Antarktis - Expedition Kaiserpinguine

Termin

11.11. - 29.11.2018

Reisezeit: 10.11.-30.11.2018

Freie Plätze

4/116 - Frei!

Stand: 20.09.2017

Reisepreis

ab 9.350,- EUR

zzgl. Flug und Extrakosten


Unsere FOTOEXPEDITION KAISERPINGUINE im Spätherbst 2018 wird die naturgewaltigste und spektakulärste Reise, die WIRODIVE in den letzten 20 Jahren organisiert hat. Dies ist die einmalige Chance, Teil einer echten Expedition zu sein. Fast 14 Tage im ewigen Eis auf einem der besten Expeditionsschiffe der Antarktis, der MV ORTELIUS. Mit an Bord herausragende Wissenschaftler, Zoologen, Ornithologen, Geologen und andere Fachleute. Dazu zwei chilenische Hubschrauber, welche uns die Chance geben, die Antarktis aus einer nie dagewesenen Perspektive zu beobachten und einen Einblick in die faszinierende Welt der Flora und Fauna des „White Planet“ zu bekommen.

Reiseablauf

(vorbehaltlich etwaiger Änderungen)

10.11.2018: Anreise

Die Reise beginnt abends ab allen deutschen oder österreichischen Flughäfen mit Zwischenlandung in Frankfurt. Ankunft in Buenos Aires ist um ca. 08:15h (*) am Morgen des Folgetages.

11.11.2018: TRANSFER, WEITERREISE WASSERFÄLLE IGUAZÚ

Nach Ankunft am internationalen Flughafen Ministro Pistarini in Buenos Aires werden wir von einem Reiseleiter abgeholt und fahren zum nationalen Flughafen Jorge Newberry, um weiter nach Iguazú zu reisen. Wir übernachten im Hotel Raices Esturion Iguazú**** und erkunden noch ein wenig unsere neue Umgebung oder versuchen den Jetlag mit Rotwein zu vertreiben.

12.11.2018 UNESCO WELTNATURERBE IGUAZÚ, ARGENTINIEN

Nach kurzer Fahrt erreichen Sie die Iguazú Wasserfälle im argentinischen Teil des Nationalparks mit seiner üppigen Regenwaldlandschaft. Ankunft am Besucherzentrum und Eintritt in den Iguazú Nationalpark. Viele einzelne Wasserfälle prägen diese Seite des Naturwunders. Es gibt einen unteren und einen oberen Rundweg, auf denen Sie wandern können. Vom Besucherzentrum aus wird zunächst der obere Rundweg genommen. Vom unteren Rundweg geht es dann mit dem "Ecological Jungle-Zug" bis zur Teufelsschlucht. Von dort folgt ein kurzer Spaziergang zum Aussichtspunkt der Teufelsschlucht. Der Blick von der Aussichtsplattform über den gewaltigen Teufelsschlund ist ein unvergessliches Erlebnis. Anschließend folgen Sie dem Rundweg entlang des Iguazú Canyons und lernen Flora & Fauna des Parks ein wenig näher kennen.

Ein weiteres grandioses Abenteuer ist unsere Geländewagentour entlang des Yacaratiá Pfades. Hier erkunden wir inmitten des subtropischen Regenwaldes die einmalige Flora und Fauna des Nationalparks. Nach etwa 8 km erreichen wir die Bootsanlegestelle, wo wir in eines der Boote steigen werden. Nach Anlegen der Schwimmwesten geht’s los zur 6 km langen Erkundungsfahrt auf dem Iguazu-Fluss. Tipp: unbedingt ein Regencape mitnehmen, es wird feucht werden! Nachdem wir unsere Kameras in die dafür vorgesehen wasserdichten Taschen verstaut haben, kommt das absolute Highlight der Fahrt. Wir bereiten uns auf eine imposante und vor allem nasse Fahrt in die Wasserfälle vor. Wir erleben die Kraft der Wassermassen und genießen die einzigartige "Taufe" mit dem frischen Wasser des Iguazu Flusses. Im Anschluss brechen wir dann zur eigenen Erkundungstour zu Fuß auf.

13.11.2018 UNESCO WELTNATURERBE IGUAZÚ, BRASILIEN

Heute erleben wir die brasilianische Seite der Wasserfälle hautnah! Wir fahren über die Grenze nach Brasilien und weiter in den brasilianischen Nationalpark. Ein hölzernes Beobachtungs-Stegsystem, das sich entlang der Felsen windet, rahmt den riesigen Talkessel ein. Am Ende des Weges verbreitert sich die Holzkonstruktion zu einer Plattform am Fuß des "Floriano-Falls", dessen Gischt der Wind in die staunenden Gesichter der Besucher weht. Über eine 60m hohe Felskante stürzen die Wassermassen in 275 Einzelkatarakten auf einer Breite von fast 2,5km in den Regenwald – ein Bild von majestätischer Schönheit. Ein Panorama-Aufzug bringt uns von hier wieder hinauf zum Parkplatz.

Bitte beachten: Bei der Grenzüberquerung nach Brasilien, benötigen Staatsangehörige mancher Länder ein Visum. Bitte erkundigen Sie sich vorab!

Der 1994 gegründete Vogelpark befindet sich ca. 300m vor dem Eingang zum brasilianischen Iguaçu-Nationalpark. Der Park fördert den nachhaltigen Tourismus. Auf sehr einfühlsame Art und Weise - und vor allem mit viel Platz - hat man hier auf 16,5 Hektar Fläche innerhalb nativen Waldbestandes mehr als 500 verschiedenen Vogelarten untergebracht. Mehrheitlich handelt es sich um regionale Arten, aber auch solche aus Afrika, Asien und Australien sind hier in großzügigen und zwischen der nativen Vegetation eingerichteten Lebensräumen untergebracht, die der Besucher auf einem insgesamt 1.000 Meter langen Pfad jeweils betritt und wieder verlässt.

Darüber hinaus gibt es ein Schmetterlings-Haus, in dem zahlreiche Schmetterlingsarten den Besucher umflattern, ein Kolibri-Haus, in dem man die kleinen Nektar-Sauger beobachten kann, und ein Reptilien-Haus mit Schlangen und Kaimanen.

