regionen auf dem gleichen Breitengrad verglichen, ist das Klima der Inselgruppe eher mild. So beträgt in Longyearbyen die durchschnittliche Temperatur -14°C im Winter und 6°C im Sommer.

Jeher gehören der Walfang und die Jagd mit Fallen zu den wichtigsten Aktivitäten der Einheimischen. Der Grundsatz der Nachhaltigkeit gilt heute jedoch in nahezu allen Bereich: Zwei Drittel der Inseloberfläche sind geschützt und setzen sich aus sechs Nationalparks, drei Naturreservanten, 15 Vogelschutzgebieten und einem Pflanzenschutzgebiet zusammen.

Grönland

Die größte Insel der Welt

GESCHICHTE

980 nach Christus wurde Erik der Rote von seiner Heimatinsel Island verbannt. Bei einem Streit mit einem Nachbarn hatte er zwei Männer getötet. Die Strafe: Man nahm ihm seinen Besitz und schickte ihn von dannen – für drei Jahre. Danach sollte er wieder zurückkehren dürfen. Er segelte in Richtung Westen, wo er eine riesige Insel erreichte. Erik lebte dort drei Jahre lang unter unwirtlichen Bedingungen. Zurück in Island rührte er die Werbetrommel, um Siedler für die noch unbekannte Insel zu finden. Er schwärmte von "det grønne land", dem grünen Land: Grönland.

WEISSER RIESE

Eriks Beschreibung der Insel war allerdings ein wenig geschönt. In Grönland gibt es zwar Küstenregionen, die im arktischen Sommer von saftigem, grünem Weideland überzogen sind. Die Hauptfläche der gigantischen Insel ist allerdings von einem riesigen Eisschild, an manchen Stellen über 3000 Meter dick, überzogen. Nur die Antarktis besitzt gewaltigere Eismassen. Immerhin hatte Eriks Werbekampagne Erfolg. 986 landeten die ersten isländischen Siedler mit ihren Schiffen an Grönlands Südspitze.

Grönland ist ein Teil des nordamerikanischen Kontinents und mit über zwei Millionen Quadratkilometern die größte Insel der Welt. Die Küste hat eine Gesamtlänge von 40.000 Kilometern und eine Gesamtfläche von 2,2 Millionen km², wobei aber nur ca. 410.000 km² eisfrei sind. Der Rest der Gesamtfläche wird von einer gigantischen Schicht Inlandeis überzogen. Zehn Prozent des gesamten Süßwasservorkommens der Erde sind darin gespeichert. Der nördlichste Punkt der Insel, Kap Morris Jesup, ist nur 740 km vom Nordpol entfernt.

Grönland

EIN LAND MIT VIELEN  KLIMAZONEN

Im Norden kann die Temperatur auf minus 40 bis minus 70 Grad Celsius sinken. Es ist dort deutlich kälter und trockener als im Süden. Im Sommer steigt die Temperatur nicht über 10 Grad Celsius. Im Sommer an der Westküste dagegen können die Temperaturen auf über 20 Grad klettern. Verantwortlich für diese großen Temperaturunterschiede ist der Grönlandstrom. Er wird vom warmen Golfstrom und dem Nordatlantischen Strom gespeist und bringt milde Temperaturen an die Westküste. Die Fjorde Ostgrönlands sind die meiste Zeit des Jahres durch riesige Treibeismengen versperrt, die der kalte Ostgrönlandstrom aus dem Polarmeer heranspült.

Die unterschiedlichen klimatischen Bedingungen machen sich vor allem bei der Vegetation bemerkbar. Im milderen Südwesten Grönlands gibt es eine große Artenvielfalt an Flechten, Moosen, Gräsern und Büschen. Weiter im Osten und Norden nimmt die Anzahl an Pflanzenarten ab. Oft sieht man dort auch nur nacktes Felsgestein. Viele Seevogelarten nisten in den Felsenregionen der Küste in großen Brutkolonien. Der Säugetierbestand Grönlands ist "typisch polar": Rentiere, Moschusochsen, Polarfüchse, Polarwölfe, Hermelin, Lemming, Schneehasen, Robben und Wale. Natürlich nicht zu vergessen: der Eisbär, Grönlands Wappentier.