14.11.2018 FLUG BUENOS AIRES | TRANSFER HOTEL

Heute fliegen wir von Puerto Iguazú wieder zurück nach Buenos Aires. Am nationalen Airport Aires-Jorge Newbery erwartet uns die lokale Reiseleitung und bringt uns in einer 15minütigen Fahrt in unserem zentral gelegenen 4****-Stadthotel.

15.11.2018 BUENOS AIRES, STADT

Heute unternehmen wir gemeinsam eine Stadtrundfahrt mit einem deutschsprachigen Guide. Der Rest des Tages steht dann zur freien Verfügung und wir können wir vor Ort klären, ob es die Möglichkeit eines Tango-Abends und/oder eines grandiosen Argentinischen Steak-Essens gibt. Dies wäre dann vor Ort zu bezahlen.

16.11.2018 VON BUENOS AIRES NACH USHUAIA

Am Vormittag erfolgt der vierstündige Weiterflug von Buenos Aires nach Ushuaia (Feuerland). Ankunft in Ushuaia ist am frühen Nachmittag. Direkter Transfer zu unserem Hotel Fueguino*** in der Ortsmitte.

Der Stadtkern Ushuaias ist in 5 min. zu Fuß erreichbar. Stadtbummel, Souvenirs kaufen und abends Besuch eines Fischrestaurants um die lokale Spezialität „CENTOLLA“ (= KING CRAB) kennen zu lernen!

17.11.2018: NATIONALPARK FEUERLAND NATIONALPARK FEUERLAND

Der heutige Tag steht ganz im Zeichen von Feuerland & Ushuaia: ein Besuch des Nationalparks Feuerland sowie eine Fahrt mit dem legendären „TREN DEL FIN DEL MUNDO“, dem „Zug am Ende der Welt“, steht für unsere Reiseteilnehmer ebenso auf dem Programm, wie gemütliches Shoppen auf der wohl südlichsten Einkaufsmeile der Welt, in Ushuaia.

18.11.2018: NATIONALPARK FEUERLAND

Nach dem Frühstück besteht die Möglichkeit, noch einmal Ushuaia zu erkunden. Am Nachmittag Transfer zum Hafen und Boarding auf der M.V ORTELIUS. Nach dem Bezug der Kabinen erfolgt die Abfahrt am späten Nachmittag. Es geht dann 4 Stunden durch den wild zerklüfteten Beagle Kanal und dann weiter in Richtung Südosten, zum offenen Atlantik…

Alle Reiseverläufe der MV ORTELIUS sind beispielhafte Programme und dienen der groben Orientierung. Die Reiseroute und Landgänge sind abhängig von, und richten sich nach, den lokal vorherrschenden Eis- und Wetterbedingungen, den Anlandebestimmungen, der Verfügbarkeit der Anlandeplätze, sowie den Möglichkeiten der Tierbeobachtungen. Der Expeditionsleiter an Bord entscheidet über das endgültige Reiseprogramm. FLEXIBILITÄT ist Grundvoraussetzung bei Expeditionsschiffsreisen. Es ist eine beispielhafte Darstellung, der endgültige Reiseverlauf wird vom Expeditionsleiter an Bord festgelegt.

19.-20.11.2018  2018 AUF HOHER SEE

Kap Hoorn und die Spitze der Antarktischen Halbinsel sind ca. 1050 Seemeilen voneinander durch die Drake Passage getrennt. Die vorgelagerte Spitze Südamerikas bringt wärmeres Wasser mit nach Süden, das auf polares Wasser in der Antarktis trifft. Dieser Treffpunkt der polaren und subpolaren Meeresströmungen wird Konvergenz genannt. Sie beeinflusst nicht nur die Ausdehnung und Richtung der Eisbergbewegungen – die allgemeine nordöstliche Richtung der Drift innerhalb der Drake Passage lässt es zu, dass Eisberge unterschiedlicher Größe innerhalb dieses Gebietes das ganze Jahr über auftreten – sondern sorgt auch für ein besonders reichhaltiges Nahrungsangebot im Südatlantik. So ist es nicht verwunderlich, dass Wander-, Graukopf-, Schwarzbrauen- und Rauchiger Albatros, sowie verschiedene Sturmschwalben, wie etwa Buntfüssige, Schwarzbauch-, Weißflügel- und Kapsturmvogel zu unseren ständigen Begleitern zählen. Auch Silber-, Blau- und Schneesturmvogel geben uns die Ehre. In der Nähe der Süd-Shetlandinseln können wir die ersten Eisberge ausmachen.

21.-24. NOVEMBER 2018 WEDDEL MEER


Wir steuern ins Weddell-Meer, sofern der Antarctic Sound zugänglich ist und unsere Reise nicht durch das Eis blockiert wird. Wir sehen die gigantischen Tafeleisberge, die unsere Ankunft auf der Ostseite der Antarktischen Halbinsel ankündigen. In diesen Tagen nutzen wir die Hubschrauber und hoffen, einzelne Kaiserpinguine zu finden. Während unserer bisherigen Reisen waren wir immer in der Lage, Kaiserpinguine zu lokalisieren. Wir bieten auch Rundflüge an – und wenn die Bedingungen es erlauben - Hubschrauberlandungen auf Tafeleisbergen und anderen Stellen, die so früh in der Saison sonst unzugänglich sind. Eine mögliche Landestelle ist beispielsweise Brown Bluff, wahrscheinlich einer der schönsten Orte an der gesamten Nordspitze des antarktischen Kontinents. Mit steilen Felswänden und großen Findlingen, einer Eis-Kappe, und schönen vulkanischen Gesteinskreationen. Hier nisten tausende Adeliepinguine an den Hängen, und ein paar Eselspinguine mischen sich darunter. Hubschrauberflüge sind ein großer Beitrag zur Reise, zum Beispiel auf der Westseite des Antarctic Sound, einem Gebiet, das in der Regel nur selten aus der Luft gesehen wird. Die Landschaft ist atemberaubend, Sandsteinformationen, erstarrte Lavaflüsse, Gletscher die ins Meer kalben, Eisberge und Packeis soweit das Auge reicht.