LAND DER MENSCHEN

Die Insel ist fast ausschließlich an den eisfreien Küstenregionen bewohnbar. Dort leben heute circa 58.000 Menschen. Schon sehr lange bevor Erik der Rote mit seinem Gefolge nach Grönland kam, wanderten die ersten Inuit-Siedler auf dem Eisschild der zugefrorenen Meerenge zwischen dem nordöstlichen Teil Kanadas und Nordgrönland ein. Das war bereits 2500 vor Christus. Sie nannten das Land "Kalallit Nunaat", "Land der Menschen". Vom 10. bis in das 15. Jahrhundert hinein siedelten Inuit und isländische Siedler, auch Nordmänner genannt, gemeinsam auf Grönland. Die Unterschiede in der Art und Weise, wie beide Kulturen dort lebten, waren beträchtlich. Die Nordmänner führten ein sesshaftes Leben mit Viehzucht und Ackerbau. Die Inuit lebten als selbständige und erfolgreiche Jäger, die auch im rauen Norden der Insel zu überleben wussten. 500 Jahre später, also im 15. Jahrhundert, waren die Nordmänner auf unerklärliche Weise von der Insel verschwunden. Wissenschaftler vermuten, dass sie während der "kleinen Eiszeit" die Insel verließen, weil es ihnen zu kalt geworden war.

SCORESBYSUND, DAS GRÖSSTE UND LÄNGSTE FJORDSYSTEM DER WELT

Der Scoresbysund ist das größte Fjordsystem der Erde. Mit seinen zahlreichen Nebenfjorden und Seitenarmen umfasst er eine Gesamtfläche von rund 38.000 km² (Zum Vergleich: Dänemark hat eine Fläche von etwa 43.000 km²). Der längste Fjord erstreckt sich über etwa 350 km. Die Tiefe beträgt 400–600m im Hauptbecken, in den Fjorden steigt sie auf bis zu 1450 m.

Der Fjordkomplex wurde zu Ehren des englischen Entdeckers William Scoresby benannt, der den Kangertittivaq 1822 relativ detailgenau kartographierte. Dort befinden sich ebenso zahlreiche Inseln. Die größte von ihnen, Milne Land, besitzt eine Fläche von 3.913 km² und befindet sich in der Mitte des Meeresarms. An der Nordseite des Ausgangs liegt Ittoqqortoormiit, die einzige dauerhaft besiedelte Stadt der Gegend mit 472 Einwohnern (Stand 2011). Die Landschaft um den Fjord ist geprägt von Bergen, die teilweise steil aufragen und Höhen von mehr als 2.000 m erreichen. Lediglich das Gebiet von Jameson Land ist vergleichsweise flach. Ittoqqortoormiit hat ein hocharktisches Klima mit langen, kalten Wintern und heftigen Stürmen. Bereits im Oktober muss man mit dem ersten Schneefall rechnen und erst im Juli verschwindet die winterliche Schneedecke langsam wieder. Von Ende November bis Mitte Januar herrscht aufgrund der Lage nördlich des Polarkreises Polarnacht. Das Meer gefriert meistens Ende Oktober, allerdings bleibt im Mündungsbereich des Fjordes eine größere Fläche eisfrei. Solche als Polynja bezeichneten Eislöcher spielen eine überlebenswichtige Rolle für verschiedene Tierarten, sie sind z.B. Überwinterungsorte für Ringelrobben und Walrosse. Die Vegetation im Mündungsgebiet ist spärlich und von dicht am Boden entlang kriechenden Weiden und Birken sowie Moosen und Flechten geprägt. Gegenüber von Ittoqqortoormiit, an der Südseite des Fjordes, liegt die Volquer Boons Küste. Sie ist geprägt von steilen Bergen. Zahlreiche Gletscher kalben in den Fjord. Der Scoresbysund wird nach Westen hin immer breiter und im Gebiet von Bredning Hall verzweigt er sich in mehrere kleinere Fjorde, die einige Inseln umschließen, so z.B. Milne Land. Die größeren Fjordarme, der Norvestfjord, der Øfjord, der Fønfjord und der Gaasefjord, erstrecken sich bis zu den gewaltigen Gletscherzungen, die sich vom Inlandeis in die Täler wälzen und gigantische Eisberge in das Fjordsystem entlassen. Aufgrund des insgesamt milderen Klimas konnte sich im Inneren des Fjordsystems eine üppige Flora bilden. So finden sich hier neben Weiden und Birken auch verschiedene Beerensträucher und Heidekrautarten, größere Grasflächen und an feuchten Standorten Seggen, Wollgras und andere Moorpflanzen. Während der Sommermonate halten sich in diesen Gebieten oft größere Gruppen von Moschusochsen und Gänsen auf.