Wir können einzelne Kaiserpinguine und Adeliepinguine auf den Eisschollen beobachten. Kapsturmvögel und Riesensturmvögel, Raubmöwen und Sturmschwalben sind hier zuhause. Die Landschaft ist geprägt durch die Berge die sich durch die Eiskappen bohren und durch Eiswände, die steil herabfallen.

Ein schöner Helikopterflug über riesige blaue Eisberge und Packeis in der Nähe von Duse Bay ist möglich. Wir landen auf einem felsigen Hügel in der Nähe von einer alten Schutzhütte mit Blick auf die Bucht. Es wird immer noch viel Schnee und Eis und auch vom Frost zertrümmerter Fels an Land vorzufinden sein. Das Gestein ist fast vollständig mit faszinierenden Flechten in allen Formen und Farben bedeckt. Wir befinden uns auf dem antarktischen Kontinent.

Wenn die Eissituation eine Weiterfahrt ins Weddell-Meer ermöglicht, werden wir Devil Island und Vega Island besuchen, um dort die große Adeliepinguin-Kolonie zu erkunden. Man kann bis an die Spitze eines Hügels wandern, und von dort aus einen herrlichen Ausblick genießen.

Schmelzendes Eis schafft einen spektakulären Wasserfall von den Klippen in der Nähe von 'Well-Met'. Weiter im Süden, können wir auch Seymour Island besuchen, wo viele Fossilien gefunden werden können.  

Auf dem Weg nach Norden durch den Antarctic Sound könnten wir einen Besuch der argentinischen Station Esperanza auf dem antarktischen Kontinent abstatten. Wir werden immer noch Ausschau nach Kaiserpinguinen auf den Eisschollen halten. Es bleibt eventuell Zeit für eine Anlandung auf Gourdin Island, dort gibt es drei Pinguinarten: Kehlstreifenpinguine, Eselspinguine, und Adelies.

Alternativprogramm, wenn der Weg nach Snow Hill Island frei ist von mehrjährigem Packeis (50% Chance):

22.-23.11.2018 SNOW HILL ISLAND

Ihre einmalige Chance, Teil einer echten Expeditionsreise zu sein! Der Reiseverlauf wird durch die Kräfte der Natur bestimmt, wir richten uns ganz nach Wind-, Wetter-, und Eisbedingungen.

Die Kaiserpinguinkolonie (mit ca. 4.000 Brutpaaren) liegt südlich von Snow Hill Island. Wenn die Bedingungen günstig sind, bleiben wir die ersten beiden Tage in der Nähe der Kolonie. Der Einsatz von Helikoptern ist ein großer Vorteil, den wir nutzen werden, um die Kolonie zu erreichen. Der Helikoptereinsatz ist jeweils für den gesamten Tag geplant; einzelne Flüge können bis zu 15 Minuten dauern. Es sind reine Shuttle-Flüge, keine Sightseeing-Flüge. Im Helikopter haben bis zu 6 Personen Platz. Die richtige Wahl des Landeplatzes ist wichtig, um die Kaiserpinguine nicht durch Lärm des Fluggerätes in Unruhe zu versetzen. Nach der Landung werden daher alle Passagiere den restlichen Weg zu Fuß gehen. Nach ca. 45 Minuten Gehzeit ist es soweit, und wir erreichen diesen atemberaubenden Ort, an dem die Kaiserpinguine zuhause sind.

Wir haben versucht, Snow Hill Island während unserer Fahrten im Jahr 2012, 2013, 2014 und 2015 zu erreichen. In den Jahren 2013 und 2015 gelang es uns; daher liegen die Chancen bei 50%. Auf Grund der Klimasituation auf unserem Planeten und der kontinuierlichen Eisschmelze am Süd- und Nordpol sind wir zuversichtlich auch im Jahre 2018 diese einmalige Chance bekommen zu können.

Obwohl wir möglicherweise nicht in der Lage sind, soweit nach Süden durch das Eis vorzudringen, ist die Idee vor allem, uns in oder zwischen dem Antarctic Sound und James Ross Island zu positionieren, dicht an den Rand des Eises zu rücken, um von dort aus die Kaiserpinguine auf dem Weg in das offene Wasser zu beobachten. Wir werden unsere Hubschrauber verwenden, um einzelne Kaiserpinguine aufzuspüren, und um Rundflüge mit Hubschrauberlandungen Gebieten anzubieten, die so früh in der Saison sonst unzugänglich sind.

Beachtet werden muss, dass man sich in einer sehr entlegenen Region befindet. Es gibt keine Garantien, auch nicht auf eine bestimmte Flugzeit pro Gast pro Ausflug. Die Wetterverhältnisse können sich schnell verändern und einen Einfluss auf das Anlande-, und Flugprogramm nehmen. Passagiere erklären sich damit einverstanden. Die Sicherheit bei Durchführung des Programmes hat allerhöchste Priorität. Kompromisse sind daher nicht möglich.

25.11.2018 SÜD SHETLAND INSELN

Für den Vormittag planen wir eine Anlandung auf der halbkreisförmigen Insel Half Moon Island, wo wir Kehlstreifen Pinguine, Eselspinguine, verschiedene Vogelarten, See-Elefanten und Weddellrobben beobachtet werden können. Anschließend ist ein Besuch auf Deception Island geplant. Die kleine Bucht Pendulum Cove ist unsere letzte Anlandung.

26.-27.11.2018 AUF HOHER SEE

Zeit, um die vielen Eindrücke dieser einzigartigen Expedition noch einmal Revue passieren zu lassen. Die Fotografen haben nun genug damit zu tun, die Bilder aus den letzten Tagen und Wochen zu be- und verarbeiten. Wer noch nicht genug hat, fotografiert Albatrosse, die uns auf unserem Weg zurück begleiten. Man genießt die angenehme Ruhe einer Kreuzfahrt, vorzugsweise in der warmen Panoramalounge.

28.11.2018 ANKUNFT USHUAIA, RÜCKFLUG BUENOS AIRES

Wir erreichen den Hafen von Ushuaia in den frühen Morgenstunden. Nach dem Frühstück heißt es Abschied nehmen von der Ortelius und dem um uns so bemühten Personal an Bord. Transfer zum Airport, Abflug nach Buenos Aires und 15min. Transfer ins Stopoverhotel.

28.-29.11.2018 STOPOVERNACHT BUENOS AIRES, RÜCKFLUG EUROPA

Genießen Sie nochmals die kuriose Innenstadt Buenos Aires mit ihren vielen Kaffees und stilvollen Straßenzügen. Am frühen Nachmittag geht es dann in einer 60-minütigen Fahrt zum Internationalen Flughafen „Aeropuerto de Ezeiza“ und wir checken ein für unseren 14-stündigen Rückflug aus dem Sommer Argentiniens in den europäischen Winter.

FREITAG, 30.11.2018 ANKUNFT EUROPA

ACHTUNG

Die hier beschriebenen Tagesprogramme dienen nur zu Ihrer groben Orientierung. Das Reiseprogramm kann durch den Einfluss lokaler Eis- und Wetterverhältnisse teils variieren. Der Kapitän und der Expeditionsleiter entscheiden gemäß den Verhältnissen vor Ort und werden auch ad hoc auf aktuelle Gegebenheiten und Tierbeobachtung reagieren und den Fahrplan anpassen. Flexibilität ist von größter Bedeutung auf unseren Schiffsreisen mit Expeditionscharakter. Alle Anlandungen sind vom Wetter, Verfügbarkeit von Anlandezeiten, örtlichen Landebestimmungen und Umweltschutzauflagen der IAATO abhängig. Der Fahrplan und Anlandezeiten werden über ein System der IAATO vor dem Beginn der Saison festgelegt. Der endgültige Fahrplan wird vom Expeditionsleiter an Bord bestimmt und nach dem sicheren Ermessen des Kapitäns und den Eigenschaften des Schiffes umgesetzt. Das oben beschriebene Programm entspricht der sorgfältigen Planung bei der Programmerstellung 2015. (IAATO = International Association of Antarctic Tour Operators)

Für alle Fotografen und Videofilmer, welche planen, Ihre Filmdrohne mitzunehmen: Dies geht nur mit einer Genehmigung seitens des Bundesamtes für Umweltschutz. Nur mit dieser darf man kontrollierte Sichtflüge mit Drohnen in der Antarktis durchführen. Kosten der Genehmigung ca. 1500.- Euro.

Schweizer und österreichische Staatsbürger erkundigen sich bitte bei ihren Behörden, wie diese Genehmigung beantragt werden kann.

Iguazú Wasserfälle

Der 1320 Kilometer lange Fluss Iguazú bildet die Grenze zwischen Brasilien und Argentinien und entspringt im Küstengebirge Serra do Mar. In der Indianersprache bedeutet Iguazú soviel wie „großes Wasser“. Andere Zivilisationen hielten ihn für den „Platz, an dem die Wolken geboren werden.“ Auf seiner Reise nimmt der Iguazú das Wasser verschiedenster Nebenflüsse auf, bis er sich schließlich in 20 größere und etwa 250 kleinere Wasserfälle teilt, die in einem Halbkreis von etwa 2,7 Kilometern tosend in die Tiefe stürzen. Die Victoriafälle in Afrika sind zwar etwas höher, doch die überwältigenden Iguazú-Wasserfälle sind die "breitesten" Wasserfälle der Welt. Das Wasser "donnert" in zwei Stufen bis zu 75 Meter in die Tiefe.

Die Fälle sind durch mehrere größere und kleinere Inseln voneinander getrennt und liegen sowohl im argentinischen Nationalpark Iguazú (zu einem größeren Teil), als auch im brasilianischen Nationalpark Iguaçu. 1986 erklärte die UNESCO den riesigen Wasserfall zum WELTNATURERBE. Die Grenze zu Argentinien verläuft entlang der Garganta del Diablo (Teufelsrachen), wo im abstürzenden Wasser zauberhafte Regenbögen erscheinen. Im Nationalpark setzt sich die üppige subtropische Vegetation, die die Wasserfälle umgibt, fort. Es wurden bereits 2000 verschiedene Pflanzenarten gezählt; riesige Bäume, Farne, Lianen und Orchideen, dazu 400 verschiedene Vogelarten; Papageien, Kolibris und Tukane, und auch Jaguare und Kaimane wurden entdeckt.

Info am Rande: Bereits zwei Mal waren die Iguazú Wasserfälle Schauplatz für Hollywood-Filme: 1979 für den James-Bond-Film „Moonraker“ sowie 2008 für „Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels

Infos Buenos Aires

Eine Rundfahrt, um die pulsierende Hauptstadt Argentiniens zu erforschen, startet meist gegen Mittag. Auf Wunsch erleben wir Tango, dicke Steaks sowie das legendäre „La Boca“, die Heimat aller argentinischen Fußballlegenden! Die offiziell nur 203 Quadratkilometer große Stadt bildet den Kern einer der größten Metropolregionen Südamerikas, dem Gran Buenos Aires mit etwa 13 Millionen Einwohnern.

Oft als „Paris Südamerikas“ bezeichnet, ist die Kultur der Hauptstadt sehr europäisch geprägt. Es gibt Theater, Museen und wunderschöne alte Kolonialbauten. Des Weiteren findet man zahlreiche Bibliotheken, einen Zoo, einen Botanischen Garten, sowie Kirchen und andere religiöse Stätten, viele von ihnen architektonisch äußerst interessant. Das bekannteste Theater der Stadt ist das Teatro Colón, eines der berühmtesten Opernhäuser der Welt, welches nach umfangreichen Renovierungen im Jahr 2010 wiedereröffnet wurde.