Island

Feurige Insel im ewigen Eis

Was für eine Mischung: Im Boden brodelt heißes Wasser, das an manchen Stellen als Geysir in die Lüfte schießt. Wenige Kilometer entfernt nimmt der größte Gletscher Europas den Horizont ein. Island, diese zerklüftete Vulkaninsel südlich des Nord-Polarkreises, ist ein Land der Gegensätze. Der Boden heiß - die Berge vereist, die Insel lange abgeschottet - und doch so reich an bedeutender Geschichte. Gletscher, Vulkane, Wasserfälle, Eisberge, Stein- und Geröllwüsten - Island ist in vielen Dingen einzigartig und deshalb zum Eldorado für Wissenschaftler, Abenteurer und Touristen geworden.

Wenn Geologen über Island sprechen, dann kommen sie ins Schwärmen: Island ist die jüngste europäische Insel, und sie entwickelt sich vor unseren Augen weiter. Dieses Eiland hat noch nicht einmal die Pubertät erreicht. Vor weniger als 20 Millionen Jahren begannen Vulkane im tiefen Atlantik Lava zu spucken und legten damit das Fundament für Island. Die geologische Entstehung ist in vier Perioden unterteilt: Die erste Periode ist gut 20 Millionen Jahre her. Im sogenannten Jungtertiär durchbrach Lava die Erdkruste, Island entstand. Im Eiszeitalter (vor rund 3,1 Millionen Jahren), das die Perioden Tertiär und Quartär umfasst, überzogen Eismassen die Insel. In der Nacheiszeit, dem Holozän, schmolzen die Gletscherkappen teilweise wieder ab und legten die Küstenbereiche frei.

Island hat eine Gesamtfläche von 103.100 Quadratkilometern, was etwa der gemeinsamen Größe Bayerns und Baden-Württembergs entspricht. Für die explosive heiß-kalte Mischung ist die besondere Lage der Insel verantwortlich: Sie liegt genau auf der Nahtstelle zweier Erdplatten. Hier auf dem Mittelatlantischen Rücken berühren sich die eurasische und die nordamerikanische Platte. Sie streben unaufhörlich auseinander (pro Jahr etwa ein bis drei Zentimeter). Dabei strömt immer wieder Magma nach oben und verändert so ständig das Gesicht der Insel, und so ist Island die größte Vulkaninsel der Welt. In den vergangenen Jahrhunderten erlebte man hier durchschnittlich alle fünf Jahre eine Eruption. Ein Viertel des Landes ist von einem massiven Vulkangürtel bedeckt, dementsprechend besteht die Insel hauptsächlich aus Vulkangestein (Basalt). 62 Prozent der Insel kommt ohne Pflanzen daher. Nur ein Prozent ist mit Wald bedeckt, 1,5 Prozent sind als Weideland auszumachen und zwölf Prozent von Island sind mit Gletschern bedeckt.

Island

Herbstfarben und Nordlichter in Island und Grönland

Der September ist bei weitem der beste Monat, um nach Grönland zu reisen. Die inneren Fjorde und Buchten öffnen ihre eisigen Pforten und werden zugänglich für Schiff und Zodiacs. Der Küstenabschnitt ist spärlich bewachsen mit Moosen und Flechten und vereinzelt Weiden und Birken. Die Vegetation in den Fjorden selbst ist vielfältiger, man sieht Heidekraut, Silberwurz und Wiesen in den feuchteren Gebieten, die von Seen und Flüssen durchzogen sind. Moschusochsen wandern über die Tundra, Polarfüchse suchen nach Beute. Die Farben verändern sich dramatisch im Herbst; die Tundra verwandelt sich in einen bunt schimmernden Teppich mit orangefarbenen, roten und goldenen Tönen. Steile Felswände und Eisberge ragen aus dem Meer, und die spektakulären Sonnenuntergänge machen die Arktis zu dieser Jahreszeit zu einem Fotografen- und Videotraum. Das Nordlicht (Aurora Borealis) leuchtet hell am stockdunklen Nachthimmel. Dieses Farbspiel, ist eindrucksvoller als jedes Feuerwerk, wechselt ständig von Grün auf Rot, Blau, Weiß und Violett. Das Phänomen lässt sich am besten im Zeitraum von September bis April beobachten.

Die M/V Plancius

Das Schiff ist 79 Meter lang und und voll auf die Bedürfnisse von kleinen und mittelgroßen Naturreisegruppen abgestimmt. Fahrten mit der M/V Plancius haben dabei noch Expeditionscharakter; auf Luxus wird bewusst verzichtet. Auf dem Schiff finden die maximal 116 Passagiere ausreichend Raum und in den 53 modern ausgestatteten Kabinen eine hübsche Unterkunft. Alle Kabinen verfügen über ein eigenes Bad und eine Toilette. Sie wählen zwischen 10 Superior-, 2 Deluxe, 35 Twin- sowie 2 Triple- und 4 Quadruple-Kabinen.