Es wird behauptet, dass Buenos Aires über mehr Theatersäle verfügt, als jede andere Stadt der Welt. Buenos Aires ist aber auch die Welthauptstadt des Tangos. In Buenos Aires entwickelte er sich in den Vororten der Stadt, vor allem in den Bordellen und in den ärmeren Vororten. Es gibt zahlreiche Tango-Shows als Touristenattraktion auf der Straße, z. B. in Caminito, einer kleinen Fußgängerzone im Stadtteil La Boca. Und die STEAKS von Buenos Aires sind so groß, so saftig und so gut wie vielleicht nirgendwo sonst auf der Welt...

INFO USHUAIA & FEUERLAND

Ushuaia ist die südlichste Stadt Argentiniens und liegt am Beagle-Kanal, ist aber weiter vom Südpol entfernt als etwa Moskau vom Nordpol! Die Nähe zum Feuerland-Nationalpark und die einzigartige Natur der Umgebung verhalfen Ushuaia zu einem erheblichen Touristenaufkommen. Auch als Ausgangspunkt für Antarktisexpeditionen ist Ushuaia beliebt. Ein interessantes Touristenziel ist das Museo del Fin del Mundo („Museum vom Ende der Welt“). Es legt besonderen Wert auf die Bewahrung der naturräumlichen und historischen Besonderheiten Feuerlands. Vom Gletscher Glaciar Martial aus hat man einen wunderbaren Blick über die Stadt, auf die chilenischen Berge gegenüber dem Beagle-Kanal, sowie zum Faro del Fin del Mundo (Leuchtturm).Für die Stadtentwicklung bedeutsam war das örtliche Gefängnis.

Die Sträflinge, überwiegend Gewaltverbrecher und politische Gefangene, bauten die Schmalspurbahn, mit der heute Touristen durch den Nationalpark Tierra del Fuego fahren. Das Gefängnis wurde 1947 aufgelöst, heute sind darin mehrere Museen untergebracht. Der Nationalpark Tierra del Fuego ist der südlichste Nationalpark Argentiniens. Das 630 km² große Schutzgebiet befindet sich 18 km von Ushuaia entfernt. Der Park wurde 1960 mit dem Hauptziel gegründet, die südlichsten subantarktischen Wälder zu schützen. Zu den landschaftlichen Attraktionen zählen Gletscher, tiefe Täler und Schluchten, Flüsse und Seen sowie Torfmoore. Besonders schön ist die Bahía Lapataia, eine Bucht am Beagle-Kanal, wo viele Wasservögel leben – und die PANAMERICAN ROAD nach 17.848 km endet. Ein Foto vor dem Schild ist für alle Besucher ein MUSS!

ANTARKTISCHE HALBINSEL – DER 7. KONTINENT

In der unendlichen Eiswüste der Antarktis hat man manchmal das Gefühl, man befinde sich auf einem anderen Planeten, so weit weg erscheint einem die reale und „zivilisierte“ Welt. Die Antarktische Halbinsel ist der nördlichste Teil der Antarktis und jener Teil des antarktischen Kontinents, der am weitesten über den südlichen Polarkreis hinausragt. Sie hat eine Länge von ca. 1.200 km und liegt gegenüber von Südamerika. Lange Zeit wetteiferten die britische Bezeichnung „Grahamland“ und der amerikanische Name „Palmerland“ miteinander. Heute gilt die Bezeichnung „Grahamland“ für jenen Teil der Halbinsel, der nördlich einer Linie von Kap Jeremy nach Kap Agassiz liegt, und „Palmerland“ für das Gebiet südlich dieser Linie. Die Halbinsel ist im hohen Grade gebirgig, mit Erhebungen von bis zu 2800 Metern. Dieses Gebirge wird als Fortsetzung der südamerikanischen Anden betrachtet. Da die Halbinsel das mildeste Klima der Antarktis aufweist (Temperaturen im Sommer an der Küste 0 bis 3 Grad Celsius, im Winter −10 bis −20 Grad) findet man hier, sowie auf den vielen nahe gelegenen Inseln die höchste Konzentration von Forschungsstationen des antarktischen Kontinents.

In der gesamten Antarktis gibt es nur zwei einheimische Blütenpflanzen: die Antarktische Schmiele und das Nelkengewächs Antarktische Perlwurz. Durch den Menschen eingeschleppt wurden jedoch auch der Kriechende Hahnenfuß, die Wasser-Segge und Rispengräser, sowie die Vogelmiere. Neben diversen Algen wurden mittlerweile mehr als 200 Flechtenarten, mehr als 100 Arten von Moosen und Lebermoosen sowie etwa 30 verschiedene Großpilze gefunden. Charaktertiere der Antarktis sind die Pinguine. Von den siebzehn Pinguinarten brüten aber nur vier in der Antarktis und seinen unmittelbar vorgelagerten Inseln: Der Kaiserpinguin, die größte Art, der Adeliepinguin, der Eselspinguin und der Zügelpinguin, wobei die letzten beiden Arten nur auf der antarktischen Halbinsel zu finden sind. Weitere Brutvögel des antarktischen Festlandes sind der Schneesturmvogel, der Weißflügel-Sturmvogel, die Antarktikskua, die Dominikanermöwe und der Weißgesicht-Seidenschnabel. An der Küste und auf Inseln leben fünf Robbenarten, vier davon aus der Familie der Hundsrobben: Der Krabbenfresser, mit mehreren Millionen Exemplaren eine der individuenreichsten Großtierarten der Erde. Die Weddell-Robbe, die weiter südlich lebt, als jedes andere Säugetier. Der Seeleopard, ein Fressfeind der Pinguine und die seltene Rossrobbe, die die kleinste antarktische Robbe ist. Die größte Robbe, der Südliche See-Elefant, ist nur auf antarktischen Inseln anzutreffen.

Die NATUR ist einzigartig: Ein Eldorado für Fotografen - von Wind und Wasser geformte Eislandschaften, in allen Formen und Blautönen schimmernde Eisberge gepaart mit unberührter Tierwelt. Pinguine, Robben, Delfine, Wale, Seeleoparden sowie unzählige Seevogelarten sind hier zu Hause. Bei Wanderungen und Spaziergängen, Anlandungen und Schlauchboot-Panoramafahrten kommen Sie der Tierwelt in Ihren natürlichen Lebensräumen näher.