Das geräumige Restaurant lässt kaum Wünsche offen, und die Panorama-Lounge mit Bar auf Deck 5 ist der beliebteste Treffpunkt an Bord, mit sensationeller Aussicht. Aber auch die vielen geräumigen Außendecks (Deck 3 führt Sie sogar einmal rund ums Schiff) bieten unzählige Aussichtspunkte für die Wildtierbeobachtung und zum Bestaunen der Landschaft.

Die M/V Plancius ist ein ehemaliges Forschungsschiff der holländischen Marine. Zwischen 2008 und 2009 wurde es zum Kreuzfahrtschiff für Expeditionen in die Arktis und Antarktis umgebaut. Dementsprechend ist das Schiff ausgelegt und der Schiffsrumpf eisverstärkt, Eisklasse 1A. Benannt wurde es nach dem holländischen Astronomen, Kartographen, Geologen und Pfarrer Petrus Plancius.

Die Plancius ist mit hochmoderner Technik (entsprechend der geltenden SOLAS-Regularien) und einem ansprechenden Innendesign ausgestattet. Sie ist beim Lloyd's Register in London registriert und fährt unter niederländischer Flagge. Mit ihrem Diesel-Elektrik-Antriebssystem werden Lärm und Vibration der Motoren deutlich spürbar reduziert. Die drei Dieselmotoren haben jeweils 1.230 PS und bringen das Schiff auf eine maximale Geschwindigkeit von 10 - 12 Knoten.

Eine internationale Crew betreut ihre Reisegäste so umsichtig wie umfassend. An Bord sind 17 Seeleute, 19 Hotelfachleute (6 Köche, 1 Hotelmanager, 1 Steward-Barman sowie 11 Stewards / Zimmermädchen), 7 Personen im Expeditionsteam in der Antarktis (1 Expeditionsleiter and 6 Guides/Dozenten) und 8 in der Arktis (1 Expeditionsleiter und 7 Guides/Dozenten), sowie ein Arzt.

Während der Fahrten gibt es Vorträge und Filmvorführungen, die sich mit Fauna und Flora, den klimatischen und geographischen Bedingungen in der Antarktis/Arktis sowie den historischen Ereignissen rund um die Reiseroute beschäftigen.

Fertiggestellt1976
Breite14,5
Länge89
Motoren3 Maschinen mit insgesamt 3700 PS, dieselelektrische Kraftübertragung
Internetja
Kabinen10 x Superior Kabinen 2 x Deluxe Kabinen 35 x Twin Kabinen 2 x Triple Kabinen 4 x Quadruple Kabinen
Sonnendecksnein
NitroxNein
SicherheitDas Schiff erfüllt die Sicherheitsrichtlinien der Organisationen International Maritime Organisation (IMO) sowie Safety of Life at Sea (SOLAS).
Tauchboote10 Mark V Zodiacs mit jeweils 40 PS Viertakt-Außenbordmotoren
Gästebelegung max.116

Eine Kleiderordnung gibt es an Bord nicht, schließlich sind Sie ja auf Expeditionsreise! Da ist es wichtig, dass Sie bequeme, warme und funktionale Kleidung (in mehreren Lagen) für die anstehenden Aktivitäten tragen. Bedenken Sie auch, dass Sie Vieles vom mitunter rutschigen Deck aus zu sehen bekommen. Tragen Sie also am besten feste Schuhe mit rutschfester Sohle und halten Sie immer Ihren Anorak bereit, damit Sie bei der Lautsprecheransage "Wale!!!", auch gleich in Beobachtungsposition gehen können.

Exkursionen & Landgänge. Täglich gehen Sie auf Erkundungstour an Land, vorausgesetzt, die Wetter- und Eissituation lässt das zu. Sie werden reichlich Zeit haben, um sich ausgiebig an Fauna, Flora, Geografie und Geschichte der angefahrenen Orte zu erfreuen. Grundsätzlich kann - sofern Wetter & Eis passen - auch auf die Wünsche der Gäste eingegangen werden.

Insgesamt 10 Mark V Zodiacs mit jeweils 40 PS Viertakt-Außenbordmotoren bringen Sie sicher an Land und wieder zurück an Bord.