ANTARKTISCHE HALBINSEL – WEDDELL-MEER

Das Weddell-Meer ist Teil des Südlichen Ozeans und definiert durch eine große Bucht, die im Osten von den Küsten von Coats Land (westlich von Queen Maud Land) und im Westen von Graham Land (auf der Antarktischen Halbinsel) begrenzt wird. Im Norden reicht das Weddell-Meer bis zum unterseeischen Atlantisch-Indischen Rücken. Der südwestliche Teil des Meeres, bis auf die Höhe von Elephant Island, ist ständig von Packeis bedeckt. Im Süden ist das Meer begrenzt durch das Filchner-Ronne Schelfeis, dem nach dem Ross-Schelfeis zweitgrößten Schelfeis der Antarktis. Der bekannteste Bewohner des Weddell-Meeres ist wohl die nach ihm benannte Weddellrobbe. Das Weddell-Meer bedeckt eine Fläche von 2,8 Millionen km² bei einer maximalen Breite von 2000 km und einer Wassertiefe zwischen 500 und 5000 Meter. Argentinien beansprucht die Besitzrechte an diesem Gebiet. Dieser Anspruch wird aber, wie die Ansprüche anderer Staaten auch, von der internationalen Staatengemeinschaft nicht anerkannt. Die Antarktis soll laut Antarktisvertrag unberührt bleiben und darf lediglich für Forschungszwecke genutzt werden. Für die polare Meeresforschung ist das Weddell-Meer von besonderem Interesse, da in seinem Westen durch Ausfrieren von Treibeis mit Salz angereichertes, kaltes Bodenwasser entsteht, das die Temperatur und den Salzgehalt Das Weddell-Meer ist Teil des Südlichen Ozeans und definiert durch eine große Bucht, die im Osten von den Küsten von Coats Land (westlich von Queen Maud Land) und im Westen von Graham Land (auf der Antarktischen Halbinsel) begrenzt wird. Im Norden reicht das Weddell-Meer bis zum unterseeischen Atlantisch-Indischen Rücken. Der südwestliche Teil des Meeres, bis auf die Höhe von Elephant Island, ist ständig von Packeis bedeckt. Im Süden ist das Meer begrenzt durch das Filchner-Ronne Schelfeis, dem nach dem Ross-Schelfeis zweitgrößten Schelfeis der Antarktis. Der bekannteste Bewohner des Weddell-Meeres ist wohl die nach ihm benannte Weddellrobbe. Das Weddell-Meer bedeckt eine Fläche von 2,8 Millionen km² bei einer maximalen Breite von 2000 km und einer Wassertiefe zwischen 500 und 5000 Meter. Argentinien beansprucht die Besitzrechte an diesem Gebiet. Dieser Anspruch wird aber, wie die Ansprüche anderer Staaten auch, von der internationalen Staatengemeinschaft nicht anerkannt. Die Antarktis soll laut Antarktisvertrag unberührt bleiben und darf lediglich für Forschungszwecke genutzt werden. Für die polare Meeresforschung ist das Weddell-Meer von besonderem Interesse, da in seinem Westen durch Ausfrieren von Treibeis mit Salz angereichertes, kaltes Bodenwasser entsteht, das die Temperatur und den Salzgehalt

ANTARKTISCHE HALBINSEL – SNOW HILL ISLAND

Snow Hill Island ist eine im Weddell-Meer vor der Antarktischen Halbinsel gelegene Insel. Sie ist durch die schmale Picnic Passage nordöstlich von Seymour Island getrennt und liegt gegenüber von der James Ross Insel. Die Insel ist 35 km lang und 16 km breit und die Fläche beträgt 371,2 km², davon sind 96% vergletschert. Nur ein kleiner Teil im Norden hat einige eisfreie Fläche. Die Eiskappe ist bis zu 369 m dick. Südwestlich von Snow Hill Island befindet sich eine große Brutkolonie von Kaiserpinguinen. In direkter Nachbarschaft zur Insel wurden im November 2004 auf 263 ha Festeis 4000 bis 4200 Brutpaare gezählt. Die Insel wird gelegentlich bei Expeditionen von Touristen besucht, einerseits wegen der hier anzutreffenden Kaiserpinguine, andererseits wegen der Reste des schwedischen Lagers von 1902/1903. Nordenskjölds Hütte ist heute als Historische Stätte und Denkmal unter den Schutz des Antarktisvertrags gestellt. Der Besuch der Insel ist streng reglementiert

ANTARKTISCHE HALBINSEL – KAISERPINGUINE

KAISERPINGUINE – MAJESTÄTEN IM EIS

Sie sind die Größten! Kaiserpinguine werden etwa einen Meter groß und wiegen um die 40 Kilogramm. Sie können bis zu 15 Kilometer pro Stunde schnell schwimmen und tauchen bei ihrer Jagd nach Fischen, Krebsen und Krill in Tiefen bis zu 500 Metern. Trotz extremer Lebensbedingungen werden sie etwa 20 Jahre alt. Ihre Ausstrahlung ist majestätisch. Sie bewegen sich langsam und besonnen, denn jede Aufregung verbraucht nur unnütz Energie. Effizienz heißt das Zauberwort beim Überleben, und das gilt auch in Sachen Nahrungsbeschaffung. Kaiserpinguine können bis zu einem Drittel ihres eigenen Körpergewichts fressen und im Magen transportieren.

KARAWANEN ZU DEN BRUTPLÄTZEN

Kaiserpinguine sind die einzigen Vögel, die im Winter brüten. Doch warum? Es dauert lange, bis die Küken der Kälte widerstehen können und ein wasserfestes Gefieder haben. Die Sommermonate sind dafür zu kurz und so müssen die Vögel die Wintermonate zur Aufzucht nutzen. Kaiserpinguine bauen kein Nest. Stattdessen brüten sie das Ei unter dem dicken Bauchgefieder auf den Füßen aus. Doch bevor es soweit ist, verlassen sie jedes Jahr im März den Meeresbereich und wandern in Gruppen wochenlang zu ihren Brutplätzen im Inneren der Antarktis. Insgesamt sind 39 Brutkolonien bekannt. Forscher haben herausgefunden, dass es derzeit einen Bestand von 220.000 Brutpaaren gibt, der relativ stabil zu sein scheint. Auf ihrem langen Weg rutschen die Kaiserpinguine wo immer es möglich ist auf dem Bauch übers Eis. Dabei schieben sich mit ihren starren Flossen vorwärts. Das spart Energie. Trotz gefühlter Temperaturen von bis zu minus 180 Grad halten sie eine Körpertemperatur von 37 Grad Celsius. Extrem dichtes, geöltes Gefieder, Fettpolster und eine „Gegenstromanlage“ der Blutgefäße lässt sie den antarktischen Winter überstehen.

FÜRSORGLICHE VÄTER

Wenn es um den Nachwuchs geht, praktizieren Kaiserpinguine den Rollentausch. Nach der Eiablage verlassen die Weibchen die Kolonie und kehren ins Meer zurück, um sich satt zu fressen. Die Männchen bleiben zurück und brüten. Um sich vor der Kälte zu schützen, stehen sie dichtgedrängt beieinander. Revierverhalten kennen die Kaiserpinguine nicht. Damit jeder einmal im Inneren der Gruppe Wärme tanken kann, rotieren sie langsam im Kreis und wechseln dabei die Positionen. 60 Tage dauert es bis das Küken ab Mitte Juli geschlüpft ist. Während dieser Zeit verliert das Männchen ein Drittel seines Gewichts. Doch es fastet nicht nur, es ernährt seinen Nachwuchs gleichzeitig auch mit Milch, die in einer speziellen Milchdrüse produziert wird. 

PINGUIN - KINDERGARTEN 

Im Frühling kehren die Weibchen zurück, um die halb verhungerten Männchen abzulösen. Übrigens verhindert ein biologisches Alarmsignal, dass die Männchen verhungern. Bevor es soweit ist, verlassen sie die Brutkolonie und machen sich auf den Weg zum Meer. Meistens sind die Weibchen jedoch rechtzeitig vorher zurück. Die Paare erkennen sich an der Stimme wieder, und auch die Jungen prägen sich den Ruf der Eltern ein. Von der Mutter bekommen die Küken die erste richtige Fischmahlzeit. Bis zu drei Kilogramm Nahrung transportieren die Weibchen dafür in ihrem Magen aus dem Meer heran. Wenn die Küken knapp zwei Monate alt sind, gehen beide Eltern auf Nahrungssuche. Die Küken versammeln sich solange und bilden sozusagen einen „Kindergarten“, der Wärme und Sicherheit bietet. Im Dezember werden die Jungen langsam flügge. Die Brutkolonie löst sich allmählich auf und alle kehren zurück ans Meer, um sich den Sommer über satt zu fressen. Doch erst wenn die Jungen in der Mauser ihr braunes Kindergefieder verlieren, sind sie so richtig hochseetauglich. Eine gefährliche Zeit, denn Seeleoparden und Riesensturmvögel warten nur darauf, sich einen unerfahrenen kleinen Kaiserpinguin zu schnappen.

Autorin: Bettina Wiegand, www.planet-wissen.de

Ihr Schiff: MV Ortelius

Die „Ortelius” wurde in Gdynia, Polen, im Jahre 1989 unter dem Namen "Marina Svetaeva" gebaut und für besondere Einsätze von der RAS, der Russischen Akademie der Wissenschaften, eingesetzt. Das Schiff ist inzwischen als „Ortelius“ bei Lloyd's in London registriert und fährt unter zypriotischer Flagge. Ebenso wie bei der Plancius war ihr Namensgeber ein niederländisch-flämischer Kartograph. Abraham Ortelius (1527 - 1598) war es, der den ersten Weltatlas - das Theatrum Orbis Terrarum - im Jahre 1570 veröffentlichte. Es handelte sich damals um das teuerste bis dato gedruckte Buch überhaupt.

Die M/V Ortelius hält die höchstmögliche Eisklassifizierung UL 1, die äquivalent ist mit der 1A. Das macht sie absolut seetauglich in Gewässern mit ungebrochenem, einjährigem Eis und in Gewässern mit mehrjährigem Packeis. 20 internationale, sehr erfahrene Seeleute sorgen für die jederzeit sichere Reise. Eine 19-köpfige, ebenfalls internationale Hotelcrew kümmert sich um das Wohl ihrer Gäste, ein Arzt um ihre Gesundheit. Für die Antarktis umfasst das Expeditionsteam 7 geschulte Personen (1 Expeditionsleiter und 6 Tourguides / Dozenten).

Die „Ortelius” bietet einen komfortablen Hotelstandard mit zwei Restaurants, einer Bar und einem Vortragsraum. Unsere Reisen haben das Ziel, Ihnen ein hochwertiges und informatives Erkundungsprogramm von Landschaft und Tierwelt zu bieten und möglichst viel Zeit an Land und auch unter Wasser zu verbringen. Die Zahl der Passagiere ist auf 116 begrenzt, dies erlaubt größtmögliche Flexibilität und erhöht unsere Chancen Tiere zu beobachten. Die “Ortelius” verfügt über 11 Zodiacs - 9 Einsatz- und 2 Reserve-Boote, sowie auf Expeditionen mit Tauchangebot über weitere 4 Boote. Die Zodiacs verfügen über 60-PS-Yamaha-Motoren.

Die Ortelius bietet Ihnen einen guten, behaglichen Hotelstandard mit einfachen, aber sehr komfortablen Kabinen und Gemeinschaftsräume. Es gibt

  • 4 Viererkabinen mit Etagenbetten. Diese können ebenfalls als Zweier- oder Dreierkabinen genutzt werden.
  • 2 Dreierkabinen mit Bullauge und Etagenbetten, die ebensogut als Vierer- oder Zweierkabinen zur Verfügung stehen)
  • 27 Doppel-Außenkabinen mit Bullauge und zwei Einzelbetten
  • 12 Doppelkabinen mit Fenster und zwei Einzelbetten
  • 2 Deluxe Kabinen mit Fenster und zwei Einzelbetten
  • 6 Superior Kabinen mit Doppelbetten. Alle sind großzügige Außenkabinen mit mindestens zwei Bullaugen oder Fenstern pro Kabine sowie privater Dusche/Toilette.