Ein offenes Wort zu Ihrer Fitness

Für diese Expeditions-Fahrten sollten Sie in guter körperlicher Verfassung sein und problemlos pro Tag einige Stunden gehen können. Die Expedition ist schiffsbasiert und setzt eine durchschnittliche Alltagsfitness voraus. Obwohl Sie so viel Zeit als möglich an Land verbringen, steht es Ihnen jederzeit offen, an Bord zu bleiben. Um die meisten Ausflüge mitmachen zu können, müssen Sie die steile Landungsbrücke zum / vom Zodiac hinunter und hinauf gehen können. Selbstverständlich sind Ihnen die Crew-Mitglieder beim Ein- und Ausstieg in die Boote behilflich. Nach einigen Tagen, wird Ihnen das aber ohnehin viel leichter fallen als ganz am Anfang. An Land kann es glatt und felsig sein. Sie reisen schließlich in die entlegensten Regionen unseres Planeten. Bitte bedenken Sie, dass es hier ausschließlich eine medizinische Basisversorgung gibt. Damit ist die Expedition nicht geeignet für Personen, die an einer schweren Krankheit leiden und/oder tägliche medizinische Versorgung benötigen.

Video

Expedition Spitzbergen-Grönland-Island September 2018

05.-18.09.2018 13 Nächte MS Plancius Spitzbergen-Grönland-Island

Leistungen gem. Reisebeschreibung inkl. Bustransport, Guide, Unterkunft, Frühstück, Tauchen, Ausflüge, Transfers

18.-23.09.2018 5 Nächte Adventure-Nature-Tauchabenteuer Island

Leistungen gem. Reisebeschreibung

 


Preise pro Person

Vierbett Kabine

5.098,-

EURO

Dreibett Kabine (auf Anfrage)

6.198,-

EURO

Twin Kabine Bullauge (auf Anfrage) 

7.248,-

EURO

Twin Kabine Fenster

7.898,-

EURO

Deluxe Kabine (auf Anfrage) 

8.398,-

EURO

Superior Kabine

9.448,-

EURO

Optionale Verlängerung Island Basis Doppelzimmer

2.998,-

EURO


Extrakosten bei Buchung

Flug ab/bis Deutschland nach Oslo-Longyearbyen / Reykjavic** 

700,-

EURO

04.09.-05.09.2018 Oslo Basis Doppelzimmer inkl. Frühstück**

49,-

EURO

04.09.-05.09.2018 Oslo Einzelzimmer mit Frühstück**

87,-

EURO

18.09.-19.09.2018 Reykjavik Basis Doppelzimmer inkl. Frühstück**

75,-

EURO

18.09.-19.09.2018 Reykjavik Einzelzimmer inkl. Frühstück**

129,-

EURO

Tauchpaket MS Plancius inkl. Flasche, Blei und Guide

595,-

EURO

Transfer Akureyi-Reykjavic (Keflavik) pro Weg

60,-

EURO


Extrakosten vor Ort

Transfer Flughafen-Schiff

Ein- und Ausreisesteuern

Verpflegung an Land

Trinkgelder, persönliche Ausgaben


Trockentauchanzug sowie komplette Tauchausrüstung müssen mitgebracht werden.

Gefütterte Gummistiefel können an Bord der MS Plancius kostenfrei ausgeliehen werden.


Alle Preise TAUCHSAFARI vorbehaltlich Änderungen von Seiten der Anbieter bzw. Behörden vor Ort. Preise gültig bei Angebotserstellung im MAI 2017. Gerne stehen wir Ihnen für weitere Fragen zur Verfügung! Rufen Sie uns an oder senden Sie uns eine E-Mail. Die Preise für die Reise basieren auf den momentanen Wechselkursen, Preisänderungen auf Grund enormer Wechselkursschwankungen Dollar-Euro behalten wir uns vor. Preisänderungen und Irrtümer vorbehalten. Es gelten unsere AGB.


BITTE BEACHTEN:

Es besteht kein Anspruch auf Reisepreisminderung bei Änderungen des Reiseablaufs, der Reisetage und der Schiffsroute. Abweichungen von der Tour- und Routenbeschreibung sind mitunter unvermeidbar, zum Beispiel aufgrund von Einflüssen lokaler Behörden/Regierungen, Naturkatastrophen, höherer Gewalt, Tauchunfall, Witterungsbedingungen etc. Die Veranstalter vor Ort und/oder der Kapitän können aufgrund der vorgenannten Faktoren Entscheidungen fällen, die die gebuchte Reise verändern oder abbrechen ohne Anspruch auf Reisepreisminderung.


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