Außerdem verfügt das Schiff natürlich über ein Restaurant, eine Beobachtungslounge mit Bar und einen Vortragsraum. Die maximale Gästezahl ist auf 116 limitiert, das gibt ausreichend Flexibilität, um sich auf Wildtierbegegnungen und Naturschauspiele einzulassen.

weitere Infos zur MV Ortelius

Ihre Reiseleitung: Robert Wilpernig

Diese einzigartige Reise wird begleitet vom Tauchlehrer, Unterwasserfotograf (www.fotografie-uw.de) und WIRODIVE-Geschäftsführer Robert Wilpernig. Über 3000 Tauchstunden mit offenen und geschlossenen Tauchsystemen rund um den Erdball zeugen von viel taucherischer Erfahrung. Robert engagiert sich seit Jahren in der Unterwasserfotografie und im Meeresschutz. Er war Mitglied des Deutschen Nationalteams, Deutscher Meister in der Unterwasserfotografie und hat viele internationale Wettbewerbe gewonnen. Seine Hobbies neben der Fotografie sind vor allem die Fliegerei und Bildbearbeitung. Robert steht Ihnen während der Reise mit Tipps und Tricks zur Unterwasserfotografie und Bildbearbeitung zur Verfügung.

EXPEDITION WEDDEL SEA | EMPEROR PENGUINS 2018

ADVENTURE IGUAZÚ UNESCO WELTNATURERBE

4 Tage / 3 Nächte: Leistungen gem. Reisebeschreibung inkl. Bustransport, Guide, Unterkunft, Frühstück, Ausflüge, Eintritt, Transfers.

BUENOS AIRES

3 Tage / 2 Nächte: Leistungen gem. Reisebeschreibung inkl. aller Transfers, 3 x Unterkunft, Frühstück, Stadtrundfahrt

USHUAIA – NATIONALPARK FEUERLAND

3 Tage / 2 Nächte: Leistungen gem. Reisebeschreibung inkl. aller Transfers, 2 x Unterkunft, Frühstück, Ausflug Nationalpark

ANTARKTIS FOTOEXPEDITION MV ORTELIUS

11 Tage / 10 Nächte: Leistungen gem. Reisebeschreibung und gebuchter Kabinenkategorie, Vollpension (Kaffee, Tee 24h), Vorträge, Hubschrauberflüge, Zodiac Landausflüge

im Anschluss: Transfer Ushuaia Airport, Rückflug Buenos Aires Stopoverhotel, 28.11.-29.11.2018


REISEPREISE pro Person

IGUAZÚ UNESCO WELTNATURERBE

729,- **

EURO

BUENOS AIRES PACKAGE

587,- ** 

EURO

USHUAIA – NATIONALPARK FEUERLAND

625,- **

EURO

MV ORTELIUS, Vierbettkabine

9.350,-

EURO

MV ORTELIUS Dreibettkabine

10.400,-

EURO

MV ORTELIUS, Twin Bull Kabine

10.950,-

EURO

MV ORTELIUS Twin Windows Kabine

11.450,-

EURO

MV ORTELIUS, Twin Deluxe Kabine

11.950,-

EURO

MV ORTELIUS, Superior Kabine

13.050,-

EURO

Buenos Aires Stop Over nach Fotoexpedition

im Preis inkludiert


Extrakosten (bei Buchung)

Lufthansa oder vergleichbar Flug Frankfurt-Buenos Aires inkl. Steuern, Gebühren ***

980,-

EURO

Aerolineas Argentinas Flug Buenos Aires – Iguazú inkl. Steuern, Gebühren ***

340,-

EURO

Aerolineas Argentinas Flug Buenos Aires – Ushuaia inkl. Steuern, Gebühren

420,-

EURO

Buchungsgebühren (IAATO = International Ass. of Antarctic Tour Operators)

65,-

EURO

Einzelzimmer-Zuschlag Adventure Iguazu **

345,-

EURO

Einzelzimmer Zuschlag Buenos Aires Package **

250,-

EURO

Einzelzimmer Zuschlag Ushuaia - Nationalpark Feuerland

365,-

EURO

* Richtpreise 2017. Flug- und Hotelleistungen werden circa 1 Jahr vor Abreise zum tagesaktuellen Preis angeboten.


Extrakosten (vor Ort)

Getränke an Bord der Ortelius außer Wasser, Tee und Kaffee 

 

 

Trinkgelder Adventure Iguazu und Fotoexpedition Antarktis

Reiseversicherung, Leistungen die nicht aufgeführt sind

 

 



Wichtig:

Alle Preise IGUAZU/ BUENOS AIRES / USHUAIA / EXPEDITION ANTARKTIS vorbehaltlich Änderungen von Seiten der Anbieter bzw. Behörden vor Ort. Preise gültig bei Angebotserstellung im Dezember 2016. Gerne stehen wir Ihnen für weitere Fragen zur Verfügung! Rufen Sie uns an oder senden Sie uns eine E-Mail.

Die Preise für die Reise basieren auf den momentanen Wechselkursen, Preisänderungen auf Grund enormer Wechselkursschwankungen Dollar-Euro behalten wir uns vor. Preisänderungen und Irrtümer vorbehalten. Es gelten unsere AGB lt. Internetseiten www.wirodive.de.

BITTE BEACHTEN:

Es besteht kein Anspruch auf Reisepreisminderung bei Änderungen des Reiseablaufs, der Reisetage und der Schiffsroute. Abweichungen von der Tour- und Routenbeschreibung sind mitunter unvermeidbar, zum Beispiel aufgrund von Einflüssen lokaler Behörden/Regierungen, Naturkatastrophen, höherer Gewalt, Tauchunfall, Witterungsbedingungen etc. Die Veranstalter vor Ort und/oder der Kapitän können aufgrund der vorgenannten Faktoren Entscheidungen fällen, die die gebuchte Reise verändern oder abbrechen ohne Anspruch auf Reisepreisminderung.


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